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Manuskripte digital lesen lernen

Um Studierende philologischer und historischer Fächer in die Handschriftenkunde einführen zu können, fehlt es an digitalen Werkzeugen. Zum einen müssen die erheblichen fachwissenschaftlichen Barrieren zum kulturell bedeutsamen Material, das bislang nur für Expert:innen nachvollziehbar erschlossen ist, gemindert werden. Zum anderen sollen die Studierenden digitale Tools an die Hand bekommen, um das Quellenmaterial digital auswerten und für ihre Fragestellung nutzbar machen zu können. Denn das große Potenzial der unzähligen, im interoperablen IIIF-Format verfügbaren Scans konnte bisher in der Lehre kaum ausgeschöpft werden. Deshalb möchten wir zusammen mit den Studierenden in begleitenden Lehrveranstaltungen eine Reihe digitaler Werkzeuge entwickeln. Dazu gehören u.a. eine digitale Federkiel-App, eine Schriften-App, eine Maße-App und eine Einband-App. Außerdem sollen Tools weiterentwickelt werden, die die multispektrale Erfassung und Auswertung, das digitale Editieren und Annotieren sowie Formen des Storytelling ermöglichen. Die Studierenden sollen so angeleitet werden, wissenschaftliche Ansprüche an Tools anwendungsorientiert formulieren zu können, die Entwicklung zu begleiten und die Tools schließlich für ihr Studium und die eigene Forschung zu nutzen.

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Embodied Conversational Agents (ECAs) in der Lehre

Die persönliche und individuelle Begleitung von Studierenden ist für gutes Lernen, Wohlbefinden und Freude am Studium von zentraler Bedeutung. Lehrende sind häufig ausgelastet und können die individuelle Betreuung nicht sicherstellen. Die Integration Künstlicher Intelligenz, wie z.B. ChatGPT, in Selbststudium und Lehre erfordert Konzepte, wie KI gewinnbringend für Studierende, Lehrende und Hochschulen eingesetzt werden kann. Wir sehen die Möglichkeit, diese Herausforderungen zu verbinden und KI zur Verbesserung der Studienerfahrung einzusetzen. Unsere Idee ist, einen verkörperten, KI-basierten Assistenten (“embodied conversational agent”, EAC) zu entwickeln, der sowohl im individuellen Studierendenalltag als auch in der Lehre zum Einsatz kommt. Durch die Verkörperung wird eine personalisierte Interaktionserfahrung erzeugt, die das Training sozialer Kompetenzen ermöglicht und Hochschulangehörige körperlich aktiviert. Sprachfunktion und Mimik reduzieren Barrieren für Studierende mit Beeinträchtigungen. Das Institut für Intelligente Interaktion und Immersive Erfahrung (IIIX) qualifiziert sich für die Durchführung des Projekts durch die Erfahrung in der Entwicklung von KI-Assistenten, die technischen Ressourcen sowie die notwendige Expertise in Pädagogik, inklusiver KI und Informatik. Mit dem “UniC” möchten wir Studierende in ihren Lernkompetenzen unterstützen, Lehrende entlasten und die Hochschule in eine interaktive und sozial unterstützende Lernumgebung transformieren.

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Ko-Kreative Entwicklung eines VR Demonstrators

Um die Integration von immersiven Technologien in der Hochschullehre zu fördern, wurde ko-kreativ mit Studierenden ein Virtual Reality Demonstrator konzipiert und entwickelt. Dieser wurde gemeinsam mit Studierenden in verschiedenen Formaten weiterentwickelt und in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen getestet.

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Publikation 100119

„Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“ : Einblick in den Schwerpunkt „Didaktik in (teil-)digitalisierten Werkstätten und Laboren“.

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