
Neue Formen der methodenorientierten Wissensvermittlung im Bereich der experimentellen Entwicklung
Eine experimentelle Entwicklung von Verfahren und Produkten im Ingenieursberuf setzt methodische Kompetenzen in den Bereichen Teambildung, inhaltliche Fokussierung, Versuchsvorbereitung und -durchführung, Datenanalyse und -interpretation sowie Kommunikation voraus. Das Erlernen dieser Methoden mit dem Fokus auf deren Anwendbarkeit wird in den gegenwärtigen Lehrveranstaltungen nur ungenügend berücksichtigt. Dies kritisieren spätere Arbeitgeber zu Recht: theoretisches Fachwissen ist vorhanden, anwendbare Methodenkenntnisse fehlen. Dem kann mit einem neuen Konzept begegnet werden, in dem die Lernenden weitgehend selbstorganisiert Teilprobleme lösen.
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Entwicklung eines Chatbots zur Vermittlung von Entrepreneurial Skills
Mit dem Projekt Bot4StartupS werden Inhalte zu den »Entrepreneurial Skills« in kleine Lernhäppchen aufbereitet und in ein Chatbot-System überführt. Der Chatbot simuliert dabei einen virtuellen Personal-Coach, der in einem Lehrgespräch mit dem Studierenden durch Lernhäppchen, gezielte Fragen, Tipps und Hinweise die »Entrepreneurial Skills« stärkt. Die Aufbereitung als kleine Lernhäppchen und der einfache Zugang erlauben es den Studierenden, dass sie das Lernen von überall, jederzeit, im eigenen Tempo sowie immer wieder durchführen können. Neben den Inhalten sollen auch Gamification-Elemente integriert werden. Durch Abfragen, Beantwortung von Quizfragen sowie die Auswahl von einzelnen »Entrepreneurial Skills« durch die/den Nutzer:in lässt sich erkennen, welchen Kenntnisstand bzw. Lernpräferenzen der Studierende hat. Mit dem Chatbot lässt sich somit ein interaktiver, adaptiver, personalisierter Lernpfad realisieren, der speziell die Diversität der Studierenden berücksichtigen kann. Mit diesem Projekt soll letztlich das »Entrepreneurial Mind-Set« hochschulweit und nachhaltig gefördert und ein Beitrag zur Vision einer Gründerhochschule geleistet werden.
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Iterative Portalentwicklung mit kontinuierlichem Nutzendenfeedback
Bei der Entwicklung des Portals DACHS zur digitalen Barrierefreiheit bestand die Herausforderung darin, ein technisch komplexes Tool mit einem kleinen Team, das Entwicklung, Projektmanagement und inhaltliche Konzeption gleichermaßen abdeckte, nutzerfreundlich und bedarfsgerecht für Lehrende zu gestalten. Um Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und die Bedürfnisse der Zielgruppe kontinuierlich einzubeziehen, wurde das Portal in vier aufeinanderfolgenden Reifegraden entwickelt: Prototyp, Alpha, Beta und finale Version. Nach jedem Entwicklungsschritt wurde das jeweilige Release mit Vertreter*innen der Zielgruppe getestet. Das dabei gewonnene Feedback floss systematisch in die jeweils nächste Entwicklungsstufe ein. Auf diese Weise konnte das Portal schrittweise an die tatsächlichen Bedürfnisse von Lehrenden angepasst und Entwicklungsrisiken frühzeitig reduziert werden, bevor größere Ressourcen investiert wurden.
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DigiCurate-Lab / Abschlussdokumentation
Im Rahmen des Projekts „Digicurate-Lab" wurden praxisbezogene Feldstudien, Hands-On-Projekte sowie deren methodisch-theoretische Reflexion gemeinsam mit den Studierenden durchgeführt. Ziel war es, digitale Strategien und Benutzerschnittstellen von Onlineausstellungen und Sammlungspräsentationen zu analysieren, zu verstehen und kritisch zu bewerten. Dabei entwickelten die Studierenden eigene Kriterien zur Bewertung, griffen auf kuratorische Theorie zurück und traten in den direkten Austausch mit eingeladenen Expert:innen. Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den Feldstudien erhielten die Studierenden in den Hands-On-Projekten die Möglichkeit, eigene Web-Ausstellungen in Gruppen zu konzipieren und Erfahrungen mit kuratorischer Software und digitalen Tools zu sammeln. Es war uns ein Anliegen, wichtiges Grundlagenwissen zum Sammlungsmanagement, zu Datenstrukturen im Feld des Kulturguts sowie zu einem differenzierten Umgang mit den physischen Objekten und digitalem Bild- und Abbildungsmaterial zu vermitteln. Die Abschlussdokumentation bietet einen Überblick über die Lehrveranstaltungen, die Ziele und Maßnahmen des Lehr- und Forschungsprojekts.
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