
Innovationscampus JLU: Zukunft studieren
Das Projekt Innovationscampus JLU: Zukunft studieren (IC-JLU) zielt darauf ab, die Studienangebote der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) systematisch um die Vermittlung von Zukunftskompetenzen zu erweitern und Lehr-/Lernmethoden unter Einbezug von HyFlex, Digitalisierung und KI-Systemen kompetenzorientiert zu flexibilisieren. Angestrebt wird ein Kulturwandel hin zu einer kontinuierlichen Innovationssteuerung in den Qualitätskreisläufen der parallel laufenden Umstellung auf die Systemakkreditierung unter Einbeziehung studentischer Perspektiven. Aufbauend auf Strukturen wie dem College of Liberal Arts und Sciences und dem Zentrum für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen werden Qualifizierungs- und Lehr- und Prüfungsformate weiterentwickelt.Drei nach agilen Methoden arbeitende Werkstätten bilden die Basis: In der Werkstatt Studiengangsentwicklung wird gemeinsam mit Studierenden der interdisziplinäre Master of Future Innovation and Resilience konzipiert. Ein Review aller Studienangebote der JLU erfolgt basierend auf dieser Masterentwicklung und einem Kompetenzrahmen (inkl. eines Zertifikatsprogramms für Zukunftskompetenzen), der in der Werkstatt Zukunftskompetenzen entwickelt wird. In der Werkstatt Studienstrukturentwicklung werden innovative Lehr- und Prüfungsformate unter Anwendung von KI-Systemen sowie auf Basis von Augmented Reality und hybriden Lehrmodellen pilotiert und in den Studien- und Prüfungsordnungen verankert.
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Kritische Einübung kollaborativer Praxis
Das Projekt Kritische Einübung kollaborativer Praxis ist im Studium Generale der Universität der Künste Berlin angesiedelt. An der UdK Berlin sind eine Vielzahl von künstlerischen Disziplinen vertreten und gemessen an der Anzahl ihrer Studierenden ist sie die größte Kunsthochschule Europas. Während sich ihre diversen Studiengänge räumlich über die Stadt verteilen, bildet das Studium Generale die einmalige Möglichkeit zur interdisziplinären Begegnung im grundständigen Studium. Im Rahmen des Projekts sollen zwei experimentelle interdisziplinäre Seminarformate erprobt und etabliert werden: In einem diskursorientierten Seminar lernen die Teilnehmenden, in gewaltfreier Form Kritik und Feedback zu formulieren und ihre eigenen künstlerischen Arbeiten in politischen Kontexten zu reflektieren. Ein praxisorientiertes Format bietet dazu die Möglichkeit, Erfahrungen mit Formen der transdisziplinären Kollaboration zu sammeln. Das übergeordnete Ziel beider Formate liegt darin, die Studierenden unterschiedlicher Fakultäten dazu zu befähigen, über die eigenen Fächergrenzen hinaus in einen produktiven Austausch über eigene künstlerische Projekte, Arbeitsweisen und (Erfahrungs-)Wissen zu treten, voneinander zu lernen und dabei Netzwerke zu knüpfen, die in zukünftigen künstlerischen Projekten während sowie nach dem Studium genutzt werden können.
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Wirkungsorientierte Projektumsetzung
Das Konzept zur wirkungsorientierten Projektumsetzung beschreibt, wie Projekte so geplant, umgesetzt und ausgewertet werden, dass ihre tatsächlichen Wirkungen messbar sind. Es stellt die Schritte der Wirkungsorientierung, Wirkungsplanung, Evaluation und Monitoring sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Projektwirkung vor. Da im Projektalltag Ziele oft nicht messbar formuliert werden, sodass nicht klar wird, mit welchen Maßnahmen welche Wirkungen erzielt werden sollen, bietet dieses Konzept eine erste Orientierung für Projektleitungen und QM-/Evaluationsverantwortliche.
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Partizipativ lehren – die Kunst des Scheiterns und Lernens
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