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Q_M_itgestalten. Vom studentischen Lernen zur Partizipation

Seit der Systemakkreditierung 2012 veranstaltet die Universität Potsdam ein Schulungsseminar, mit dem Studierende auf die Rolle als studentisches Mitglied der hochschulinternen Akkreditierungskommission vorbereitet werden. Allerdings werden die sich bietenden Potenziale zur Förderung von Kompetenzen im Bereich des Qualitätsmanagements (QM) bislang nicht ausgeschöpft. Ziel des Projekts „Q_M_itgestalten“ ist es, das bestehende Seminar zu evaluieren und umfassend neu zu konzipieren, um theoretische Kenntnisse sowie praxisnahe Kompetenzen des QM zu vermitteln, dessen Relevanz sich schließlich in immer mehr Berufsfeldern zeigt. Somit soll ganzheitliches QM am Beispiel von Lehre und Studium erlebbar werden. Die Studierendenschaft soll zielgruppenorientiert in ihrer gesamten Vielfalt adressiert und attrahiert und auf diese Weise für studentische Partizipation gewonnen werden. Hiermit soll die studentische Beteiligung an hochschulischen Entwicklungsprozessen angeregt werden, indem klassische Verhinderungsfaktoren wie mangelndes Wissen, fehlende Sichtbarkeit von Nutzen und Einflussmöglichkeiten abgebaut werden. Mit der Durchführung findet eine formative Evaluation des Seminars statt. Die reflektierten Erfahrungen aus der Umsetzung des Seminars werden zudem für die Fach-Community aufbereitet. Mit dem Ergebnistransfer aus dem Projekt „Q_M_itgestalten“ wird das bisher nur geringe Wissen über Möglichkeiten der Förderung studentischer Partizipation im Bereich Lehre und Studium erweitert.

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Diagnostic Challenge – ein kollaboratives Online-Spiel fürs Medizinstudium

Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist die Unterstützung von Medizinstudierenden im Erwerb von Kompetenzen hinsichtlich des klinischen Denkens. Hierzu werden verschiedene Ansätze vereint: Da der Einsatz von Spieldesign-Elementen sich im Medizinstudium als effektiv erwiesen hat, sollen Studierende auf spielerische Weise in einem „kollegialen Wettkampf“ dazu motiviert werden, in Notfallsituationen richtige Entscheidungen zu treffen. Im Interesse einer Skalierbarkeit wird das Spiel auf einer Online-Plattform abgebildet, die unter anderem Kommunikation in Kleingruppen ermöglicht. Aus didaktischer Sicht bilden Fragen das Kernstück der Intervention: Studierende müssen die verfügbaren Informationen nutzen, um offene Fragen zu den entscheidenden Stellen der klinischen Fälle (den sog. key features) zu beantworten. Die Plattform muss daher in der Lage sein, komplexere Fragenformate als die sonst im Medizinstudium üblichen MC-Fragen anzuzeigen und in Echtzeit auszuwerten. Somit wird das lernpsychologische Paradigma des test-enhanced learning zu einem wesentlichen Bestandteil des Projekts. Bei der Entwicklung der Spielmechanik sollen gezielt Spieldesign-Elemente zum Einsatz kommen, die sich für diesen Zweck als effektiv erwiesen haben und für deren Wirksamkeit eine psychologische Fundierung vorliegt. Im Rahmen des Projekts wird eine studentische Task Force gegründet, die im Interesse der Nachhaltigkeit schrittweise die Verantwortung für die Weiterentwicklung übernehmen soll.

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