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Embodied Conversational Agents (ECAs) in der Lehre

Die persönliche und individuelle Begleitung von Studierenden ist für gutes Lernen, Wohlbefinden und Freude am Studium von zentraler Bedeutung. Lehrende sind häufig ausgelastet und können die individuelle Betreuung nicht sicherstellen. Die Integration Künstlicher Intelligenz, wie z.B. ChatGPT, in Selbststudium und Lehre erfordert Konzepte, wie KI gewinnbringend für Studierende, Lehrende und Hochschulen eingesetzt werden kann. Wir sehen die Möglichkeit, diese Herausforderungen zu verbinden und KI zur Verbesserung der Studienerfahrung einzusetzen. Unsere Idee ist, einen verkörperten, KI-basierten Assistenten (“embodied conversational agent”, EAC) zu entwickeln, der sowohl im individuellen Studierendenalltag als auch in der Lehre zum Einsatz kommt. Durch die Verkörperung wird eine personalisierte Interaktionserfahrung erzeugt, die das Training sozialer Kompetenzen ermöglicht und Hochschulangehörige körperlich aktiviert. Sprachfunktion und Mimik reduzieren Barrieren für Studierende mit Beeinträchtigungen. Das Institut für Intelligente Interaktion und Immersive Erfahrung (IIIX) qualifiziert sich für die Durchführung des Projekts durch die Erfahrung in der Entwicklung von KI-Assistenten, die technischen Ressourcen sowie die notwendige Expertise in Pädagogik, inklusiver KI und Informatik. Mit dem “UniC” möchten wir Studierende in ihren Lernkompetenzen unterstützen, Lehrende entlasten und die Hochschule in eine interaktive und sozial unterstützende Lernumgebung transformieren.

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Individualisierung von Wirtschaftsinformatik-Übungen

Lernziel des Moduls „Wirtschaftsinformatik“ ist die Fähigkeit, Aufgaben zum Thema Datenkompetenz mit Hilfe selbstgeschriebener Programme zu lösen. In Übungen lösen die Studierenden dazu Programmieraufgaben. Aufgrund der unterschiedlichen Vorkenntnisse der Studierenden trifft der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben nur einen Teil der Studierenden. Für überforderte Studierende sind die Lernschritte zu groß, Aufgaben können nicht selbstständig gelöst werden, oft werden Musterlösungen ohne eigenen Lösungsversuch betrachtet. Die Kompetenz, eine Lösung selbst zu erstellen, wird nicht erreicht und die Studierenden verlieren die Motivation. Unterforderten Studierenden fehlt die Stimulation, über das minimale Lernziel hinaus Verständnis für die Verarbeitung von Daten zu gewinnen, um besser auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet zu sein. Den Studierenden sollen individuelle Übungsaufgaben entsprechend dem jeweiligen Lernfortschritt vorgeschlagen werden. Statt durch die Bereitstellung von Musterlösungen sollen sie durch eine kontinuierliche, automatische Bewertung ihrer Lösungen intrinsisch motiviert werden, an den Übungen teilzunehmen. Durch ein Bonussystem, mit dem die Studierenden eine Verbesserung der Modulbenotung erreichen können, soll eine zusätzliche extrinsische Motivation gegeben werden. Dazu soll ein ausreichend großer Aufgabenpool geschaffen werden, aus dem individuelle Aufgaben mit angepasstem Schwierigkeitsgrad generiert werden können.

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