Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Virtueller Campus zur Begleitung im Studium

Die Informationssicherheit und Orientierung im Studium leidet an einer fehlenden Verzahnung von Strukturen miteinander. Durch die Gestaltung und den Inhalt des virtuellen Campus sollen durch Befriedigung der Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit eine internalisierte Motivation ermöglicht und darauf aufbauend die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen gefördert werden. Indem alle Informationen und zusätzliche Angebote an einem Ort auffindbar sind und gezielt die Orientierung und Informationssicherheit ansprechen, werden Studierende ins-besondere in kritischen Phasen des Studiums unterstützt.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
virtueller Campus
Autonomie
Kompetenz
Verbundenheit
sozial-emotionaler Kompetenzen
Zielgruppe(n)
Akteur:innen außerhalb der Hochschule
Studierende
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen/LfBA
Tutor:innen/stud. Mentor:innen
Professor:innen
Mitarbeiter:innen aus Service, Verwaltung & Wissenschaftsmanagement
Lehrbeauftragte
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Technisch-räumliche Infrastruktur
Studien-/Campusmanagementsysteme entwickeln
Softwarelösungen & technische Ausstattung entwickeln
Plattformen/Portale entwickeln
Lehr-/Lernumgebungen entwickeln
Supportangebote
Angebote für Austausch und Kollaboration entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, dass digitale Lehre möglich und sinnvoll ist, dass aber auch eine spezifische Gestaltung notwendig ist, um insbesondere die sozial-emotionalen Kompetenzen von Studierenden nicht außer Acht zu lassen. Studierende der Sozial- und Gesundheitswissenschaften sehen im Kontext ihrer beruflichen Zukunft fachspezifischen und gesundheitsbezogenen Herausforderungen entgegen.

Herangehensweise

Die Entwicklung eines virtuellen Campus als übersichtliche Plattform mit allen notwendigen Informationen und Angeboten zum eigenen Studium soll Studierende von Beginn ihres Studiums an über den gesamten Student Life Cycle hinweg begleiten und dabei insbesondere die von der Self Determination Theory als zentral beschriebenen psychologischen Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Verbundenheit fokussieren. Im Sinne der Theorie führt dies zu einer gesteigerten Motivation und ebnet somit den Weg zur Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen, was durch verschiedene Angebote gezielt angesprochen wird.

Zusammenhang

In zwei Mixed Methods-Evaluationen wurden untersucht, wie sich bei Bachelor-Studierenden der Sozial- und Gesundheitswissenschaften der HAWK im ersten Semester die Befriedigung der psychologischen Grundbedürfnisse und die sozial-emotionalen Kompetenzen im ersten Semester entwickeln, ob es einen Zusammenhang mit der Nutzung des virtuellen Campus gibt und wie Studierende ihren Einstieg ins Studium erleben.

Voraussetzung

Die Evaluationen wurden teilweise im Rahmen der Einführungs- oder Lehrveranstaltungen durchgeführt, weshalb hier die Bereitschaft der Fakultäten bzw. Lehrenden notwendig war, uns dort einzubinden.

Eignung

Die Ergebnisse der Evaluation ergeben, dass der Studieneinstieg eine kritische Phase ist, die als Herausforderung und phasenweise auch als Überforderung wahrgenommen wird. Auch wenn der virtuelle Campus noch wenig genutzt wurde, zeigen sich signifikante Interaktionseffekte zwischen der Campusnutzung und der Einschätzung emotionaler Kompetenzen sowie der Selbstwirksamkeitserwartung. Zudem wird insbesondere aus den Interviews deutlich, dass eine übersichtliche Plattform, auf der alles übersichtlich auffindbar ist, was Studierende für ihr Studium benötigen, den Einstieg ins Studium und dadurch möglicherweise auch den weiteren Verlauf des Studiums positiv beeinflussen kann.

Hinweise

Effekte

Die Nutzung des virtuellen Campus war niedriger als erwartet. Das könnte daran liegen, dass die evaluierten Studierenden in der Studieneingangsphase einfach keine weiteren Kapazitäten für eine Plattform haben, die neben den bereits existierenden Plattformen existiert.

Learnings

Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit anderen zentralen Einrichtungen der Hochschule, insbesondere der IT, kann eine strukturelle Verankerung vereinfachen.

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101115
Projekt

Co-Creation in der universitären Lehre

Universitäre Lehre in der Betriebswirtschaftslehre fokussiert sich stark auf Vorlesungen und forschungsorientierte Seminare. Teilweise wird die Lehre durch Fallstudien oder Unternehmensprojekte praxisorientiert gestaltet. Diese Formate haben ihre Stärken, sind jedoch nicht sehr sensitiv für den Hintergrund der Studierenden sowie einen sich schnell verändernden Zeitgeist. Das CoCun Projekt schlägt einen innovativen ‘Co-Creation Ansatz’ vor, um diese Herausforderungen zu adressieren. Co-Creation in der Lehre bedeutet für uns einen handlungsorientierten Ansatz zu verfolgen, der vollständig auf frontale Inputs verzichtet. Alle Inhalte des Kurses werden in Kollaboration der Studierenden untereinander sowie im Austausch mit den Dozierenden erarbeitet. Unser Verständnis des Co-Creation Ansatzes stellt damit die Bedürfnisse der Studierenden in den Vordergrund und gewährleistet Kompetenzorientierung.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100656
Maßnahme

Publikation der Forschungsergebnisse aus dem TESOL Research Colloquium zu digitalen Feedbackmethoden

In einem Buchbeitrag bei Cambridge University Press sollen die Erkenntnisse aus der Anwendung digitaler Feedback-Methoden im TESOL Research Colloquium veröffentlicht werden. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Maßnahme anzeigen
Publikation 100615

Künstliche Intelligenz für Lehrkräfte : eine fachliche Einführung mit didaktischen Hinweisen

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen