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Heterogenität braucht Freiraum in den Lernangeboten

Die Studieneingangsphase gehört zu einer der wichtigsten Phasen im Studium. Hier treffen Studierende (STUD) auf Mitstudierende, die vielleicht schon eine Ausbildung im belegten Studienfach gemacht oder gerade ihre allgemeine Hochschulreife am Gymnasium erworben haben. Die Lernvoraussetzungen beider sind äußerst heterogen, trotzdem studieren sie gemeinsam und sitzen in derselben Vorlesung. Aus den heterogenen Lernvoraussetzungen resultieren jedoch auch unterschiedliche Lernbedürfnisse, die ein individualisiertes Lernen erforderlich machen. Aktuell verwehren aber Vorlesungen häufig verschiedene Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten innerhalb des Lernprozesses. Deshalb verfolgt das Projektvorhaben das Ziel, STUD in der Vorlesung ein individualisiertes Lernen über digitale Lernangebote zu ermöglichen. Für die Umsetzung ist die Entwicklung von interaktiven Übungen in Gestalt einer Übungsplattform vorgesehen, in die sämtliche digitale Lernangebote integriert sind und die die heterogenen Lernvoraussetzungen der STUD berücksichtigt. Konzeptionell stellt die Übungsumgebung damit ein Learning-on-Demand-Angebot dar, da es den STUD in genau dem Moment Wissenserwerb bzw. Übungsmöglichkeit bietet, in dem diese Unterstützung benötigen. Damit Learning on Demand möglich wird, sollen den STUD multiple Self-Assessment-Möglichkeiten angeboten werden, damit die STUD sowohl ihren eigenen Lernstand als auch ihren Lernfortschritt kontrollieren können. Angebote, die der Selbsteinschätzung dienen und

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Mixed-ReAlity-Selbstreflexion von Unterrichtshandeln – Implementation und Evaluation eines Trainingsmoduls

Unser Ziel: Förderung professioneller Reflexionsfähigkeit bei angehenden Lehrkräften Im Projekt „Mixed-ReAlity ReflectionS – MARS-IE“ wird ein Training zur Reflexion von Unterricht auf Basis von Video-Hologrammen entwickelt. Das Training bietet für Studierende dabei die Möglichkeit, das eigene Unterrichtshandeln über Mixed-Reality Hologramme zu analysieren. Im Rahmen der Begleitforschung wird in einem Experimental-Kontrollgruppen-Design zusätzlich untersucht, inwieweit Hologramm-Reflexionen klassischen Video-Reflexionen von Unterricht unter- oder überlegen sind bzw. ob sich ein zusätzlicher Nutzen aus Video-Hologrammen für Unterrichtsreflexionen ziehen lässt. Unser Ansatz: Gemeinsam und voneinander lernen – gerade in der Lehrerbildung! Das zum Projekt gehörende Studienseminar findet 2024 an der Universität Göttingen (Prof. Deutscher) in Kooperation mit der Universität Konstanz (JProf. Stefanie Findeisen, Mars-D) statt. Das Seminar ist mit einer Studienreise an den Standort Konstanz verbunden. Dabei wird der eigene Unterricht mit den Komiliton*innen beider Standorte reflektiert mit dem Ziel miteinander und voneinander zu Lernen und eine professionelle Distanz und Kritikfähigkeit für den eigenen Unterricht zu entwickeln.

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