
Integration von Design Science und Positive Computing für eine Inklusive Welt Eine Service-Learning-Kooperation zwischen Universität und Fachhochschule
Obwohl Diversity ein zunehmend wichtigeres Schlagwort in der Informatik und angrenzenden Studiengängen geworden ist, werden nur selten die Perspektiven von Endnutzer:innen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung hinsichtlich Usability und User Experience berücksichtigt. Für diese Herausforderung entwickeln Prof. Dr. Christian Meske von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und Prof. Dr. Aysegül Dogangün von der Hochschule Ruhr-West (HRW) gemeinsam ein neues Lehr-Lernformat mit einem Service-Learning-Ansatz und begleitenden Symposien. Durchgeführt wird das Modul hochschulübergreifend in zwei Semestern mit Studierenden des M.Sc. Angewandte Informatik der RUB und HRW. Das Projekt verfolgt drei Hauptziele. Die Studierenden sollen 1) lernen, Perspektiven sowie Kontexte von Menschen mit Behinderungen durch die Nutzung partizipativer Methoden zu erfassen, um Aspekte der Inklusion und des Wohlbefindens in zukünftigen Design-Prozessen mitzudenken. 2) von einer Verbundkooperation profitieren, indem stärker theoretisch-konzeptionelle Design-Science-Vorgehensmodelle inkl. empirischer Datenerhebung (Prof. Meske) mit einer praxisorientierten Anwendung mit Bezug zu partizipativen Technikentwicklung und Positive Computing (Prof. Dogangün) kombiniert werden. 3) Dienst an der Gesellschaft leisten, indem sie reale Probleme bzgl. der Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der digitalen Transformation aufgreifen, erfahren und gemeinsam prototypisch lösen (Service Learning).
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