Projekt Bühne
KultWiss
Verbundprojekt
Zur Suche

KulturWissen vermitteln. Studierende erklären Schüler*innen gesellschaftsrelevante Themen

Das Anliegen der Europäischen Ethnologie, zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen, motiviert Studierende des Fachs in besonderer Weise: Vom Klimawandel über Migration bis zum Alltagsrassismus wird eine gesellschaftlich relevante Expertise bereitgestellt. Demgegenüber steht ein geringes Wissen in der Gesellschaft über die Potenziale kulturwissenschaftlichen Wissens. In der Lehre sind innovative Formate eines Wissenstransfers unterrepräsentiert; die Vermittlung dafür notwendiger Kompetenzen findet erst partiell statt. Hier setzt das Projekt an: Es erarbeitet Formate des Wissenstransfers in Form zielgruppenspezifischer Medien. Konkret werden kurze Youtube-Videos für Schülerinnen und Schüler erarbeitet, in denen Studierende aktuelle Themen diskutieren und kulturwissenschaftliche Zugänge, Methoden und Theorien in komprimierter Form vorstellen. Die Studierenden profitieren dabei mehrfach: Sie lernen, ihr Wissen aufzubereiten, und schaffen eine Identifikation mit ihrem Fach; sie erkennen, welche Rolle kulturwissenschaftliches Wissen in der Gesellschaft spielt und sie erproben den Dialog zwischen Theorie und gesellschaftlicher Praxis und erwerben dabei berufsfeldorientierte Kompetenzen.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden
Maßnahmen zu diesem Projekt
  • Maßnahme 100696
    Maßnahme

    Interdisziplinäre Workshops in der Lehre zur Stärkung von Praxis-Erfahrungen

    Workshop mit externen Expert*innen geben den Studierenden Einblicke in die Praxiswelten, die an ein Studium anschließen können. Sie vermitteln wertvolle Kompetenzen und bieten Möglichkeit zum disziplinübergreifenden Austausch. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

    Maßnahme anzeigen
  • Maßnahme 100711
    Maßnahme

    Workshops in der Lehre für einen vielfältigen Kompetenzerwerb

    Workshops als Arbeitsumfeld für Studierende, um in der unmittelbaren Anwendung Praxiswissen zu vertiefen und Kompetenzen, wie Teamarbeit, Kommunikation, kreatives Denken und Problemlösungsfähigkeiten zu stärken. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

    Maßnahme anzeigen
Projektverbund
EinrichtungBeschreibungZum Projekt
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im BreisgauDas Anliegen der Europäischen Ethnologie, zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen, motiviert Studierende des Fachs in besonderer Weise: Vom Klimawandel über Migration bis zum Alltagsrassismus wird eine gesellschaftlich relevante Expertise bereitgestellt. Demgegenüber steht ein geringes Wissen in der Gesellschaft über die Potenziale kulturwissenschaftlichen Wissens. In der Lehre sind innovative Formate eines Wissenstransfers unterrepräsentiert; die Vermittlung dafür notwendiger Kompetenzen findet erst partiell statt. Hier setzt das Projekt an: Es erarbeitet Formate des Wissenstransfers in Form zielgruppenspezifischer Medien. Konkret werden kurze Youtube-Videos für Schülerinnen und Schüler erarbeitet, in denen Studierende aktuelle Themen diskutieren und kulturwissenschaftliche Zugänge, Methoden und Theorien in komprimierter Form vorstellen. Die Studierenden profitieren dabei mehrfach: Sie lernen, ihr Wissen aufzubereiten, und schaffen eine Identifikation mit ihrem Fach; sie erkennen, welche Rolle kulturwissenschaftliches Wissen in der Gesellschaft spielt und sie erproben den Dialog zwischen Theorie und gesellschaftlicher Praxis und erwerben dabei berufsfeldorientierte Kompetenzen.Projekt anzeigen

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101432
Projekt

Lehramtsspezifische Repositorien Informatik

Das Projekt LEARNIN soll das Selbstverständnis naturwissenschaftlicher Lehrkräftebildung um eine notwendige interdisziplinäre Perspektive erweitern. Obgleich die digitale Transformation der biologischen Forschung korrespondierende informatische Kompetenzen für das Gewinnen/Nachvollziehen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse unabdingbar macht, zeigen Studien bei Schüler:innen und Studierenden genau dort erhebliche Defizite. Zwar werden diese Defizite in den schüler:innenzentrierten Strategien der KMK (mittlerweile) klar adressiert, jedoch scheinen die dafür (teil-)ursächlichen Defizite seitens der Lehrkäftebildung nur peripher im Fokus reformorientierter Bemühungen befindlich. Das Vorhaben sieht sich in diesem Kontext als Pilotprojekt in der Lehrkräftebildung, welches diese Defizite durch die Verknüpfung fachinformatischer Kompetenzen und Denkmuster mit naturwissenschaftlichen Forschungs- und Anwendungskontexten zu auszugleichen versucht. Im Projekt soll deshalb die universitäre Freiheit der kommenden nicht-lehramtsbezogenen Studiengangs(re)akkreditierung genutzt werden, um ein studiengangsübergreifend geöffnetes Modul zu konzipieren, zu erproben und perspektivisch (nach positiver Evaluation) ein analoges, lehramtsspezifisches Modul in den Pflichtlehrkanon der Lehrkräftebildung zu integrieren. Das Modul und dessen Evaluation sollen dabei von, im Projekt qualifizierten, Fachschaftsvertreter:innen begleitet und durchgeführt und ausgewertet werden.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100260
Maßnahme

Virtuelle Labore für ortsungebundenes Lernen

Virtuelle Laborrundgänge, in Kombination mit Branching Scenarios und virtuellen Experimenten werden genutzt, um Studierenden einen Einblick in eine neue Laborumgebung zu geben. Branching Scenarios beschreiben dabei eine Lernumgebung, in der entlang von Entscheidungspfaden Versuchsabläufe im Dialog und mit Unterstützung von Videos, Fotos und Multiple-Choice-Fragen erprobt werden können. Eingebettet sind die virtuellen Labore in einen digitalen 360° Rundgang der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik an der Hochschule München. Die Studierenden können orts- und zeitungebunden neue Laborlandschaften erkunden und selbständig Prozesse durchführen, die ihnen ansonsten nicht zugänglich wären. Ein vertieftes Verständnis von Anlagen und Prozessen insbesondere im Bereich der Nanotechnik wird so erlangt.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100131

Evaluation von Studium und Lehre ko-kreativ gestalten

Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.

Publikation anzeigen