
Reallabor Wald
Im Rahmen eines Reallabors verlegt das Fachgebiet Nachrichtenübertragung Lehrveranstaltungen in Naturschutzgebiete mit erhöhter Waldbrandgefahr, als Ausgangspunkt für transdisziplinäre Forschungsinitiativen der Studierenden. Die Frage, wie persönliche Kompetenzen mit den Anforderungen der Welt in Einklang gebracht werden können, steht im Mittelpunkt dieses Vorhabens. Ob durch technisch unterstützte Löschmethoden, den Einsatz von Brandmeldern oder die Erhöhung der Sichtbarkeit der Waldbrandproblematik das übergeordnete Ziel besteht darin, das Format Reallabor allgemein in die Ausbildung von Studierenden zu integrieren und dabei ergebnisoffen zu bleiben. Das Projekt gliedert sich in vier zentrale Elemente: Eine Exkursion, bei der in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren die spezifischen Herausforderungen in den betroffenen Regionen Griechenlands und auf Korsika erörtert werden. Expertenworkshops, welche existierende technische und menschliche Lösungsansätze evaluieren und fächerübergreifende Vernetzung der Studierenden ermöglichen. Die ergebnisoffene Erarbeitung prototypischer Lösungsansätze. Eine öffentliche Ausstellung, die die erarbeiteten Lösungsansätze einem breiten Publikum präsentiert und zur Diskussion stellt.
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Digitales Mentoring
Die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule möchten mit der Projektidee Digitales Mentoring gemeinsam ein neues System der Lehr-/Lernbegleitung als zeitgemäßen Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung schaffen. Aus Sicht der drei Hochschulen eignet sich das System des Digitalen Mentorings, um gleichzeitig verschiedenen aktuellen Herausforderungen der Lehre und des Lernens zu begegnen, wie z.B. der Heterogenität ihrer Studierendenschaft, der Zunahme der Studiendauer aber auch der Veränderung der Lehr-/Lernsituation durch den deutlich gestiegenen Einsatz von Elementen der digitalen Lehre. Dazu möchten sie mit Hilfe von Learning Analytics und Künstlicher Intelligenz (KI) die Potenziale der Digitalisierung nutzen, um ein System zur Erfassung, Reflexion und Unterstützung von Lernprozessen aufzubauen. Gemeinsam mit den Zielgruppen Studierende, Lehrende und Serviceeinrichtungen soll unter konsequenter Beachtung des Datenschutzes in einem evolutionären Entwicklungsprozess ein attraktives und intuitives, digital unterstütztes Mentoringsystem konzipiert und etabliert werden.
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Sensibilisierung für Barrierefreiheit in der Lehre
Die heutige Studierendenschaft ist vielfältig – zum Glück! Deutsche Hochschulen sind dazu verpflichtet, dieser Vielfalt gerecht zu werden und allen Interessierten die Teilhabe an einem Studium zu ermöglichen. Dafür fehlt es aber häufig noch an Bewusstsein für verschiedenste (digitale) Barrieren, auf die Studierende stoßen und die ein chancengerechtes Studium be- oder sogar verhindern können. Um für die Bedarfe von Studierenden mit Beeinträchtigungen zu sensibilisieren, wurde "BlindDate" entwickelt. "BlindDate" ist eine digitale Plattform, die Lehrenden eine Begegnung mit virtuellen Studierenden mit verschiedenen studienerschwerenden Beeinträchtigungen ermöglicht. Die "Personas" zeigen typische Barrieren in ihrem Studienalltag, sowie Strategien zur Bewältigung derselben, auf und steigern so das Bewusstsein der Nutzenden. Zusätzlich sollen konkrete Handlungsempfehlungen Lehrpersonen helfen, Barrieren in der eigenen Lehre abzubauen oder - besser - gar nicht entstehen zu lassen.
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Embracing my superpowers: Mithilfe der Superheld:innen-Metapher Sprachlernstrategien reflektieren, erweitern und nachhaltig festigen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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