
Transformation universitärer Bildungsräume
Eine transformative Universitätsucht Antworten auf sich ständig verändernde Anforderungen in einer Gesellschaft. Sie macht dabei nicht nur die Veränderungsprozesse zum Kern von Forschung, Lehre und Transfer, sondern gestaltet die dafür notwendigen Rahmenbedingungen kollaborativ mit regionalen Akteur*innen. Als Brückenbauende eines solcherart geöffneten Bildungsraums agieren Studierende als transformative ambassadors sie lernen Perspektiven von Wissenschaft und Gesellschaft zu reflektieren und nachhaltige Möglichkeitsräume als gemeinsamen gesellschaftlichen Raum zu gestalten. Sie lernen dabei, sich auch nach dem Studium in gesellschaftliche Prozesse einzubringen und spezifische regionale Bedürfnisse mitzugestalten (Chatterton/Goddard 2000). Gut leben, lernen und arbeiten wird zum Motto eines neu definierten regionalen Bildungsraums. Für eine solche Neuinterpretation von Universität baut das Projekt auf bereits bestehenden Transformationsprojekten auf und führt sie im gerade in Bau befindlichen Internationalen Wissenschaftszentrum im Rahmen des Projektes TrauBe zu einem transformativen Bildungsraum zusammen. Dabei entsteht eine neue Lehr- und Lernarchitektur, die sowohl physische als auch digitale Räume integriert, um flexible, partizipative und transdisziplinäre Lernformate zu ermöglichen, die weit über die Universität hinausdenkt: Die Universität wird zu einem Ort des Dialogs und der Ko-Konstruktion, der über die Grenzen des Campus hinaus in die Region wirkt.
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Shared Excellence - Laboratory Learning Spaces 4.0
Für die Vermittlung von digitalen Kompetenzen für die Arbeitswelt 4.0 spielen Laborveranstaltungen an den HAW eine herausragende Rolle. Diese Veranstaltungsart kann von digitalen Lehr- und Lernmethoden vielfältig profitieren, zugleich ist dort die Umsetzung digitaler Lehre sehr herausfordernd und aufwendig. Die vier Verbundpartner, die Hochschule Karlsruhe (federführend), die Hochschule Mannheim, die Hochschule Offenburg und die Hochschule Pforzheim, setzen im Projekt Shared Excellence Laboratory Learning Spaces 4.0 einen hochschulübergreifenden Pool hybrider kompetenzorientierter Laborveranstaltungen zur digitalen Transformation um, unter Einbindung der in hohem Maße anerkannten Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik (GHD). Im Verbund entwickelte Laborveranstaltungen sollen als Modelle für erfolgreiche hybride HAW-Laborlehre dienen. Zugleich ist die Öffnung von Veranstaltungen für Studierende mehrerer HAW ein innovativer Ansatz, um das Lehrangebot für Studierende zielgerichtet zu erweitern sowie seine Attraktivität und Interdisziplinarität zu erhöhen gerade auch dort, wo Erfordernisse zur Profilschärfung und effizienten Ressourcennutzung die Breite des hochschuleigenen Lehrangebots limitieren.
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Einführung und Evaluierung digitaler Zwischen- und Endprüfungen
Digitale Zwischentests sollen die Motivation, Selbstwirksamkeit, Standortbestimmung, Prüfungsvorbereitung und das Gefühl der Anwendungsbezogenheit der Studierenden beeinflussen und den Lehrenden Hinweise zur Anpassung von Lehrmethoden und Lerninhalten geben. Darüber hinaus sollen digitale Prüfungsszenarien die Gestaltung eines anwendungsbezogeneren Prüfungsrahmens sowie die Fokussierung auf höhere Taxonomiestufen ermöglichen. Die Ziele werden evaluiert. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Hybrid activity-oriented learning spaces to strengthen social-emotional learning processes in the social, therapeutic and health sciences
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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