
Medizin studieren für die Realität - Virtuelle Technologien für Stressresistenz in der Chirurgie
Die Medizin stellt in Studium und anschließender Weiterbildung hohe Ansprüche an Studierende. Ein großer fachlicher Wissensschatz, praktische Fertigkeiten und eine gute Kommunikation sind dabei notwendig. Diese gilt es allerdings auch in kritischen Situationen abrufen zu können. Überfüllte Notaufnahmen oder schwerstverletzte Patienten im Schockraum, aber auch Gespräche mit Angehörigen und Mitteilungen komplexer Diagnosen sind Situationen mit hohen kognitiven und psychischem Ansprüchen. Zusätzlich können äußere Stressoren wie Zeitdruck, subjektive Überforderung oder störende Anrufe z.B. im Rahmen von Operationen auftreten. Dies gilt es für junge Ärztinnen und Ärzte zu meistern, um im Beruf langfristig erfolgreich und gesund arbeiten zu können. Jedoch existieren bisher keine strukturierten Lehrveranstaltungen für derartige Coping Strategien. Die Virtuelle Realität (VR) stellt dabei eine Technologie dar, mit der sich derartige Szenarien erstmals realitätsnah in sicherer Umgebung abbilden lassen. Ziel des skizzierten Projektes ist die Entwicklung einer Lehr- und Lerneinheit für den Umgang mit Stresssituationen sowie von VR Trainingseinheiten zur Simulation selbiger. Dabei ist die Realitätsnähe und entsprechende Interaktionsmöglichkeiten ein wichtiger Aspekt um den Lerneffekt nachhaltig zu gestalten. Inhaltlich soll die Vermittlung von Bewältigungs- und Lösungsstrategien durch interdisziplinäre Kooperationen erfolgen. Medizinstudierende werden bereits konzeptionell eingebunden.
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