
Künstlerische Biografien transkulturell
Die Theaterpädagogik der hmt Rostock ist international erfolgreich vernetzt. Mit dem Lehrprojekt werden sich Theater-Studierende exemplarisch mit künstlerisch-pädagogischen Werdegängen von Professorinnen aus Uganda, Deutschland, Brasilien befassen. So sollen gesellschaftliche und biografische Faktoren für die berufliche Entwicklung von Frauen im Kultur- und Bildungssektor international vergleichend betrachtet werden. Es entsteht ein transdifferenter, intergenerativer, interdisziplinärer Lehransatz, ausgehend von feministischer Perspektive, der modellhaft entfaltet wird. Das Projekt entwickelt sich vierteilig: 1.) Studierende der drei Länder diskutieren vergleichend in Online-Seminaren Berufsbilder und Berufsmöglichkeiten im künstlerisch-pädagogischen Bereich. 2.) Die drei Professorinnen stellen gemeinsam Arbeitsweisen aus Theater, Film und Bildender Kunst in einem interdisziplinären Workshop vor. 3.) Über Interviews, unter Einbezug sozialwissenschaftlicher Studien zu Berufswegen von Frauen, setzen sich die Studierenden ins Verhältnis zu dem biografischen sowie historischen (postkolonialen) Material der weiblichen Lehrenden, um eigene Ziele und Entwicklungen zu reflektieren. 4.) Aus dem generierten Material und stetiger filmischer Begleitung wird im Team der Studierenden die Konzeption für einen filmischen Essay geschaffen. Unter professioneller Anleitung eines Filmteams steht am Projektende ein mehrsprachiger Dokumentarfilm, der als Lehrmaterial angewendet werden soll.
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uni.META.versum
Das Projekt uni.META.versum zielt darauf ab, Anforderungen an Lösungen zur Umsetzung hybrider virtueller Lehre abzuleiten und diese Lösungen unter aktiver Mitsprache von Studierenden zu gestalten und zu entwickeln. Das Vorhaben beinhaltet drei Bausteine: Im ersten Baustein geht es darum, eine technische und didaktische Lösung für die Übertragung von Präsenzlehre (Live Streaming) zu entwickeln und zu implementieren, die geeignet ist, hybride Lehrkonzepte mit Präsenz- und Online-Publikum zeitgleich umzusetzen und dabei unterschiedlichen Lernsituationen, wie Großveranstaltungen und Kleingruppenarbeit, gerecht zu werden. Der zweite Baustein greift eine Idee, die es schon seit einigen Jahren gibt: Reale Menschen treffen sich als Avatare in virtuellen Welten. Neuste technologische wie hochauflösende Curved-Bildschirme, Virtual-Reality-Brillen, Surround-Sound und Spatial-Audio Entwicklungen ermöglichen mittlerweile tiefgehende immersive Erlebnisse einer ganz anderen Qualität und damit ganz neue Möglichkeiten für den Einsatz in der Hochschullehre. Wir möchten eine virtuelle Lernumgebung aufbauen, die sich für diverse Lehrveranstaltungen einsetzen lässt. Die Lernorte sollen dabei ganz bewusst austauschbar gemacht werden. Mit dem dritten Baustein wollen wir das Thema Virtuelle Realität weiterverfolgen und ein 360° Live-Streaming Format für die synchrone Online-, Präsenz- oder Hybridlehre entwickeln. Dadurch sollen reale Lernorte für Studierende erlebbar und besser erfassbar werden.
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Tio – interaktiver Chatbot zur Prüfungsgestaltung
Im Arbeitspaket „Digitale Prüfungssysteme“ bestand die Herausforderung darin, dass die Strukturen, Strategien und Prozesse der neun Verbundhochschulen stark voneinander abwichen. Deutlich zeigte sich dies bei den Prüfungsformen, unterschiedlichen Bezeichnungen und Begrifflichkeiten sowie unterschiedlichen digitalen Prüfungssystemen. Diese Heterogenität erschwerte es, einheitliche und klar strukturierte Anwendungsfälle (Use Cases) für Lehrende zu definieren und übersichtlich aufzubereiten. Nach einem intensiven Austausch über geeignete Umsetzungsmöglichkeiten wurde entschieden, sämtliche Anwendungsfälle in einem regelbasierten Chatbot abzubilden und über die Projektwebseite bereitzustellen. Tio unterstützt Lehrende dabei, das passende Prüfungsformat auszuwählen und erleichtert gleichzeitig den Zugang zu Good Practices. Dadurch erhalten auch Supportmitarbeitende und weitere Interessierte einen transparenten Einblick in die unterschiedlichen Prüfungsoptionen der bayerischen Hochschulen.
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„Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“ : Einblick in den Schwerpunkt „Didaktik in (teil-)digitalisierten Werkstätten und Laboren“.
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