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Kultur der Digitalität

Das übergeordnete Ziel des Projektes KuDiKo war es, die Potentiale der Digitalisierung für die Hochschullehre in einem ganzheitlichen und vernetzten Ansatz zu nutzen und eine „Kultur der Digitalität“ mit im Projektverlauf entwickelten Leitlinien zu schaffen. Digitalität meint dabei die Vernetzung der „analogen“ und „digitalen“ Wirklichkeit. Im Gegensatz zu Digitalisierung eröffnet Digitalität zudem eine nicht ausschließlich technikzentrierte Perspektive auf die Veränderungsprozesse der Hochschullehre. Infolgedessen stellte die Entwicklung und der nachhaltige Aufbau einer Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz weniger ein rein technisches als vielmehr ein tiefgreifend organisationales Transformationsprojekt dar. Daher wurden soziale (Aufbau von digitalen Lehr-/ Lernkompetenzen) und organisatorisch-strukturelle (Schaffung von flexiblen Strukturen) Aspekte in den Entwicklungsdiskurs getragen.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Kulturentwicklung
Kulturverständnis
Digitale Transformation
Digitalität
Zielgruppe(n)
Handlungsfeld & Aktivität(en)

Beschreibung

Herausforderung

Bei der Weiterentwicklung und Verbesserung der Qualität der Hochschullehre wurden die organisatorisch-strukturelle, die soziale und die technische Ebene der Digitalität in der Vergangenheit vor allem als eigene Bereiche entwickelt und nur partiell miteinander verbunden.

Herangehensweise

Das Teilprojekt 5 „Kultur der Digitalität“ übernahm daher im Gesamtprojekt eine integrative und koordinierende Funktion. Es verknüpfte die Ergebnisse und Aktivitäten der Teilprojekte 1–4 miteinander und stellte deren organisatorische, soziale und technische Perspektiven in einen gemeinsamen Zusammenhang. Ziel war es, die Entwicklung einer Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz nicht als Summe einzelner Maßnahmen, sondern als kohärenten Transformationsprozess zu gestalten. Damit wirkte das Teilprojekt einer isolierten Betrachtung einzelner Projektbereiche entgegen, identifizierte Synergiepotenziale und schuf einen Rahmen, in dem Wechselwirkungen, Schnittstellen und gemeinsame Entwicklungsziele sichtbar wurden. Im Sinne des Transfers der Projektergebnisse stellte das Teilprojekt zudem eine Schnittstelle zu wichtigen Gremien und Einheiten der Hochschule (z.B. Präsidium, Fachbereiche, zentrale Abteilungen) her und trug somit zu einer nachhaltigen Verankerung bei.

Zusammenhang

In dieser Maßnahme fließen alle evaluierten Maßnahmen des Projektes zusammen. Die Beziehungen dieser Maßnahmen wurden analysiert und visualisiert. Neben einer kritischen Bewertung dieser innerhalb des gesamten Projektteams wurden diese in Hochschulgremien bewertet.

Voraussetzung

Für die Durchführung der Maßnahme waren insbesondere organisatorische, technische und soziale Voraussetzungen relevant. Zentral war ein ganzheitlicher Ansatz, der digitale Lehr- und Lernkompetenzen, technische Infrastruktur sowie organisatorisch-strukturelle Strukturen miteinander verknüpfte. Darüber hinaus bildete die aktive Einbindung aller relevanten Hochschulgruppen eine wesentliche Grundlage für die nachhaltige Umsetzung und Institutionalisierung der digitalen Transformationsprozesse. Die enge Zusammenarbeit verschiedener Hochschulakteure – etwa Präsidium, Fachbereiche, zentrale Einrichtungen und Projektteams – waren notwendig, um gemeinsame Zielvorstellungen zu entwickeln und Synergien zu schaffen.
Eine weitere wichtige Bedingung war die kontinuierliche Abstimmung zwischen den Teilprojekten. Durch regelmäßige Reflexions-, Feedback- und Evaluationsprozesse konnten Schnittstellen erkannt, Wiedersprüche frühzeitig bearbeitet und Maßnahmen kohärent weiterentwickelt werden.

Vorgehen/Schritte

Kulturentwicklung als ganzheitlichen Transformationsprozess verstehen
Hochschuldigitalisierung sollte nicht als isoliertes IT-Projekt verstanden werden, sondern als umfassender organisationaler Veränderungsprozess. Für den Transfer empfiehlt sich daher die Entwicklung einer integrierten Strategie, die technische, didaktische, organisatorische und soziale Entwicklungsdimensionen systematisch miteinander verbindet.

Wechselwirkungen der Entwicklungsdimensionen berücksichtigen
Transfermaßnahmen sollten die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Infrastruktur, Didaktik, Organisation und sozialer Vernetzung berücksichtigen. Einzelmaßnahmen entfalten ihre volle Wirkung erst im Zusammenspiel mit anderen Entwicklungsbereichen.

Kultur der Digitalität aktiv gestalten
Es empfiehlt sich Räume zu schaffen, in denen gemeinsame Werte und Haltungen im Umgang mit Digitalisierung und KI reflektiert und weiterentwickelt werden können.

Partizipation und Change-Management verankern
Die Einbindung aller Statusgruppen ist zentral für nachhaltige Transformation. Transferprozesse sollten partizipativ gestaltet und durch kontinuierliche Kommunikation, Qualifizierung und Change-Management begleitet werden.

Kontakt

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