
KI-gestützte VR-Unterrichtspraktika in Informatik
Im Rahmen der studentischen Lehramtsausbildung in Deutschland tritt der Kontakt zu Schüler*innen in den Hintergrund. Durch Praktika kommen die Studierenden teilweise nur kurz und erst spät dazu, sich in der Lehrerrolle auszuprobieren und somit mögliche anfängliche Ängste abzubauen. Das Projekt nutzt Virtuelle Realität (VR), um zukünftigen Lehrkräften eine immersive Lehr-Lern-Erfahrung zu bieten. In der VR-Umgebung schlüpfen Lehramtsstudierende der Informatik in die Rolle von Lehrkräften und begegnen einer Vielzahl von Unterrichtssituationen, von Routineaufgaben bis hin zu komplexen pädagogischen Herausforderungen. Sie können mit virtuellen Schüler*innen interagieren, verschiedene informatikdidaktische Lehrstrategien anwenden und die Auswirkungen ihrer Entscheidungen in Echtzeit erleben. Das Feedback der virtuellen Schüler*innen auf die pädagogischen Maßnahmen soll dabei realistisch gestaltet sein, um eine authentische Lernumgebung zu schaffen. Ein weiterer Aspekt des Projekts stellt das Debriefing dar, welches eine nachträgliche Reflexion und Analyse der simulierten Lehrerfahrungen unter der Betreuung einer erfahrenen Person ermöglicht, um die pädagogischen Fähigkeiten zu verbessern. Dieses Feedback-Verfahren unterstützt die Student*innen dabei, ihre Handlungen zu überdenken und pädagogische Konzepte vertieft zu verstehen.
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Kompetenzentwicklung durch digitale authentische und feedbackbasierte Lehr-Lernszenarien stärken
Das Projekt "Kompetenzentwicklung durch digitale, authentische und feedbackbasierte Lehr-Lernszenarien stärken" (KodiLL) verfolgt das Ziel, Student*innen durch die Konzeption und Weiterentwicklung digitaler, authentischer, problembasierter Lehr-Lernszenarien in Verbindung mit adaptivem Feedback beim Erwerb fachlicher Handlungskompetenzen zu unterstützen und diese Szenarien systematisch in die verschiedenen Studiengänge und die IT-Strukturen zu implementieren. Dies geschieht in vier fachspezifischen Teilprojekten, die die Präsenzlehre didaktisch sinnvoll anreichern und Blended Learning ermöglichen: (1) Interaktive Videos zu komplexen fachlichen Problemen, (2) Online-Kooperationsskripts für authentische Fälle, (3) Tutorielle und Peer-basierte Feedbacksysteme für Großveranstaltungen und (4) Automatisiertes, KI-basiertes Feedback in simulationsbasierten Lernumgebungen. Die Teilprojekte werden mediendidaktisch und medientechnisch in eine nachhaltige, zentrale Unterstützungsstruktur eingebettet, die auch die Evaluation der Entwicklungen, die Weiterbildung von Dozent*innen sowie die Distribution über die Universität Augsburg hinaus leistet.
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Selbstmanagementtraining PROFI
Das präventive Selbstmanagementtraining PROFI richtet sich an Lehramtsstudierende. Ziel ist es, Prokrastination bei der selbstregulierten Kompetenzentwicklung zu reduzieren und Intentionen zum Studienabbruch vorzubeugen. Um dies zu erreichen, werden Selbstreflexion und persönliche Zielsetzungen gefördert.
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