
Hybrider Lernraum und ePrüfungen in Chemie
Allgemeine und anorganische Chemie (AAC) ist ein Grundlagenfach, das von Studierenden vieler naturwissenschaftlicher Fächer belegt wird. Der Inhalt ist für viele Studierende eine Herausforderung, allerdings essentiell für den Erwerb von Fachwissen im eigenen Studienfach. Wir möchten neue Unterstützungsangebote schaffen und gleichzeitig den Personalaufwand gering halten.Unser Anliegen ist es, Freiräume für Lehrende und Tutor:innen durch elektronische Modulplanung, -verwaltung und elektronische Prüfungen zu schaffen und unseren vorhandenen offenen Lernraum physisch digital zu erweitern. Das Lerndesign des gesamten Moduls wird in einem digitalen Format erfasst und mit einem Lernanalysesystem verbunden. Die Erfahrungen daraus werden in das Lerndesign rückgekoppelt.Als primären Effekt erhoffen wir uns eine höhere Kontaktzeit mit den Studierenden, effizienteren Ressourceneinsatz und eine transparentere Lehrplanung. Das datenbasierte und feedbackorientierte Lerndesign (Schmitz et al., 2023) ermöglicht uns kontinuierliche Anpassungen im Sinne des Constructive Alignments (Biggs,1996; WildtundWildt, 2011). Sollte unser Ansatz funktionieren, werden wir im Vergleich zu vorhergehenden Jahrgängen Verbesserungen in der Studierendenzufriedenheit, Klausurnoten und -wiederholungen sehen und dieses Potenzial nutzen, indem wir unser Konzept auf andere Grundlagenfächer in den Bio-, Geowissenschaften oder Physik transferieren.
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3D-Makerspace
Das Projekt des 3D-Makerspaces an der Universität Duisburg-Essen reagiert auf die Herausforderungen im Bereich der digitalisierungsbezogenen Kompetenzen in der Lehramtsausbildung. Trotz vorangegangener Initiativen zur Integration von 3D-Technologien in die Lehre, fehlen oft Infrastruktur und Wissen für die praktische Umsetzung der Vorhaben. Ziel ist die Einrichtung eines Makerspaces, der Lehrenden und Lehramtsstudierenden ermöglicht, eigenständig 3D-Objekte zu erstellen und in die Lehre zu integrieren. Damit wollen wir die begrenzten Möglichkeiten verbessern, Technologie didaktisch sinnvoll einzusetzen und die Studierenden auf die digitale Transformation in der Schule vorbereiten. Das Hauptziel ist die nachhaltige Einrichtung des Makerspaces, begleitet von einem modularen Lehr-Lern-Raum zur Erprobung in Seminarsettings und die Verbreitung der Expertise in den Bildungswissenschaften. Maßnahmen umfassen die Bereitstellung der Hardware, begleitete Workshops für Lehrende und Studierende, sowie regelmäßige Diskussionen und Begleitforschung hinsichtlich der Nutzung. Kooperationen mit den Zentren für Hochschuldidaktik, für Lehrer*innenbildung und anderen Einrichtungen gewährleisten Sichtbarkeit und Nachhaltigkeit. Die Ergebnisse sollen in den wissenschaftlichen Diskurs der Universität einfließen, und eine nachhaltige Einbindung des Projekts in die Lehre wird angestrebt.
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Communitybuilding für Lehrende
Die Maßnahme richtet sich an Lehrende mit hohem Workload, die dennoch einen praxisorientierten Austausch zu digitalen Lehr- und Lernwerkzeugen suchen. In locker gestalteten Workshops werden Hierarchien bewusst aufgehoben und eine greifbare, weniger akademische Ansprache gewählt. Ziel ist es, keinen zusätzlichen Zeitaufwand zu erzeugen, sondern tatsächlichen Mehrwert zu bieten: Dazu zählen individuelle 1:1-Gespräche, Anerkennung ausgezeichneter Lehre sowie ein asynchrones Social-Network (Academic Cloud Hub) für Publikationen, Ankündigungen und informellen Austausch. Ergänzend ermöglichen Kontakte über LinkedIn und ähnliche Netzwerke gezielt Unterstützung einzuholen. Durch fach- und institutsübergreifende Vernetzung werden didaktische und technische Herausforderungen – etwa der Einsatz von KI-Tools – gemeinsam adressiert. Als Impuls dienen eine gemeinsame Lehr-Lern-Plattform und Academic Cloud Tools.
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Einfach Gruppen bilden – Das Matching-Plugin in Stud.IP
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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