
Advance Organizer in der VR für Verfahrenstechnik
Ein grünes Chemiewerk soll allen Interessierten an (Hoch)Schulen und im Arbeitsleben als digitales Abbild in der virtuellen Realität (VR) verfügbar gemacht werden. Unzusammenhängend erscheinende Lehrinhalte werden in einen größeren Kontext eingebettet und das Zusammenwirken der Lehrinhalte maßgeblicher Kurse wird an verschiedenen Bereichen der Anlage erlebbar. Die Einbindung der Anlage in den Kurs Einführung in das BCI erzeugt Vorwissen welches in der Verwendung als semesterübergreifender Advance Organizer (AO) in weiteren Kursen aktiviert wird, wodurch vernetztes Wissen entsteht. Auch in Grundlagenfächern wird so verfahrenstechnischer Bezug deutlich. Um der hohen Abbruchquote weiter entgegenzuwirken wird ein semester- und fächerübergreifender Gamification-Ansatz verfolgt, in welchem bspw. der Lösung eines Kriminalfalls im Verlauf des Studiums durch steigende verfahrenstechnische Kompetenzen näher gekommen wird.Physikalische Darstellungen erfolgen in verschiedenen Detailgraden auf molekularer, infinitesimaler und makroskopischer Skala und bieten so auch Studierenden anderer Fachrichtungen einen konzeptionellen Mehrwert. Zunehmende Kenntnisse der Studierenden werden durch Detailtiefen der Anlagenbestandteile und Modelle berücksichtigt. Constructive Alignment (CA) basierte Laborversuche werden in der VR-Anlage durchführbar sein, welche fachliche Nöte der Studierenden adressieren, die Reflexion des Standes ihrer Kompetenzen ermöglichen und das Lernen und Arbeiten 4.0 adressieren.
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ZusammenWirken
Wir stärken das ZusammenWirken von Studierenden, Lehrenden, weiteren Beschäftigten und unserem gesellschaftlichen Umfeld und machen so auch in Zeiten aktueller Krisen und notwendiger Transformationsprozesse Lust auf morgen, wie das neue Motto unserer Hochschule verspricht. Durch veränderte Strukturen und neue Angebotebefähigen wir auf persönlicher Ebene zur (Selbst-)Wirksamkeit auch in herausfordernden Zeiten (u.a. durch curricular verankerte Unterstützungsformate), fördern wir auf zwischenmenschlicher Ebene ein stärkeres Erleben von Zugehörigkeit und psychologischer Sicherheit (u.a. durch den Kompetenzaufbau bei Studierenden und Lehrenden), bauen wir auf institutioneller Ebene Barrieren des ZusammenWirkens ab und schaffen Anreize, die ein selbstbestimmteres Studium und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit beflügeln (u.a. durch gemeinsame Zeitslots), ermöglichen wir auf gesellschaftlicher Ebene sinnstiftendes ZusammenWirken von gesellschaftlichen Akteur*innen mit Beratungsanliegen einerseits, Lehrenden und Studierenden andererseits (u.a. durch neue Formate zur Vernetzung und für Prüfungen). Auf allen Ebenen knüpfen wir an wissenschaftliche Erkenntnisse an und profitieren von umfangreichen Erfahrungen mit der Gestaltung organisationaler Veränderungsprozesse. Die daraus resultierenden Einflüsse, z. B. auf Resilienz, Zugehörigkeitserleben und Kooperationsfähigkeit innerhalb heterogener Teams untersuchen wir parallel zum Prozess durch begleitende Forschung.
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