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Das digitale Genom

Die personalisierte Medizin wird zunehmend gesellschaftsrelevanter. Dem gegenüber steht ein größer werdendes Defizit im Verständnis der Daten individueller Genom- und Epigenomanalysen. Die Corona Pandemie hat diese Lücken aufgezeigt.Wir wollen den Umgang mit Genom- und Epigenomdaten im Lehramtsstudium mit einem innovativen offenen Kurskonzept begegnen um einen Kenntniserwerb bzgl. Fachwissenschaft und Selbstlernkompetenz zu initiieren. Ziel ist es, zukünftige Lehrkräfte als Multiplikatoren für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung einzusetzen.Ziel ist ein an allen Universitäten anwendbarer kostengünstiger Kurs aus interaktivem Seminar, Laborpraxis und kollaborativen Auswertung. Digital gestütztes Lernen und kollaboratives Freies Forschen erlauben einer heterogenen Zusammensetzung aus Lernenden multifaktorielle Auseinandersetzung mit der Bestimmung von Allelen, Transkriptomen und Epigenomen. Die Studierenden generieren genomische Daten im Labor selbst und greifen bzgl. Krankheitszuständen wie Krebs auf öffentlich zugängliche und anonymisierte Daten zu. Die Studierenden können forschungsprozessorientiert selbst gewählte krankheitsassoziierten genetische Loci bzgl. DNA Sequenz, Expressionslevel und epigenetischen Markierungen untersuchen und setzten quantitative Vergleiche selbstständig ein. Sie diskutieren diese Daten aus verschiedenen Blickwinkeln kooperativ und lösungsorientiert aufgrund identifizierter molekularer Zusammenhänge und Wechselwirkungen.

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Projekt 101582
Projekt

Fellowship SoTL:HN - Lehren und Lernen beforschen

Das Projekt SoTL:HN pilotiert ein Lehrentwicklungsinstrument, das die forschungsbasierte Betrachtung des Lernens am Beispiel von Lernengpässen bei Kernkonzepten in den Fokus rückt. Der so veränderte Blick auf Lehre und Lernen, soll über geförderte Lehrende in die Hochschule getragen werden, um Lehrforschung als Instrument einer nachhaltigen Qualitätsverbesserung der Lehre bekannt zu machen.Das Projekt kombiniert den Decoding the Disciplines-Ansatz, durch den Lernengpässe der Studierenden aufgedeckt werden, mit dem Lehrforschungskonzept des Scholarship of Teaching and Learning. Lehrende werden durch ein Fellowship in der Behebung der Lernengpässe und dem Beforschen ihrer Lehre unterstützt. Studierende werden im Fellowship SoTL:HN zu aktiven Mit-Gestalter:innen der Lehrforschungsprojekte.Das Projekt umfasst folgende Kernelemente:Decoding the Disciplines-Werkstätten. Lehrende identifizieren Lernengpässe ihrer Studierenden mit dem Fokus auf Kernkonzepte ihres Faches.Fellowship SoTL:HN. In einer internen Förderlinie werden Fellowships zur Lehrforschung ausgeschrieben. Die Fellows werden im SoTL-Begleitprogramm qualifiziert und tauschen sich im SoTL-Qualitätszirkel mit erfahrenen Lehrenden aus. In ihrem SoTL-Projekt werden sie durch studentische SoTL-Scouts unterstützt. Im Multiplikationszirkel werden die Fellows dazu befähigt, selbst Decoding-Interviews mit Kolleg:innen durchzuführen, um diese dabei zu unterstützen, Lernengpässe von Studierende zu identifizieren.

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Maßnahme 100222
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Aufbau Dossier Digitale Kollaboration

Die Herausforderung bei Projekten mit begrenzter Laufzeit ist die anhaltende Sichtbarkeit der Ergeb-nisse. Hier kommt ein Dossier zum Einsatz, das beim Hochschulforum Digitalisierung hinterlegt wird. Vor Projektbeginn wurde bereits mit dem HFD zusammengearbeitet und Ideen wurden festgehalten. Während des Projekts fanden Konkretisierungen und Aushandlungen über Formate und Redaktions-abläufe statt.

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Publikation 100464

Multimodale Modellantworten als direktes Feedback bei der individuellen Unterrichtsvideoanalyse

Im Diskurs um Reformen in der Lehrkräftebildung wird der Forderung nach fundierten, berufspraktisch relevanten Kompetenzen u. a. mit dem Einsatz von Unterrichtsvideos begegnet. Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach geeigneten Maßnahmen, um den Kompetenzerwerb auch im digitalen Raum bei der individuellen Videoanalyse zu begleiten, sondern es gilt auch zu untersuchen, welche Modalität diese Begleitmaßnahmen haben sollten, um für Studierende im Sinne der Cognitive Theory of Multimedia ansprechend und gut nutzbar zu sein. Es wurde eine Erhebung in einem videobasierten Online-Lernsetting durchgeführt, bei dem 137 Grundschullehramtsstudierende zwischen auditiven und transkribierten Modellantworten als direktes Feedback wählen konnten. Analog zur Feedbackmodalitätsforschung bestätigte sich das Audio als präferierte Modalität. Jedoch wurde ein einschränkender Reihenfolgeeffekt festgestellt. Erste Erklärungen, warum Studierende Audio oder Transkript präferieren, liefert eine Inhaltsanalyse.

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