
Edu-Lab: Digital Empowerment for Adult Learners
Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Edu-Labs an der FernUniversität in Hagen. Das Lab ermöglicht es Studierenden des Masterstudiengangs Bildungswissenschaft, Antworten auf gesellschaftliche Schlüsselprobleme im Rahmen des digitalen Wandels interaktiv und kollaborativ zu erarbeiten. Auf Basis mediendidaktischer und andragogischer Lehr-/Lernkonzepte entwickeln Studierende Medienprodukte, die ein kritisches Gegengewicht zu marktorientierten Bildungsangeboten schaffen. Dies folgt der Idee des problem- und forschungsbasierten Lernens und trägt zu innovativen Formen des (digitalen) Kompetenzerwerbs, der Selbstwirksamkeit und Stärkung der Handlungsfähigkeit erwachsener Lernender bei. Dozierende fungieren im Projekt als Lern- und Prozessbegleitung von der thematisch gezielten Auseinandersetzung mit einzelnen Schlüsselproblemen über die Erarbeitung konkreter Lösungen hin zur Erstellung und Veröffentlichung der digitalen Lernprodukte. Die Produkte werden im OER-Format konzipiert, um eine vielseitige Weiterverwendung innerhalb und außerhalb der universitären Lehre zu ermöglichen. Sie dienen zudem selbst wiederum als Anknüpfungspunkte für neue Lernangebote in weiteren Projektzyklen, sodass im Laufe der Zeit thematisch zusammenhängende Angebotscluster entstehen. Auf diese Weise wird die digitale Transformation von Gesellschaft und Kultur aus der Perspektive der Studierenden dynamisch, proaktiv und nachhaltig bearbeitet und zu einem reflexiven Gegenstand universitärer Lehre.
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DAFZ mit Nachhaltigkeit
Dem Projektvorhaben liegen Erfahrungen aus langjähriger interdisziplinärer Zusammenarbeit des Instituts für Germanistik zur Sprachförderung für DaF-Studierende zugrunde (vgl. Studieren ohne Sprachbarrieren; Rail.lexis). Im Vorhaben soll ein Themenmodul zur Fremdsprachenlehre für nachhaltige Entwicklung (vgl. SDGs) konzipiert und im Studienprogramm DaF/DaZ an der TU Braunschweig erprobt werden. Auf der Grundlage bestehender theoretischer Konzeptionen, die Sprachenlernen als einen dynamischen, adaptiven Prozess betrachten (Yang, 2021), stehen holistische lernerzentrierte pädagogische Konzepte im Mittelpunkt (u.a. problembasiertes Lernen, CLIL, Multiliteracies und Translanguaging Pedagogy, Design Thinking). Diese konstruktivistischen Ansätze haben sich in Initiativprojekten zur nachhaltigkeitsbasierten Fremdsprachenlehre bewiesen (de la Fuente, 2022). Jedoch werden sie in der Lehrpraxis bisher nur punktuell eingesetzt und in der Lehrerbildung kaum vermittelt, wobei sprachformfokussierte Verfahren größere Aufmerksamkeit bekommen (z.B. Present-Practice-Produce). Durch geeignete Modellbeispiele und Lehr-/Lernformen sollen sich angehende Lehrkräfte der theoretischen Prämissen bewusst werden und die Techniken und Ressourcen für einzelne Ansätze an die Hand bekommen. Die zu erwerbenden Metakompetenzen (agiles Projektmanagement, Leadership, interdisziplinäre Kommunikation) tragen zur Erhöhung der Handlungsfähigkeit angehender Lehrkräfte angesichts globaler Herausforderungen bei.
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Lesen im Zeitalter der Digitalität
Lesen im Zeitalter der Digitalität erfordert weitreichende Fähigkeiten. Diese Kompetenzen analytisch zu fassen und Ansätze zu ihrer Vermittlung in Schule und Hochschule aufzuzeigen, ist Gegenstand von im Projekt entwickelten Selbstlerneinheiten, die im Kontext der Lehrer:innen(fort)bildung und der Entwicklung von Multi-Text-Lesekompetenz in der Studieneingangsphase eingesetzt werden können.
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