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Stadtvision 2050: Die Zukunft entwerfen

“Stadtvision 2050: Die Zukunft entwerfen” ist ein interdisziplinäres Lehrprojekt für Studierende der Wirtschaftswissenschaften, der Wirtschaftsmathematik/-informatik und der Raumplanung. Im Mittelpunkt des Projekts steht ein Stadtplanungs-Planspiel, zu dem die Studierenden der verschiedenen Fachrichtungen individuelle Beiträge leisten. In dem Planspiel müssen die Studierenden stadtplanerische und planungspolitische Entscheidungen treffen, die sich auf verschiedene Lebensbereiche der fiktiven Bewohnerinnen auswirken. Dies können bspw. der Bau von Infrastrukturprojekten oder die Ansiedlung neuer Unternehmen sein. Die Simulation reagiert darauf mit modellbasierten Mechanismen, die zuvor aus der Literatur abgeleitet wurden. So kann der Bau einer Autobahn bspw. das BIP erhöhen, aber die Gesundheit der Bewohnerinnen verschlechtern. Nach Fertigstellung eines Prototyps soll das Planspiel im Rahmen von Masterprojekten mit den Studierenden modular um gesellschaftlich relevante Themen erweitert werden. Jeweils im auf das Masterprojekt folgenden Semester wird das Spiel im Rahmen eines Bachelorseminars angeboten, damit diese mit "Game-based Learning" ökonomische Zusammenhänge in der Stadtentwicklung verstehen. Die praktische Lernerfahrung bildet in der ökonomischen Stadtforschung und Datenkompetenz. Nach Ablauf des Förderzeitraums sollen sowohl das Masterprojekt als auch das Bachelorseminar dauerhaft eigenfinanziert weitergeführt werden.

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Projekt 101737
Projekt

EAT: Teaching 1-world-diet in 2 nations

Hintergrund: Im Lancet EAT Report formulierten Experten Empfehlungen für eine nachhaltige Ernährung, zum Wohl des Planeten und der Menschen. Hausarztpraxen sind entscheidende, aber unzureichend genutzte Stellen für die Dissemination dieser Informationen an Patient*innen. Projekt: Das internationale blended-learning Lehrprojekt EAT entwickelt und implementiert ein Curriculum für die gemeinsame Edukation von Medizinstudierenden und Lehrärzt*innen der Allgemeinmedizin der Universitäten Bonn und St. Andrews (Schottland). Studierende lernen die EAT-Ernährung gemeinsam in Theorie und Praxis kennen. Unter Anleitung von geschulten Hausärzten trainieren sie die Edukation von Hausarztpatient*innen. Didaktik: Das Projekt integriert zahlreiche innovative didaktische Methoden, z.B. digitale Kochsessions geleitet von Ökotrophologen, Erfahrungslernen in binationalen Kleingruppenteams, Strategien zur Patientenedukation. Vorarbeiten: Im Wahlfach Culinary Medicine mit digitalen Kochsessions, das von Studierenden als sehr gut evaluiert wurde, hat Bonn umfangreiche Vorerfahrungen gesammelt. Evaluation: Das EAT-Projekt wird wissenschaftlich von einem interprofessionellen Team von Dozierenden beider Universitäten mit einem Mixed-Methods-Ansatz evaluiert. Impact: Das Projekt ist als nachhaltiges Lehrprojekt angelegt, das national und international in Lehrsettings anderer Universitäten integriert werden kann.

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Maßnahme 100785
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Coffee + Dialogue Diskussionsplattform mit internationalen Designexpert:innen

COFFEE+DIALOGUE ist eine hybride Austauschplattform, in der verschiedene Expert:innen aus der Designforschung und -praxis eingeladen werden, um Themen im Rahmen der Forschungsfrage "Backtracking Modern Times. Sind die Ideen der Moderne ausreichend, um Probleme des 21. Jahrhunderts zu lösen?" zu diskutieren. Schwerpunktmäßige Themen sind u.a. kultureller Austausch, Dialog, Offenheit, Relevanz, Ästhetik und Nachhaltigkeit. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 101069

Digitale Kompetenzen in den archäologischen Disziplinen. Perspektiven für die Lehre

Das Netzwerk „Digitale Kompetenzen in der Archäologie“ (DiKopA) widmet sich dem Austausch von Lehrenden archäologischer Fächer zu zwei Kernbereichen von Digitalität in der Lehre: A) Anwendung digitaler Werkzeuge und B) Vermittlung digitaler Kompetenzen. 2025 fand an der TU Darmstadt der Workshop „Digitale Kompetenzen in den archäologischen Disziplinen“ statt. Die hier versammelten Beiträge basieren darauf. Die Beitragenden stammen überwiegend aus den archäologischen Disziplinen und arbeiten seit Jahren in der (digitalen) Lehre. Daneben kommen auch Studierende zu Wort, die ihre Perspektiven einbringen.

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