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Innovation durch Kollaboration – Lehren und Lernen in einer vernetzten Community

Baden-Württemberg, mit der Region Heilbronn-Franken, zählt zu den innovativsten Wirtschaftsregionen des Landes. Die Hochschule Heilbronn, als zentraler Wissensvermittler, hat sich zum Ziel gesetzt, die Innovations- und Gründungskultur aktiv zu fördern. Mit InduKo stärken wir die interdisziplinäre, fakultäts- und standortübergreifende Zusammenarbeit mit innovativen digitalen Werkzeugen sowie mit modernen, digital unterstützenden Ansätzen der Motivationsförderung und schaffen auf diese Weise Innovation durch Kollaboration. Dazu arbeiten wir aktiv mit Studierenden bei der Entwicklung zusammen. Nach erfolgreicher Beendigung von InduKo stehen folgende Kernelemente zur Verfügung: • im Einsatz erprobte, übertragbare Konzepte für die digitale Lehre mit einem Fokus auf Innovation und Kollaboration sowie ein integratives Blended-Learning Studiengangskonzept für den Master Entrepreneurship, • eine standortübergreifende Open Source Community-Plattform zum Austausch und für die Weiterentwicklung von innovativen Ideen, • ein sicherer Open Source Messenger für den Hochschulbetrieb. Alle Projektbestandteile greifen ineinander, können aber auch einzeln und hochschulübergreifend eingesetzt werden.

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Projekt 101363
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Alice in Wood-Land

Ein radikaler Perspektivenwechsel soll Studierenden den anatomischen Aufbau von Holz auf eine neue Art vermitteln. Anders als beim herkömmlichen mikroskopischen Ansatz sollen sich dabei nicht nur die Dimensionsverhältnisse ändern, sondern vielmehr -ähnlich wie bei Alice im Wunderland- die Blickwinkel der Studierenden. Basierend auf bereits vorhandener Datensätze auf früheren Forschungsvorhaben an der Imaging-Beamline des Helmholtz-Zentrum Hereon am Deutschen Elektronensynchrotron sollen dazu aus diesen synchrotronstrahlungsbasierten Röntgenmikrotomographien diverser Holzarten in einem ersten Schritt 3D Holzkörper rekonstruiert und mit Blick auf eine optimale Darstellung der anatomisch-strukturellen Besonderheiten der verschiedenen Zellen aufbereitet werden. Im nächsten Schritt sollen die 3D-Holzkörper in eine virtuelle Realität übertragen werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt soll es möglich sein, den Holzkörper virtuell mittels VR-Brille zu ‚betreten‘ und zu ‚erkunden‘. Um den Fokus auf spezifische strukturelle Merkmale des jeweiligen Probekörpers zu lenken soll in einem letzten Schritt der Datenverarbeitung und des Programmierens eine AR konstruiert werden, die diese erlebbar macht. Zum Ende der Projektlaufzeit soll die Implementierung in eine Lehrveranstaltung getestet werden. Basierend auf der Auswertung dieser Lehreinheit können dann noch finale Modifikationen an den VRs / ARs vorgenommen werden.

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Maßnahme 100260
Maßnahme

Virtuelle Labore für ortsungebundenes Lernen

Virtuelle Laborrundgänge, in Kombination mit Branching Scenarios und virtuellen Experimenten werden genutzt, um Studierenden einen Einblick in eine neue Laborumgebung zu geben. Branching Scenarios beschreiben dabei eine Lernumgebung, in der entlang von Entscheidungspfaden Versuchsabläufe im Dialog und mit Unterstützung von Videos, Fotos und Multiple-Choice-Fragen erprobt werden können. Eingebettet sind die virtuellen Labore in einen digitalen 360° Rundgang der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik an der Hochschule München. Die Studierenden können orts- und zeitungebunden neue Laborlandschaften erkunden und selbständig Prozesse durchführen, die ihnen ansonsten nicht zugänglich wären. Ein vertieftes Verständnis von Anlagen und Prozessen insbesondere im Bereich der Nanotechnik wird so erlangt.

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Publikation 100894

Mit studentischer Partizipation Praxis & Theorie besser verzahnen

Die Hochschullehre befindet sich im Wandel: Lehrkonzepte bewegen sich weg von der reinen Wissensvermittlung hin zu einem studierendenzentrierten Ansatz. Lehrende möchten nun Studierende neben benötigten Fachkompetenzen auch mit den passenden Zukunftskompe-tenzen ausstatten und sie zur aktiven Mitgestaltung von Innovationen befähigen. Dieser Wandel erfordert folglich einen kompetenzbasierten Ansatz, der Studierenden mehr Verantwor-tung und Gestaltungsmöglichkeiten für ihren eigenen Lernprozess einräumt. Partizipative Hochschullehre bietet einen didaktischen Ansatz, um diesen Wandel zu meistern, denn Partizipation bietet die Möglichkeit Studierende aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden, die das Lehr-Lern-Setting von Lehrveranstaltungen betreffen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Studierenden in die (Um-)Gestaltung und Umsetzung von Vorlesungsinhalten einzubeziehen. Doch was bedeutet dies praktisch für Lehrende und Lernende? Wann und wie kann studentische Partizipation in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden und welche Erwartungen haben Studierende und Lehrende an eine gelungene Umsetzung? Diese und weitere Fragen sind noch nicht abschließend beantwortet worden. Hier setzt unser Forschungsprojekt KoLLI (Kollaborative Lehr-Lern-Innovation, KoLLI, 2026) an. Am Beispiel eines Moduls im Master Wirtschaftsinformatik am DHBW CAS mit vielen partizipativen Elementen versuchen wir in diesem Artikel auf Basis unserer Forschungser-gebnisse, diese Fragen zu beantworten.

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