
Lernkultur 4.0: studierendenzentriert - flexibel - gemeinsam
Lernkultur 4.0 ist eine experimentelle und studierendenzentrierte Antwort auf die Chancen zur Flexibilisierung von Lernwegen aufgrund von Digitalisierung sowie auf die Herausforderung, die durch den Verlust von sozialem Austausch, insbesondere in digitalen Lernorten, entstanden ist. Aufbauend auf unseren langjährigen Erfahrungen in der Etablierung eines Wandels der Lehrkultur an unserer Hochschule nehmen wir jetzt die Lernkultur der Studierenden in den Blick. Diese Lernkultur ist aktuell gekennzeichnet durch zunehmend digitale Lernwege mit neuen zeitlichen und örtlichen Freiheitsgraden, veränderten, zum Teil ungewöhnlichen und spannenden Zugängen zum Lernen und in der Kollaboration. Diese Flexibilisierung von Lernwegen gilt es zusammen mit Studierenden in innovativen Formaten aufzuspüren und experimentell in Fachbereichen aufzugreifen, zu erproben und zu implementieren. Ein begleitender und unterstützender Prozess für Studierende und Lehrende hilft bei der Weiterentwicklung digitaler Lernwege und dabei, die Hochschule in digitalen, hybriden und physischen Lernorten wieder stärker als lebendigen, gemeinsamen Ort des fruchtbaren Austauschs erfahrbar werden zu lassen.
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Digitale Werkstofflabore in Lehrveranstaltungen und als E-Prüfungsformat
Das transdisziplinäre Projekt aus den Bereichen Werkstofftechnik und Hochschuldidaktik hat zum Ziel, digitale Werkstofflabore für werkstofftechnische Grundlagenlehrveranstaltungen mit hohen Teilnehmendenzahlen zu entwickeln, zu integrieren und bereitzustellen, um die Lehre kompetenz- und praxisorientiert zu gestalten. Dadurch werden authentische Wissenschafts- und Arbeitssituationen geschaffen. Um diese Gestaltung auch in der Prüfung konsequent umzusetzen, werden erstmalig digitale Labore auch in digitalen Prüfungen implementiert. Durch die Integration in ein digitales Prüfungssystem lässt sich u.a. der Wunsch der Studierenden nach mehr Praxisbezug auch ökonomisch in digitalen Prüfungen realisieren und eröffnet durch digitale Labore neue und praxisnahe Gestaltungsmöglichkeiten (u. a. kompetenzorientiertes und authentisches Prüfen), die einen Transfer zwischen Theorie, Methodik und Praxis ermöglichen. In diesem Zuge wird die Lehre studierendenzentriert ausgestaltet, indem Studierende sich aktiv am Projekt beteiligen und in Form eines Studiengremiums oder der Mitentwicklung an digitalen Laboren einbringen. Mittels diverser Evaluationsmethoden werden Bedarfe aller Veranstaltungsteilnehmenden ermittelt. Die Projektentwicklungen werden über eine Homepage veröffentlicht und Studierenden, Lehrenden und weiteren Interessierten auch über geplante Publikationen, Barcamps und Workshops vorgestellt. Letztere dienen auch als Netzwerk-, Austausch- und Diskussionsplattform.
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Learning Inclusion by Video (LIV)
Das Forschungsprojekt „Learning Inclusion by Video (LIV)“ an der RWTH Aachen University untersucht, wie inklusiver Unterricht durch Unterrichtsvideografien erfahrbar gemacht und verbessert werden kann. Durch Videoaufzeichnungen in verschiedenen Schulen der Sekundarstufe I und II sollen wertvolle Erkenntnisse über guten inklusiven (Deutsch-)unterricht gewonnen werden.
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Putting ICAP to the test: how technology-enhanced learning activities are related to cognitive and affective-motivational learning outcomes in higher education
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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