
Pädagogisches Reflektieren in Bildungsräumen
Studien zeigen, dass Lehramtsstudierenden und päd. Fachkraftstudierenden die Transformation theoretischen Studienwissens in Professionskompetenzen in der Praxis eingeschränkt gelingt und dies durch ein Noch Mehr an Praxis nicht verbessert wird. PReBi setzt sich zum Ziel, Theorie-Praxis-Verzahnung mit einem visionären Modell reflexiver Bildungspraxis neu zu denken. Im Zentrum steht, dass Studierende systematisch Reflexion als inhärent für ihre fortlaufende Professionalisierung erfahren und erlernen. Die Praxis wird dabei zum Ausgangspunkt für fachspezifisches, theoriegeleitetes professionelles Reflektieren. PReBi setzt dabei auf drei Säulen: Reflexive Bildungspraxis:Studierende erlernen systematische Reflexion als Grundlage ihrer Professionalisierung, basierend auf einem generischen Rahmenmodell. Reflexive Bildungsräume (RBR):Bestehende Lehr-Lern-Labore werden zu RBR weiterentwickelt. Dort erproben Studierende Bildungsangebote, die videografiert und anschließend theoriegeleitet reflektiert werden. Die RBR sind flexibel ausgestattet und ermöglichen so individualisierte Settings. Street University (SU): Die SU erweitert den Bildungsprozess in den Sozialraum und ermöglicht die Erprobung informeller Lernangebote. PReBi wird durch KI-basierte Feedbacksysteme unterstützt und partizipativ evaluiert.Durch die Verankerung in der Rahmenprüfungsordnung und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wird eine nachhaltige Implementierung des Konzepts angestrebt.
Auf einen Blick
Kontakt

PReBi.forum – ein hochschulweiter Arbeits- und Austauschraum zum pädagogischen Reflektieren
Ausgangspunkt für das PReBi.forum an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg war ein niedrigschwelliger, hochschulöffentlicher Auftakt am 13.01.2026. Dabei wurden Projektstruktur und Aktivitäten der Arbeitspakete vorgestellt, erste Kontakte geknüpft sowie Bedarfe und unterschiedliche Verständnisse von Reflexion bei Mitarbeitenden, Lehrenden und Professor:innen erfasst. Auf Wunsch der Teilnehmenden entwickelte sich daraus ein regelmäßig stattfindendes Forum. Im Sommersemester 2026 fand das PReBi.forum an vier Terminen (29. April, 13. Mai, 10. und 24. Juni, jeweils 14 – 16 Uhr) statt. Impulsvorträge boten Einblicke in laufende Seminare, Projekte und reflexive Lehr-Lern-Formate. Die anschließenden Diskussionen dienten der Analyse von Reflexionsmomenten sowie der Weiterentwicklung von Kooperationen und Seminarkonzepten. Ergänzend wurde vom 23. bis 25. Juni 2026 ein „Markt der Möglichkeiten“ im Foyer mit Seminarkonzeptionen, Materialien und Reflexionsübungen angeboten.
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PReBi.forum – ein hochschulweiter Arbeits- und Austauschraum zum pädagogischen Reflektieren
Ausgangspunkt für das PReBi.forum an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg war ein niedrigschwelliger, hochschulöffentlicher Auftakt am 13.01.2026. Dabei wurden Projektstruktur und Aktivitäten der Arbeitspakete vorgestellt, erste Kontakte geknüpft sowie Bedarfe und unterschiedliche Verständnisse von Reflexion bei Mitarbeitenden, Lehrenden und Professor:innen erfasst. Auf Wunsch der Teilnehmenden entwickelte sich daraus ein regelmäßig stattfindendes Forum. Im Sommersemester 2026 fand das PReBi.forum an vier Terminen (29. April, 13. Mai, 10. und 24. Juni, jeweils 14 – 16 Uhr) statt. Impulsvorträge boten Einblicke in laufende Seminare, Projekte und reflexive Lehr-Lern-Formate. Die anschließenden Diskussionen dienten der Analyse von Reflexionsmomenten sowie der Weiterentwicklung von Kooperationen und Seminarkonzepten. Ergänzend wurde vom 23. bis 25. Juni 2026 ein „Markt der Möglichkeiten“ im Foyer mit Seminarkonzeptionen, Materialien und Reflexionsübungen angeboten.
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Reallabore zu nachhaltigen Bauweisen
Die Herausforderungen im Bausektor aufgrund des Klimawandels und zunehmender Ressourcenknappheit verdeutlichen, dass nicht nur das Planen und Bauen, sondern auch die Lehre angepasst werden muss. Lehrformaten, die reale Fragestellungen thematisieren und kooperative Arbeitsprozesse zusammen mit Expert:innen außerhalb der Hochschule ermöglichen, kommen dabei besondere Bedeutung zu. ReLAB zielt darauf ab, forschendes Lernen in Reallaboren anhand aktueller Hochbauthemen und in kooperativer Zusammenarbeit zwischen Studierenden der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt, Lehrenden und inter- und transdisziplinären hochschulexternen Akteur:innen zu erproben. Wissenschaftliche Fragestellungen werden in Reallaboren mit der komplexen Lebenswelt konfrontiert. Wesentliche Grundlage dafür ist, dass nachhaltige Bauweisen nicht nur technische und räumliche, sondern auch soziale Innovationen erfordern. In verschiedenen Lehrformaten werden Studierende in Forschungsprozesse einbezogen und lernen, sich disziplinübergreifenden wissenschaftlichen Themen im Bereich nachhaltiger Bauweisen zu widmen. In inter- und transdisziplinären Lehr-Lern-Szenarien werden durch transformatives Experimentieren mehrdimensionale Lösungsansätze erarbeitet. ReLAB bietet Lehrenden und Studierenden dafür ein Umfeld, in dem neue Prozesse des partizipativen Denkens und Machens zusammen mit externen Akteur:innen angestoßen sowie Ideen und Konzepte kontinuierlich diskutiert und in der Stadtgesellschaft sichtbar gemacht werden.
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Entwicklung digitaler adaptierbarer Unterstützung in Lehre/Lernen berufsbegleitend Fernstudierender
Zur Unterstützung von Lehre und Lernen wurde eine digitale ToDo-Liste in OpenOlat entwickelt. In Zusammenarbeit mit Lehrenden entstanden Lernpfadkurse und interaktive Elemente zur Anreicherung der Lehre. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
Students as Partners - Umsetzung des Ansatzes in einem Forschungsprojekt
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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