Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Interdisziplinäre Workshops in der Lehre zur Stärkung von Praxis-Erfahrungen

Workshop mit externen Expert*innen geben den Studierenden Einblicke in die Praxiswelten, die an ein Studium anschließen können. Sie vermitteln wertvolle Kompetenzen und bieten Möglichkeit zum disziplinübergreifenden Austausch. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Workshop
Lehre
Interdisziplinarität
Praxis
Austausch
Zielgruppe(n)
Akteur:innen außerhalb der Hochschule
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen/LfBA
Tutor:innen/stud. Mentor:innen
Studierende
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Technisch-räumliche Infrastruktur
Lehr-/Lernumgebungen entwickeln
Supportangebote
Angebote für Lernbegleitung und Studienberatung entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Vermittlung von konkretem Praxiswissen in der Lehre (z.B. aus Journalismus, Wissenstransfer, angewandte Wissenschaften wie Kommunikationsdesign o.ä.)

Universitäre Lehre geht selten über die Fachinhalte hinaus; wenig interdisziplinäre Bezüge

Austausch mit Personen aus einem anderen Feld

Selten sind Praktiker*innen in die universitäre Lehre eingebunden

Vermittlung von Wissen zur Filmproduktion

Zusammenarbeit mit den Medienzentren der beteiligten Universitäten wäre nur mit wesentlich mehr zeitlichen Vor

Voraussetzung

Schwierigkeiten liegen z.T. in den Verwaltungsstrukturen: passende Räume, Materialien sowie die finanziellen Mittel müssen gegeben sein.

– kompetente externe Expert*innen

– passende räumliche Möglichkeiten

– finanzielle Mittel für die Honorierung der Beteiligten sowie Verpflegung etc.

– niedrigschwelliges Angebot zur Motivation der Studierenden

Eignung

  • keine Evaluation

Hinweise

Effekte

Das Projektseminar “Kulturwissen vermitteln” hatte zum Ziel, dass die kursteilnehmenden Studierenden in einem Semester 1. die Grundlagen zur Wissensvermittlung im Film, 2. Vermittlung von fachlichen Inhalten und 3. deren Umsetzung in der Filmproduktion lernen. Für diese drei Blöcke, insbesondere aber für die Filmproduktion, waren interdisziplinäre Workshops maßgebend. Nur durch die zeitintensive Arbeit und den Austausch mit Personen aus der Praxis war die Umsetzung der Projektziele möglich. Die externen Personen kamen aus den Bereichen Journalismus, Redaktion und Filmproduktion sowie Grafikdesign/Animation und Bildende Kunst. Diese Personen haben in den Workshops ihr Wissen geteilt, praktische Übungen durchgeführt, Einblicke in ihre Arbeit und Arbeitsweise gegeben und nach den Workshops teilweise Nachbesprechungen mit den Studierenden durchgeführt. Auch für die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen waren die interdisziplinären Workshops äußerst lehrreich: Andere Personen und ihre Arbeits

Learnings

Für die Studierenden ist es besonders lehrreich, in einem fordernden Projekt auf unterschiedliche Personen zu treffen, die in verschiedenen Bereichen des Projekts praktisch tätig sind. Sie sind dadurch motivierter und verstehen auch viel umfassender die Ziele des Projekt sowie die einzelnen Schritte, die sie während des Semesters und für die Prüfungsleistung durchführen.

Die Studierenden sammeln außerdem in interdisziplinären Workshops Praxiserfahrungen und stärken zudem bestimmte Kompetenzen: Präsentations- und Ausdrucksvermögen durch die Mitarbeit in den Workshops. Außerdem Kreativität, ästhetisches Urteilsvermögen, Problemlösefähigkeit, Teamarbeit, kooperatives Rollenverständnis, Kommunikationskompetenz, Dialog-, Kritik- und Reflexionsfähigkeiten.

Empfehlung

Zentrale Voraussetzung ist die Bereitschaft zu einer agilen Lehre, die im Semester aus unterschiedlichen Einheiten besteht und die sich solche Workshopsequenzen stimmig einbinden lassen. Außerdem ist es eine wesentliche Bedingung Lust und Kapazitäten für den organisatorischen Mehraufwand zu haben (denn anstatt dass die eigene Lehre geplant wird, müssen Workshops mit externen Personen organisiert werden und zudem diese Workshops meistens trotzdem mit moderiert und evaluiert werden. Dieser Mehraufwand braucht entsprechende Kapazitäten).

Sonstiges

Sind die Bedingungen gegeben, zahlt es definitiv im Kompetenzerwerb, der Wissensvermittlung und der Motivation der Studierenden aus.

Methoden

Empfohlen

Methoden
– Miro ist empfehlenswert für Workshops bzw. für die Moderation von Workshops ansonsten wird ein Kommunikationstool benötigt, mit dem die Materialien der Workshops einfach zugänglich sind und mögliche Fragen geklärt werden können (wir haben im Projekt mit Basecamp gearbeitet, aber auch andere Tools

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101331
Projekt

Film in der Theaterausbildung

Die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin (HfS) ist eine der renommiertesten Theaterhochschulen im deutschsprachigen Raum. Im Zentrum steht die theaterhandwerkliche Ausbildung für die Bühne und die Freie Szene. In der beruflichen Praxis sind die Studierenden allerdings auf vielfältige Weise für den Film und auf mediatisierten Bühnen tätig. Mit dem Freiraum, den die Förderlinie bietet, werden deshalb filmische Experimentierräume und Netzwerkerweiterungen eröffnet, um sich einer filmischen Ausbildung im Theaterhochschulkontext anzunähern. Studierende der HfS und Filmstudierende arbeiten hierfür konzeptionell und in der Umsetzung zusammen. Erprobt wird die filmische Dokumentation von regulären Vorspielen im Do-It-Yourself-Format, das Kuratieren eines Career Service mit dem Schwerpunkt Film unter Einbezug von Expert*innen aus der Film- und Medienpraxis sowie die Produktion von Theaterfilmen in Zusammenarbeit mit Filmprofis. Des Weiteren soll ein Kompetenzerwerb auch zu erweiterten filmischen Konstellationen ermöglicht werden, der für die Arbeit auf den mediatisierten Bühnen der Zukunft relevant ist. Die Erfahrungen, die gesammelt werden, fließen in den Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule ein.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100031
Maßnahme

Vibrometer-basierte Justierung digitaler Zwillinge

In der Projektfortsetzung wurde die Anforderung aufgenommen, das Schwingungsverhalten physischer Versuche zu erfassen, um die digitalen Zwillinge justieren zu können. Für eine schnelle und unkomplizierte Messung von Schwingungen in verschiedenen experimentellen Setups wurde ein Laservibrometer beschafft.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100102

Virtual Reality und Flipped Classroom in religionspädagogischen Bildungsprozessen

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen