
KI-Kompetenz in der digitalen Bildung
Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) bedeutet für die Hochschullehre neben bahnbrechenden Chancen auch fundamentale Herausforderungen in allen Bereichen beim Lehren, Lernen und Prüfen. Damit sich Studierende und Lehrende gleichermaßen mit den Chancen und Anforderungen der KI beschäftigen, ist es unerlässlich, innovative Lehr- und Lernansätze zu entwickeln, die den aktiven Kompetenzaufbau und -austausch rund um KI in der Lehre fördern. Zudem gilt es, Studierende und Lehrende beim Erwerb von Medienkompetenzen ebenso wie Kompetenzen in der Arbeit mit KI zu unterstützen. Das modulare Blended Learning-Programm "KI-Kompetenz in der digitalen Bildung" (KIKomp) wird Studierende sowie (angehende) Lehrende dabei unterstützen, professionell mit den Chancen und Herausforderungen der KI-Nutzung umzugehen. Hierbei setzt KIKomp die Multidimensionalität des Themas aufgreifend auf einen "Co-Creation-Ansatz", der auf kollegialer Zusammenarbeit von Studierenden, Lehrenden und (externen) Expert:innen basiert und einen Fokus auf Co-Learning legt. Das Ziel besteht darin, gemeinsam Kompetenzen im Umgang mit KI zu erarbeiten, zu teilen und weiterzuentwickeln. Dabei werden die Prinzipien des projektbasierten, kollaborativen, problembasierten und reflexiven Lernens genutzt.Das Programm umfasst eine Lehrveranstaltung, eine Seminarreihe, einen Baukasten, offene Austauschformate sowie Forschungsergebnisse. Das Programm kann fach- und hochschulübergreifend genutzt werden.
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Lehre vernetzt
Mit Lehre vernetzt Qualifizierung für Lehrende und Tutor:innen werden in Mecklenburg-Vorpommern hochschuldidaktische Weiterbildungsformate nachhaltig in bestehende Formate integriert und die landesweite Vernetzung und Kooperation der Hochschulen gestärkt. Der Verbund der sechs Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern, repräsentiert durch das Kompetenznetzwerk für Hochschul- und Mediendidaktik MV, will für hochschul- und mediendidaktische Kompetenzen qualifizieren und übergreifende Strukturen schaffen, z.B. ein landesweites Zertifikat für Hochschuldidaktik MV. Zudem hat die didaktische Grundausbildung von studentischen Tutor:innen für unseren Verbund einen hohen Stellenwert, weshalb die Entwicklung eines MV-Zertifikats für Tutor:innen in der Hochschullehre ein Kernanliegen dieses Projekts ist.Denn nicht selten sind Tutor:innen später als wissenschaftliche Mitarbeitende in der Lehre tätig. Unser Ziel ist es daher, Tutor:innen bestmöglich auf ihre Aufgaben in der analogen, hybriden und digitalen Lehre vorzubereiten und hochwertige Tutorien zu fördern. Darüber hinaus sollen Beispiele und Best Practices Guter Lehre landesweit sichtbar gemacht werden. Das Projekt verfolgt die vier Ziele 1.) landesweiter Zertifikatsprogramme, 2.) Stärkung der Community der didaktisch Interessierten 3.) Spezialisierungen und Zusatzzertifikate sowie 4.) evidenzbasierte Beforschung innovativer Lehr-Lernformate. Es richtet sich primär an die Zielgruppen der Lehrenden und studentischen Tutor:innen.
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Entwicklungsstationen für XReality-Lernumgebungen
XR bezeichnet einen Sammelbegriff für Technologien, die die physische Realität ergänzen oder ersetzen. Dabei wird zwischen Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) unterschieden. XR-Anwendungen werden verstärkt in der Hochschullehre eingesetzt. Studierende erleben ihre Studieninhalte in immersiven XR-Lernumgebungen und möchten eigene XR-Inhalte entwickeln. Dafür haben wir in Partnerlaboren XR-Entwicklungsstationen mit Software, XR-Headsets und physischer Arbeitsfläche eingerichtet, gekennzeichnet und in den Fachbereichen über Poster beworben.
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Fostering Knowledge Facets of the TPACK Framework
To prepare pre-service teachers for the multiple requirements of their future math teaching within the digital age, they need to develop all facets of knowledge mentioned in the Technological Pedagogical Content Knowledge (TPACK) framework to enhance their digital competences. Research has shown that teachers learn to use technology by designing educational technologies for authentic use while activating and extending their knowledge regarding the interplay of technology, pedagogy, and content. In this study, 58 pre-service primary and secondary teachers from three German universities created and evaluated their own digital mathematical escape games (DIMEG) within a seminar. Since it has scarcely been researched how the design process of DIMEG addresses pre-service teachers’ technological, pedagogical and content knowledge, this study aims to investigate their subjectively reported learnings and challenges. For this, an online-based questionnaire with four open-ended items on their learnings and five open-ended items on the encountered challenges during the design process allowed them to reflect on their knowledge and skill development. All 471 answers were categorized by applying qualitative content analysis. Results indicate most learnings in the pre-service teachers’ pedagogical content knowledge (PCK), technological knowledge (TK), and technological pedagogical content knowledge (TPCK).
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