
Erstellung und Pflege eines YouTube-Kanals
Die Erstellung eines YouTube-Kanals diente als Mittel, um Wissenschaftskommunikation zu betreiben und ein möglichst breites Publikum über Themen und Inhalte der Fremdsprachendidaktik/ -forschung zu informieren. Die hochgeladenen Videos haben die Studierenden selbst produziert und sie waren Prüfungsleistung des Seminars. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Fehlende Wissenschaftskommunikation in der Fremdsprachendidaktik/-forschung
Fehlendes Bewusstsein für die Relevanz des Themas; Geisteswissenschaften stehen im Schatten der Naturwissenschaften
Voraussetzung
Mit mehreren Personen zeitgleich an einem YouTube-Kanal zu arbeiten, stellte eine Herausforderung dar, da die Zweifaktorenauthentifizierung nicht zu umgehen war. Somit musste sich individuell abgesprochen werden.
Aufgrund des begrenzten technischen Equipments (z.B. Greenscreen) war auch hier über alle Studierendengruppen hinweg gezielte Abstimmungsprozesse notwendig.
- Gutes technischen Equipment
- geeignete Räumlichkeiten
- unterschiedliche Räumlichkeiten, um Lärmquellen zu umgehen
- Kenntnisse über Datenschutzrichtlinien
- Motivierte Studierende
Eignung
keine Evaluation
Vorgehen/Schritte
Anlegen eines Google-Kontos (10 Minuten)
Anlegen eines YouTube-Accounts inkl. Name, Kanalbeschreibung, Banner, Anzeigebild (2 Stunden)
Erstellung und Bearbeitung von Videos (6 Monate)
Hochladen von Videos über das Creator-Studio (jeweils 5 Minuten)
Pflege des YouTube-Kanals (1 Jahr)
ein Semester bis zu einem Jahr
Hinweise
Effekte
Die Maßnahme der Einrichtung eines YouTube-Kanals über Inhalte der Fremdsprachendidaktik/ -forschung ermöglichte es, ein breites Publikum zu erreichen und Wissenschaftskommunikation über das Lernen und Lehren von Sprachen zu betreiben.
Die Maßnahme hat die Praxis insofern verändert, als dass es sich um eine unkonventionelle Form einer Prüfungsleistung in Form eines YouTube-Videos handelt. Sie weist einen hohen Lebensweltbezug der Studierenden auf und erscheint zeitgemäß.
Unerwartet war, dass die Studierenden den Arbeitsaufwand hinsichtlich der Videoproduktion als sehr hoch erlebt haben. Dies lässt sich möglicherweise dadurch begründen, dass die Motivation sehr hoch war, ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen.
Learnings
Für besonders relevant halten wir die Chance, eine Prüfungsleistung flexibel und kreativ zu gestalten. Diese innovative Form ließe sich auch auf andere Ziele/ Inhalte / Projekte übertragen.
Besonders erkenntnisreich war die Rückmeldung von den Studierenden, dass sie wertvolle Werkzeuge kennengelernt haben, die sie zukünftig als Wissensvermittler:innen benötigen (komplexe Sachverhalte einfach erklären).
Empfehlung
Besonders wichtig ist, von allen Beteiligten eine Einwilligungserklärung für die Anfertigung und Veröffentlichung von Audio-/ und Videoaufnahmen einzuholen. Darüber hinaus müssen Datenschutzrichtlinien beachtet werden und Drehgenehmigungen rechtzeitig eingeholt werden.
Tipps
Grundsätzlich würden wir unsere Maßnahme zur Adaption empfehlen, allerdings habe die Studierenden zurückgemeldet, dass es zwecks Aufwandsreduktion auch möglich sei, zukünftig anstatt Videos Podcasts zu erstellen.
Es ist notwendig, genug Werbung für den Kanal zu machen und/oder Kooperationspartner:innen zu suchen, die den Kanal verlinken. Es stellt sich als Herausforderung dar, genügend Follower:innen zu generieren bzw. zu erreichen. Wir haben uns für eine Anmoderation des Kanals (eigenes Video) entschieden, was sich als hilfreich herausgestellt hat.
Sonstiges
Trotz des hohen Aufwandes ist die Umsetzung gelungen.
Methoden
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