
Reflexionsprozesse in einem stärkenorientierten Mentoring-Programm im Studium des Sozial- und Gesundheitswesens
Auf einen Blick
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Mobiles Zivilcourage-Gym
Das mobile Zivilcourage-Gym ist ein Format, das Studierende und Lehrende befähigt, als kompetente demokratische Akteur*innen im akademischen Umfeld zu wirken. Das Projekt bietet dafür einen niedrigschwelligen Zugang zu Zivilcouragetrainings. Mit Hilfe eines erfahrungsbasierten Stationstraining werden drei Kernkompetenzen (Diskriminierungssensibilität, Interventions- und Präventionskompetenz) der Teilnehmenden gefördert. Der Lernerfolgt wird dabei über Follow-up-Befragungen und eine systematische Auswertung von in den Trainings integrierten Selbstreflexionsaufgaben evaluiert. Das Besondere: Das Gym verbindet dabei digitale und präsenzbasierte Lernmodi und ermöglicht so den mobilen Einsatz der Trainingsstationen und flexible Anpassung an räumliche und infrastrukturelle Besonderheiten der verschiedenen staatlichen sächsischen Hochschulen. Das modulare Stationsdesign berücksichtigt diverse Lernpräferenzen und fördert selbstgesteuertes Lernen nach dem Anti-Bias-Ansatz. An der Hochschuldidaktik Sachsen (HDS) als zentraler Einrichtung verankert, arbeitet das Projekt eng mit hochschulinternen und sachsenweiten Studierenden- und Betroffenenvertretungen zusammen. Die erarbeiteten Materialien werden in einen für sächsische Studierende und Lehrende fachübergreifend anrechenbaren Selbstlernkurs überführt und bundesweit als modulare OER bereitgestellt.
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Beratung zur Einbindung der Lehrkräftebildung
Beratung (durchgeführt vom Zentrum Lehrkräftebildung) bei Fragen zur universitären Lehrkräftebildung (1. Ausbildungsphase) und Referendariat (2. Ausbildungsphase): Die Beratung ermöglichte konkrete Einblicke in die Strukturen der Lehrkräftebildung. Sie erleichterte die Vermittlung von Informationen über die Ausbil-dungsstruktur entlang der verschiedenen Phasen der Lehrkräftebildung an die DigiTeLL-Teilprojekte, die zuvor keinen Bezug zur Lehrkräftebildung hatten.
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Too Positive to Be True? Sentiment Analysis of AI-Guided vs. Human-Led Debriefings in Virtual Reality Counseling Training
Debriefings are a crucial component of simulation-based learning, as they allow participants to critically reflect on their performance and translate experiences into knowledge. With the rise of artificial intelligence (AI), large language models (LLMs) are increasingly being explored as conversational agents in debriefings. However, concerns have been raised that AI debriefers may display sycophantic tendencies, characterized by overly positive sentiment and a lack of critical feedback. Such tendencies could affect learners' self-evaluations. In this study, 45 university students participated in a virtual reality (VR) counseling simulation, followed by either an AI-guided or a human-led debriefing. Sentiment analysis of 958 debriefing statements (350 AI, 608 human) was conducted using a German sentiment classification model. Results show that AI debriefers expressed significantly more positive sentiment and substantially fewer negative statements compared to human debriefers, corroborating the assumption of a sycophancy effect. However, sentiment was not found to predict self-rated counseling competence or self-efficacy. While AI debriefers provide consistent encouragement, their lack of critical feedback raises questions about their long-term effectiveness for professional skill development. Future research should explore hybrid approaches that combine AI scalability with human expertise in constructive reflection.
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