Projekt Bühne
MobiZiG
Projekt
Zur Suche

Mobiles Zivilcourage-Gym

Das mobile Zivilcourage-Gym ist ein Format, das Studierende und Lehrende befähigt, als kompetente demokratische Akteur*innen im akademischen Umfeld zu wirken. Das Projekt bietet dafür einen niedrigschwelligen Zugang zu Zivilcouragetrainings. Mit Hilfe eines erfahrungsbasierten Stationstraining werden drei Kernkompetenzen (Diskriminierungssensibilität, Interventions- und Präventionskompetenz) der Teilnehmenden gefördert. Der Lernerfolgt wird dabei über Follow-up-Befragungen und eine systematische Auswertung von in den Trainings integrierten Selbstreflexionsaufgaben evaluiert. Das Besondere: Das Gym verbindet dabei digitale und präsenzbasierte Lernmodi und ermöglicht so den mobilen Einsatz der Trainingsstationen und flexible Anpassung an räumliche und infrastrukturelle Besonderheiten der verschiedenen staatlichen sächsischen Hochschulen. Das modulare Stationsdesign berücksichtigt diverse Lernpräferenzen und fördert selbstgesteuertes Lernen nach dem Anti-Bias-Ansatz. An der Hochschuldidaktik Sachsen (HDS) als zentraler Einrichtung verankert, arbeitet das Projekt eng mit hochschulinternen und sachsenweiten Studierenden- und Betroffenenvertretungen zusammen. Die erarbeiteten Materialien werden in einen für sächsische Studierende und Lehrende fachübergreifend anrechenbaren Selbstlernkurs überführt und bundesweit als modulare OER bereitgestellt.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Mariane LieboldProjektleiter:in

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101502
Projekt

Musikhochschullehre der Zukunft gestalten

Das Projekt zielt auf eine umfassende Transformation der Musikhochschule Lübeck im Bereich der Lehre. Ausgehend von bisherigen Ausbildungsmodellen an Musikhochschulen greift es die Entwicklungstendenzen für Musikberufe der Zukunft auf.Orientiert sich die aktuelle Ausbildung weitgehend am Qualifikationsprofil einer Festanstellung in Kultur-/Bildungsinstitutionen, so zeichnet sich nun ein nachhaltiger Trend zur Freiberuflichkeit ab. Hierfür sind breitere, zusätzliche Kompetenzen an den Schnittstellen von Projektdesign und -management, Creative Entrepreneurship und Future Skills erforderlich.Die MHL integriert diese Kompetenzprofile in alle Ausbildungsbereiche und wird zum Experimentierlabor studentischer Projekte und Gründungen. Sie schafft mit dem Creative Entrepreneurship Lab Lübeck (CELL) einen schöpferischen Ort und ein leistungsfähiges Produktionszentrum. Sie vermittelt studentischen Ideen vielfältige Öffentlichkeit und gesellschaftliche Reibungsflächen, zieht Musiker:innen mit Gründergeist an und unterstützt Ausgründungen in die Region. Musikalische Freiberuflichkeit erfordert ein klares persönliches Profil. Durch Vernetzung gestaltet die MHL künstlerische Lehre diskursiver, kontroverser, vielfältiger und inspiriert die Studierenden zu eigener Positionsfindung. Diesen Veränderungsprozess durchläuft die MHL transparent, sodass er zum Modell für andere Hochschulen werden kann. Gemeinsam mit diesen als neuen Partnern wird sie das Projekt kooperativ in die Zukunft führen.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100867
Maßnahme

Lehrformate: Eigensinnige Orte, Stubborn Places, Devious Places

Zum Projekt „Künstlerische Forschung im urbanen Raum - Zeit Raum Archiv” haben wir 2022 und 2023 Lehrveranstaltungen in Form von zwei Seminaren á 2 SWS und zwei Seminaren á 4 SWS durchgeführt. Dabei handelte es sich um freie Wahlfächer, die sowohl von Architekturstudierenden des Hauses als auch von externen TU-Studierenden verschiedener Fachrichtungen besucht wurden. Die Seminare wurden jeweils von 2 Lehrenden und 3 Gastkritiker*innen unterrichtet und von insgesamt 70 Studierenden absolviert. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Maßnahme anzeigen
Publikation 100006

Prüfungen in Zukunft vielfältiger

Klaus Kreulich von der Hochschule München erklärt im Interview, wie das Projekt ii.oo kompetenzorientierte Prüfungen umsetzt und welche Innovationen für die Prüfungskultur in Zukunft relevant sind.

Publikation anzeigen