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Künstlerische Forschung im urbanen Raum – Zeit Raum Archiv

Mit filmischen Mitteln und künstlerischen Interventionen soll die Wirkmächtigkeit von Orten erforscht werden. Auf Exkursionen in Berlin und ausserhalb sollen Räume und Orte gesucht werden, die von aktiven Merkwürdigkeiten geprägt sind bzw. die vital ihr Umfeld prägen. Dabei sollen sich die Studierenden auf unkonnotierte, ihnen unbekannte räumliche Situationen und Orte einlassen und ein Wissen aus dem Prozess des eigenen/kollektiven Exponiert-Seins und der praktischen Beobachtung generieren. Als theoretisches Fundament werden Methoden der Raumtheorie und des Neuen Materialismus zum Verständnis von künstlerischer Bestandsaufnahme vermittelt. Zum einen kann so die Gesamtheit der Sinneseindrücke vor Ort eingefangen werden, zum anderen können Resonanzen und Korrespondenzen einer Vielzahl von nicht-menschlichen Aktanten spürbar werden. Im Sinne des Neuen Materialismus wird Material als aktiv und eigensinnig verstanden, Raum und sozialer Raum werden als eigenständige Protagonisten und Akteure begriffen. Die Studierenden werden dafür sensibilisiert und ermächtigt, mit mediopassiven Handlungsformaten Raum zu erschließen und komplexe Korrespondenzen zwischen Material, Raum und sozialem Raum zu begreifen. Wir verstehen den Film nicht als Mittel zum Zweck, sondern als künstlerische Kraft. Es findet ein Empowerment der Studierenden statt, die durch ihre praktische Beobachtung Wissen generieren, mit dem andere Studierende weiterarbeiten können.

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Projekt 101650
Projekt

Schutzkonzepte Geflüchtetenunterkünfte

Das Vorhaben ist als Entwicklungs- und Lehrforschungsprojekt zum Thema Schutzkonzepte in Geflüchtetenunterkünften mit dem Fokus Kinder konzipiert. Es nimmt in den Blick, inwieweit die Bedürfnisse und Perspektiven von Kindern im Rahmen von einrichtungsspezifischen Schutzkonzepten berücksichtigt werden. Im Sinne einer kompetenzorientierten Hochschuldidaktik erarbeiten sich Studierende der BA-Studiengänge Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Kindheitspädagogik die theoretischen Grundlagen, erstellen in einem partizipativ ausgerichteten Prozess für eine konkrete Flüchtlingsunterkunft ein Schutzkonzept mit dem Fokus Kinder, das im Anschluss implementiert und evaluiert wird. Das Projekt ist auf vier Semester und zwei mal 20 Studierende angelegt. Über vier Semester werden mit zwei Studierendengruppen die rechtlichen, erziehungswissenschaftlichen, psychologischen, soziologischen und kriminologischen Grundlagen von Schutzkonzepten erarbeitet. Anschließend erfolgt eine Risiko- und Gefährdungsanalyse für die Einrichtung, an der vor allem die Kinder aktiv beteiligt werden. Ein hieraus zu entwickelndes Schutzkonzept wird implementiert und die Umsetzung evaluiert. Die beteiligten Studierenden erwerben prozessorientiert forschungsmethodische und praxisbezogene Inhalte. Mit dem Ende Projektes soll ein übertragbares Schutzkonzept für Geflüchtetenunterkünfte vorliegen, das Kinderperspektiven und -rechte berücksichtigt und damit eine hohes Anregungs- und Entwicklungspotential für die Praxis hat.

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Maßnahme 100538
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Interaktive Webseite: Digital Feedback Map (DFM)

Es wird eine Online-Plattform, die „Digital Feedback Map“ (DFM), entwickelt, die Studierenden und (angehenden) Lehrkräften ein Orientierungswissen sowie konkrete didaktische Umsetzungsempfehlungen zu verschiedenen digitalen Feedback-Methoden bietet. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100503

Mediendidaktische Einordnung von Virtual Reality - Potenziale von Virtual Reality bei der Entwicklung von Lehr-und Lernangeboten

Der folgende Beitrag soll Forschenden und Lehrenden ein Modell als Bewertungsmittel an die Hand geben, unter welchen Bedingungen Virtual Reality (VR) in Lehr- und Lernangeboten eingesetzt werden kann. In diesem Modell werden die vier Determinanten für Leistungshandeln [Ke18] - Motivationsdefizit, Personalauswahl, Umgebungsfaktoren und Bildungsproblem - modifiziert und um die Komponentzfaktoren Wissen und Fertigkeiten erweitert. Grundlage für die Bewertung des VR-Einsatzes soll dabei die Beantwortung der Frage sein, ob digital angereicherte Bildungsangebote entweder ein Bildungsproblem lösen oder aber - anders wie in der bisherigen Literatur geschildert - auch (störende) Umgebungsfaktoren modifizieren können.

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