
Bildung für nachhaltige Entwicklung in Virtueller Realität im Fremdsprachenunterricht
Die zunehmend komplexer werdende Welt stellt neue Herausforderungen an Studierende und erfordert Bildung für verantwortungsvolle Bürgerschaft (Global Citizenship Education) zur Entwicklung von gerechteren und inklusiveren Gesellschaften. Hochschulen haben die Aufgabe, Studierende darauf vorzubereiten, verantwortungsvolle Entscheidungsträger der Zukunft zu werden. Im Rahmen des Projekts Bildung für nachhaltige Entwicklung in Virtueller Realität im Fremdsprachenunterricht werden - aufbauend auf Vorarbeiten Lerneinheiten in Form von Fallbeispielen mit dem Schwerpunkt auf der Integration von Nachhaltigkeitsthemen (Ziele für nachhaltige Entwicklung: https://unric.org/de/17ziele/) in Virtueller Realität (VR) konzipiert und erprobt. Das Projekt nimmt insbesondere nachhaltigen Konsum und Gleichheit in den Fokus. Die Themen werden zielgruppengerecht aufbereitet, da sie speziell für den Fremdsprachenunterricht entwickelt werden. Eine VR-Telekollaboration mit US-Studierenden zu Nachhaltigkeitsthemen ist Teil des Gesamtkonzepts. Durch das Interagieren in und mit einer VR-Umgebung mithilfe einer VR-Brille befassen sich Studierende mit Problemen und Lösungen, die wie kein anderes Lernformat situiertes und nachhaltiges Lernen ermöglichen. Studierende werden zu Mitwirkenden, die Problemlösungen eruieren, ihr kritisches Denken trainieren, und bessere Verstehenszugänge bekommen. Die Begleitstudie untersucht die Wirkung des Lernkonzepts auf die Lernprozesse der Studierenden.
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OER-Lernplattform für Musik
Die Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) bildet begabte Studierende durch qualitativ hochwertige und individuelle Förderung für vielfältige künstlerische, wissenschaftliche und pädagogische Berufsfelder aus. Für diese finanziell anspruchsvolle Ausbildung werden dringend hochwertige Open Educational Resources benötigt, die leicht zugänglich sind und ein chancengerechtes, inklusives und effektives Lernen auch im Bereich der Musik ermöglichen. Die Innovationsidee des Projekts liegt in der Entwicklung einer digitalen Lernplattform unter offener Lizenz (MIT) für die kollaborative Zusammenarbeit von Lehrenden und Lernenden an hochwertigen Materialien zum Musiklernen. Im Gegensatz zu bisher existierenden Lösungen wird diese Lernplattform ganz speziell auf die Bedürfnisse des Musiklernens zugeschnitten sein (Online-Notation und spezielle Audio- und Video-Features). Das Projekt kann auf bisherige Maßnahmen (sehr gute technische Infrastruktur und Förderung einer Basissoftware unter MIT-Lizenz) aufbauen, soll einen offenen Bereich für OER sowie einen internen Bereich für spezifische Belange der Studiengänge an der HMTM aufweisen und sich aufgrund der freien Lizenzen (MIT, CC BY-SA) zur Skalierung in besonderer Weise eignen.
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Transferkarten als ein Instrument zur Verankerung
Die Maßnahme „Transferkarten“ diente der systematischen Verankerung und Verstetigung digitaler Innovationen sowie der hochschulweiten Vernetzung von Lehrenden. Ziel war es, die im Projektverlauf entwickelten oder identifizierten digitalen Tools, didaktischen Konzepte und Lehr-Lernszenarien in ein prägnantes, leicht zugängliches Format zu überführen. In Kooperation mit dem Referat Lehre und Weiterbildung wurden didaktische Kriterien erarbeitet, die eine einfache, zielgerichtete und transparente Darstellung dieser Inhalte ermöglichen. Die Transferkarten machen digitale Lehr-Lernszenarien und Tools sichtbar, indem sie deren didaktische Zielsetzungen, Einsatzszenarien, Rahmenbedingungen, weiterführende Materialien und Links sowie zentrale Hinweise und Kontaktinformationen der beteiligten Lehrenden bündeln. Um die Transferkarten als dauerhaftes Instrument an der Hochschule zu etablieren und die im D³-Projekt entstandenen Inhalte langfristig nutzbar zu machen, wurden weitere Lehrende aktiv e
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DiKuLe: Planning and decision-making guide for portfolios
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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