Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Hybride Lehre ermöglichen

Es wurden vier Lehrräume mit Medientechnik und Infrastruktur ausgestattet, sodass in diesen Räumen zuverlässig hochwertige hybride und digital unterstützte Lehrveranstaltungen stattfinden können. Zwei Räume wurden als Vorlesungsräume, für Frontalunterricht mit Fokus auf hybride Szenarien, und zwei Räume wurden als Gruppenarbeitsräume, mit je vier Tischinseln und einem Fokus auf das dy-namische Anzeigen von Inhalten, sowohl von als auch auf die jeweils ans den Tischinseln platzierten Monitore, konzipiert. In allen Räumen wurde dazu eine Mediensteuerung implementiert, mithilfe derer man mittels eines Touchscreens die entsprechenden Medientechnikgeräte, sowie deren Bildübertragung, intuitiv und dynamisch steuern kann. U.a. wurden Dokumentenkamera, digitale Flipcharts, Zei-chentablets, Tracking Kameras, sowie Clip- und Wurfmikrofone in den Räumen eingerichtet.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
1. Hybride Lehre
2. Gruppenarbeit
3. Medientechnik
4. Mediensteuerung
Zielgruppe(n)
Handlungsfeld & Aktivität(en)

Beschreibung

Herausforderung

• Wünsche der Lehrenden zu Medientechnikausstattung und Konfiguration berücksichtigen

• Mediensteuerung von Grund auf programmieren, Geräte mittels geeigneter API anbinden

• Zusammenarbeit koordinieren: Rechenzentrum, Gebäudemanagement, Medientechnik, Projekt

• Geräte warten und Funktionalität der Räume sicherstellen

• Möglichkeiten und Funktionsweise der Räume für Lehrende erläutern, damit sie die Räume selbstständig und ohne spezielle technische Kenntnisse nutzen können

Herangehensweise

• Stetiger Austausch mit Lehrenden über gewünschte Medientechnik, angestrebte Nutzungsszenarien, sowie stetiges Feedback aus der Anwendung und Nutzung der Räume

• Recherche über die neusten Medien- und Netzwerkgräte, die für den optimalen Betrieb der Räume von Nutzen sind

• Gute Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen, mit dem Projekt als „Antreiber“, der Veränderungen anstößt und einen zentralen Knotenpunkt in der Kommunikation und Durchführung darstellt

• Austausch mit anderen Hochschulen und Einrichtungen über deren Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungen

• Regelmäßiger „Durchgang“, d.h. Testen der Medientechnik und der Lehrszenarien in den Räumen

• Bereitstellung von Anleitung in verschiedenen Formaten und Längen, Beschilderung und „Mini How-To’s“ an Geräten und Steuerung um die Bedienung zu erläutern

Zusammenhang

Im Rahmen der in den Räumen stattfindenden Lehrveranstaltungen über die Laufzeit des Projekts hinweg.

Voraussetzung

• Netzwerkinfrastruktur mit 10Gbit LAN

• Medientechniker*in zur Begutachtung, Inbetriebnahme und Wartung der Medientechnik

• Programmierer*in zur Implementation der Mediensteuerung

• Gestalter*in zur Erstellung der Anleitung und des Designs der Mediensteuerung

• Projektmittel zur Anschaffung der benötigten Medientechnik und Netzwerkinfrastruktur

Eignung

• Andauernde Nutzung und Nachfrage nach den eingerichteten Räumen für hybride Veranstaltungen und Gruppenarbeit

• Pflege und Wartung der Medientechnik, sodass auch in Zukunft eine reibungslose Nutzung sichergestellt wird, und folglich weiterhin nur geringer Supportbedarf besteht

Vorgehen/Schritte

• Falls es den Anforderungen und Szenarien genügt, vorhandene Steuerungssoftware nutzen

• Im Voraus Feedback über gewünschte Medientechnik und Lehrszenarien von Lehrenden ein-holen

• Austausch mit anderen Einrichtungen suchen

Hinweise

Effekte

• Initial erhöhter Supportbedarf der Lehrenden in die neue Technik und Steuerung

• Anfragen und Wünsche, weitere Räume entsprechend einzurichten

Learnings

• Es wird immer Lehrende geben, die trotz aller Technik und Innovation, einfach nur eine Tafel und Kreide benötigen

• Ebenso wird es immer Lehrende geben, denen jede Neuerung nicht weit genug geht, und die mit technischen

Empfehlung

Falls Budget verfügbar ist, und die angestrebten Lehrszenarien dadurch abgedeckt werden können, dann würde eine kommerzielle Lösung als Steuerungssoftware den Arbeitsaufwand enorm verkleinern. Dies würde allerdings weniger Flexibilität und Anpassbarkeit bieten, aber wäre auch ohne Programmierkenntnisse zu bewerkstelligen.

Methoden

Empfohlen

Technische Tools
Python / Django

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101256
Projekt

Serious Gaming in der interprofessionellen Lehre zur Optimierung der Arzneimitteltherapie

Die medizinische Versorgung wird oftmals durch mangelnde Kommunikation und Interaktion der einzelnen Berufsgruppen erschwert. Wir möchten eine interprofessionelle universitäre Lehre in medizin-nahen Fächern (Medizin, Psychotherapie, Hebammenwissenschaft, Pharmazie) fördern, um ein gemeinsames Verständnis der einzelnen Interessengruppen zu etablieren und die Versorgung zu verbessern. Hierbei soll das Interaktionspotenzial und fachübergreifende Arbeit mittels Serious Gaming eruiert und weiterentwickelt werden. Es wird ein Prototyp des Serious Games „SEE ME“ genutzt. SEE ME wurde bisher in der Lehre von Studierenden der Humanmedizin an der RWTH Aachen evaluiert und konnte sowohl den Kenntnisstand wie auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Spielenden verbessern. Es soll eine neuartige Studiengangs-übergreifende, interprofessionelle Lehre etabliert werden, in der den Studierenden nicht nur die Nutzung, sondern auch die partizipative Weiterentwicklung des Serious Games ermöglicht wird. SEE ME soll im Kontext einer interprofessionellen Lehre eingesetzt werden. In Zusammenarbeit mit Studierenden diverser Fächer und dem audiovisuellem Medienzentrum wird eine Erweiterung des Spiels auf für die medizinische Versorgung relevante Kerninhalte erfolgen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Entwicklung eines gegenseitigen interprofessionellen Verständnisses und der Ergänzung verschiedener Kenntnis- und Erlebenswelten zur Verbesserung der gemeinsamen medizinischen Versorgung

Projekt anzeigen
Maßnahme 100055
Maßnahme

Hochschul-Kartenansicht zur besseren Orientierung

Besonders zu Beginn des Studiums ist der eigene Campus oft ein Ort, an dem man sich erstmal zurechtfinden muss. Der Kartendienst stellt die einzelnen Fakultäten der HAWK mit verschiedenen Standortmarken zu wichtigen Orten und Personen dar. So können Studierende schon vorab ihre Hochschule kennenlernen und sich mit der Örtlichkeit vertraut machen. Im Verlauf des Studiums macht es weiterhin wichtige Anlaufstellen sichtbar und fördert ein Gefühl von Zugehörigkeit sowie Verbundenheit.

Maßnahme anzeigen
Publikation 101109

Immersive Erfahrungen im Lernprozess: Zur didaktischen Einbettung von VR am Beispiel eines VR-basierten Kommunikationstrainings

Der Beitrag adressiert zwei zentrale Forschungslücken im Diskurs zu Virtual ­Reality (VR) in Bildungskontexten. Erstens wird immersives Lernen bislang vorwiegend in kognitionspsychologischen Kategorien beschrieben, während affektive und körperliche Dimensionen weitgehend unberücksichtigt bleiben. Zweitens dominieren Studien, die VR als kurzfristige Intervention in Prä-Post-Designs modellieren und damit die Frage ausblenden, wie immersive Erfahrungen in längere Erfahrungsverläufe eingebettet sind. Der Beitrag entwickelt vor diesem Hintergrund eine medienpädagogische Perspektive, die immersive Lernprozesse als zyklische Erfahrungsbewegungen rekonstruiert, in denen kognitive, affektive und körperliche Reaktionsmuster verschränkt auftreten und durch vorbereitende, immersive und nachbereitende Aktivitäten gerahmt werden. Veranschaulicht wird diese Perspektive am Beispiel eines VR-gestützten Kommunikationstrainings in der Hochschullehre, in dem Studierende Gesprächsführungstechniken mit KI-basierten Avataren erproben. Die Analyse zeigt, dass die pädagogische Bedeutsamkeit immersiver Episoden nicht in der virtuellen Situation selbst liegt, sondern in ihrer didaktischen Einbettung, insbesondere in Reflexions- und Konzeptualisierungsprozesse. Der Beitrag versteht sich als Angebot zur Weiterentwicklung eines erfahrungsorientierten immersiven Lernens im medienpädagogischen Diskurs.

Publikation anzeigen