Projekt Bühne
KIDAN
Projekt
Zur Suche

KI-gestützte didaktische Analyse im Praxissemester

Die didaktische Analyse von Lerngegenständen stellt eine zentrale berufliche Anforderung von Lehrkräften und eine Gelingensbedingung guten Unterrichts dar. Empirische Studien lassen allerdings vermuten, dass Studierende hierbei große Schwierigkeiten haben und gezielte Anleitung benötigen (Hesse et al. subm.). KI-Anwendungen stellen diesbezüglich eine innovative Ressource für Lehrkräfte dar. So spricht etwa die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz davon, dass die Anwendungen Lehrkräfte bei der „Erstellung adaptiver Unterrichtskonzepte“ (SWK 2024, S. 11) unterstützen können. Gleichzeitig werden KI-Anwendungen kritisiert, weil sie fachlich falsche oder erfundene Inhalte generieren (ebd., S. 9–10). Das Projekt KIDAN (KI-gestützte didaktische Analyse) sieht hier einen Professionalisierungsbedarf und entwickelt ein Seminarkonzept für die Begleitung von Lehramtsstudierenden im Fach Deutsch im Praxissemester. Ziel ist es, anhand zweier einschlägiger Gegenstände des Sprach- und Literaturunterrichts Fähigkeiten der didaktischen Analyse (z.B. Potenziale von Gegenständen erkennen oder Lernziele formulieren) in reflektierter Ko-Aktivität mit der KI zu erarbeiten. Diese sollen dann von den Studierenden sukzessive auf die eigene Unterrichtspraxis bezogen werden. Die Evaluation des Konzepts erfolgt über ein digitales Portfolio (inkl. Ergebnisanalyse, Logs der KI-Interaktion, Reflexion der KI-Nutzung) sowie Studierendenbefragung.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101509
Projekt

Du schaffst das - Dropoutprävention an der HKA

In den Ingenieurwissenschaften liegt die Dropoutquote an HAWen bei ca. 32 % (Heublein, 2020). Ziel des Projekts ist die Reduktion vermeidbarer Studienabbrüche an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HKA) durch die Entwicklung eines mehrfaktoriellen präventiven Konzepts zur Förderung der akademischen Resilienz, das direkt mit dem Studienbeginn ansetzt. Zum einen soll ein partizipativer Veränderungsprozess an der HKA initiiert werden, um unnötige Studienabbrüche bestmöglich zu reduzieren und Studienzufriedenheit zu stärken (vgl. Hofmann et al. 2021). Zum anderen soll für Stakeholder (z.B. Lehrende, Beratende, Studierende) die Möglichkeit geschaffen werden, maßgeschneiderte Interventionen und Beratungsangebote zu erproben, die das vermeidbare Studienabbruchrisiko senken. Erfahrungen daraus sollen in den Veränderungsprozess einfließen. Auf individueller Ebene sollen die Voraussetzungen für kontinuierliche Selbstreflexionsprozesse der Studierenden geschaffen werden, die über reines Leistungsfeedback und -tracking hinausgehen. Beratungs- und (über-)fachliche Lehrangebote sollen die Studierenden in diesem Prozess unterstützen und ihnen die Chance geben, resiliente, selbstwirksame Einstellungen und Verhaltensweisen zu entwickeln (z.B. Growth-Mindset, Yeager et al, 2019), Stress im Studium zu reduzieren und gleichzeitig Strategien zur Stressbewältigung (Coping; Kaluza, 2023) zu erarbeiten.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100987
Maßnahme

Workshops zur Förderung von Ernährungskompetenz (Food Literacy)

Ernährungsbildung junger Erwachsener gilt als einer der Schlüssel für die nachhaltige Entwicklung von Umwelt und Gesundheit. Studien zeigen steigenden Unterstützungsbedarf bei der Entwicklung eines selbstbestimmten, verantwortungsbewussten und nachhaltigen Ernährungsverhaltens (food literacy). Eine Befragung von Studierenden an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (N=905) am Standort Ravensburg bestätigte Defizite und lieferte Hinweise auf konkrete Herausforderungen von (dual) Studierenden. Auf Basis dieser Erkenntnisse und der theoretischen Grundlagen von Food Literacy (Definition und Dimensionen nach Vidgen/Gallegos, 2014; Kompetenzraster Food Literacy, BZfE) wurden zwei Workshops entwickelt, die es Studierenden ermöglichen interaktiv und praxisnah Kompetenzen zu entwickeln oder zu erweitern. Sensibilisierung für Aspekte gesunder Ernährung sowie Motivation für das selbstständige Zubereiten von Speisen aus frischen Zutaten soll geweckt werden.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100092

Diversität braucht Digitalität? Eine Verhältnisbestimmung in der Organisation Hochschule

Sowohl Digitalisierung als auch Diversität zählen derzeit zu den zen- tralen strategischen Zukunftsaufgaben von Hochschulen. Im Hochschulkontext werden die beiden Themenfelder jedoch häufig getrennt voneinander betrachtet und ihre Verschränkungen nur punk- tuell thematisiert. Im Sinne einer integrativen Hochschulentwicklung gilt es, die beiden Themenfel- der stärker zusammenzudenken und einen genaueren Blick auf die Verschränkung von Digitalitäts- und Diversitätsfragen zu werfen. Dieser Beitrag greift ausgewählte Aspekte auf, die für eine produk- tive Bearbeitung dieses Themenkomplexes relevant sind. Dabei wird mit einer organisationstheore- tischen Brille das Verhältnis dieser beiden Zukunftsaufgaben in der Organisation Hochschule be- trachtet.

Publikation anzeigen