
Strategien für Nicht-Maschinen
Menschen haben Computer erfunden, um sie als Werkzeuge zu benutzen. Diese Werkzeuge haben sich jedoch so weit entwickelt, dass das, was vor nicht allzu langer Zeit noch als unvorstellbar galt - z. B. computergenerierte Texte oder Maschinen, die neue Maschinen erschaffen - heute alltäglich ist. Diese Entwicklungen stehen im Spannungsfeld mit »Nicht-Maschinen«: Prozesse, Lebewesen und Umwelten, die noch nicht in das Maschinennetz integriert sind, bzw. die sich einer technologischen Modifikation entziehen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung nachhaltiger Methoden in der Lehre und in der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld. Wir fragen: Inwiefern schaffen digitale Technologien neue Beziehungen zwischen Künstler*innen und ihren Umwelten? Wie können und sollten sich Maschinen und Nicht-Maschinen zueinander verhalten? Das Programm soll es den Studierenden ermöglichen, Verhältnisse und Abhängigkeiten zwischen Maschinen und Nicht-Maschinen besser zu verstehen und darauf aufbauend ihre individuelle künstlerische Praxis weiterzuentwickeln. Für die Universität wird eine neue Grundlage für nachhaltige Lehr-Lern-Szenarien geschaffen.
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Digitale Begleitung von SP-Einsätzen
Der Einsatz von spezifisch trainierten (Laien-)Schauspieler*innen als Simulationspersonen (SP) in realitätsnahen Simulationsszenarien (Human Simulation) ist in Lehrveranstaltungen in gesundheitsbezogenen Studien- und Ausbildungsgängen national wie international breit etabliert. Im Sinne eines Sparrings können Lernende in einem geschützten Raum mit einem Gegenüber trainieren oder geprüft werden, ohne dabei echte Patient*innen zu gefährden oder zu belasten.;Es lassen sich u. a. drei Herausforderungen bei dieser Methode skizzieren: (1) Die häufig unzureichende oder gänzlich fehlende Schulung der Lehrenden, die mit SP arbeiten, (2) die bruchstückhafte Vorbereitung der Lernenden auf Simulationen mit SP sowie (3) ein strukturierter Austausch über bewährte Fallszenarien, sowohl innerhalb der Fachbereiche als auch darüber hinaus. Dies führt dazu, dass eine didaktisch sinnvolle Methode nicht mit maximal möglichem Effekt genutzt wird.E-SPARRING addressiert diese Herausforderungen und produziert nach CC-BY-SA 4.0 lizensiertes OER-Material (Open Educational Ressources) zur Vor- und Nachbereitung von SP-Kontakten für Lernende und Lehrende in Form eines digitalen modularen Schulungskonzepts. Gleichzeitig wird eine fachbereichsübergreifende Falldatenbank entwickelt, die einen direkten Austausch erlaubt. Neben einer Professionalisierung von SP-Einsätzen soll damit auch berufsbildenden Fachschulen und nicht-gesundheitsbezogenen Studiengängen der Einsatz von SP ermöglicht werden.
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Portal Lehre
Das Portal Lehre (https://www.uni-augsburg.de/de/services/portal-lehre/) ist eine Anlaufstelle für alle Lehrenden der Universität Augsburg, die nach didaktischen Inspirationen, Hilfestellungen und Ressourcen suchen. Sie finden dort evidenzbasierte Kurzzusammenfassungen zu typischen Lehr-Lernsituationen sowie Informationen zu vor Ort vorhanden Hard- und Softwarelösungen und über Weiterbildungs- und Beratungsangebote.
Maßnahme anzeigen
Umsetzung eines E-Assessment zur Vorbereitung der Studierenden für ein Laborpraktikum mit Remote-Zugang unter Verwendung der Bildungsplattform OPAL/ONYX
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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