
Digitale Souveränität für Kunsthochschulen
Ziel des Projekts Digitale Souveränität für Kunsthochschulen ist der Aufbau einer hochschulübergreifenden digitalen Lehrinfrastruktur für Kunsthochschulen. Die Pionierleistung besteht darin, eine über Einzelinitiativen hinausgehende, bedarfsgerechte digitale Infrastruktur mit gemeinsamer Steuerung an den drei großen Kunsthochschulen in Baden-Württemberg (ABK Stuttgart, Kunstakademie Karlsruhe, HfG Karlsruhe) zu entwickeln und zu implementieren. Der Fokus liegt auf den spezifischen Anforderungen für Lehre und Forschung im kreativen Bereich: projektbasiertes Arbeiten und Synchronisierung von Produktions-, Dokumentations- und Publikationsprozessen; Heterogenität und Interdisziplinarität der Projekte; besondere Formate der (Forschungs-)Daten. Die digitale Lehrinfrastruktur orientiert sich an den Prinzipien Souveränität, Offenheit, Mündigkeit und Nachhaltigkeit im Kontext der künstlerischen Praxis. Ihr Aufbau ist mit einem Lehr- und Schulungsprogramm zur Entwicklung einer Kultur der Datensouveränität und digitalen Mündigkeit verbunden, die sich an die gesamte Hochschulgemeinschaft richtet.Die entwickelten Strukturen werden nach Projektende an den Partnerhochschulen verstetigt. Das Projekt ist modellhaft und skalierbar angelegt, so dass weitere Partner integriert werden können. Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines Ateliers Digitale Souveränität, das Kunsthochschulen unterschiedlicher Größe digitalstrategisch berät und maßgeschneiderte bewährte Praxismodelle transferiert.
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Online-Escape Rooms in der Medizinischen Lehre
Die üblicherweise als Events genutzten Escape Rooms, in denen eine Gruppe von Menschen ein Rätsel lösen muss, um wieder freizukommen, werden zunehmend auch in der medizinischen Lehre eingesetzt. Während die studentische Zufriedenheit mit dieser spielerischen Vermittlungsmethode hoch ist, fehlen Daten zur Effektivität des Ansatzes bezüglich des Lernerfolgs. Zudem ist die Organisation eines Escape Room-Spiels in Präsenz mit einem hohen personellen Aufwand verbunden, der im Verhältnis zur kleinen Zahl der profitierenden Studierenden unverhältnismäßig erscheint. In diesem Projekt wird ein Online-Template für Escape Rooms erstellt, das mit unterschiedlichen medizinischen Fragestellungen und Inhalten gefüllt werden kann. Die Studierenden arbeiten über digitale Kommunikationskanäle miteinander zusammen und können dabei unabhängig vom aktuellen Fall immer ähnliche Features nutzen (z.B. Untersuchungsbefunde, gefilmte Zusatzinformationen, Leitlinien, Joker). Lehrende können diese Features gezielt nutzen, um auch einmal falsche Fährten zu legen. In dem Projekt werden die Expertisen zweier Standorte synergistisch genutzt: Tübingen ist hauptverantwortlich für kommunikative Funktionen und psychosomatische Inhalte; Bonn trägt eigene Expertise im Game Design, der Rheumatologie und der Medizininformatik (Programmierung) bei. In einer abschließenden Wirksamkeitsstudie, die an beiden Standorten durchgeführt wird, soll die Effektivität dieses skalierbaren Ansatzes untersucht werden.
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Das Labor für hybride Gruppenarbeit an der Technischen Hochschule Rosenheim schafft einen innovativen Lehr-Experimentierraum, der das Konzept der „Neuen Präsenz“ umsetzt. Der Raum verbindet physische und virtuelle Lernumgebungen, um kollaborative Lernprozesse zu fördern und gleichwertige Lernerfahrungen für Präsenz- und Online-Studierende zu bieten. Die technische Raumausstattung umfasst PTZ-Kameras, ein Deckenmikrofon und Deckenlautsprecher, daneben drei Projektionsflächen sowie mobile Schallschutzwände. An den sechs Gruppentischen befinden sich digitale Whiteboards, 360°-Kameras mit integriertem Mikrofon und Lautsprecher sowie kleine PCs mit Tastatur und Maus. Diese Technik ermöglicht eine ausgezeichnete Kommunikation und Interaktion zwischen physischen und virtuellen Teilnehmenden in verschiedenen Lernsettings. Dozierende können hybride Lehrformate gestalten, bei denen alle Studierenden aktiv und gleichwertig eingebunden werden.
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Die Lehre der Zukunft ist Team-Work : E-Learning durch enge Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Hochschuldidaktiker:innen meistern.
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