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InEmp-Med
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Integration und Empowerment in der medizinischen Ausbildung

Das Vorhaben InEmp-Med - Integration und Empowerment in der medizinischen Ausbildung an der Medizinischen Fakultät der LMU, hat das Ziel die Chancengleichheit unter allen Medizinstudierenden zu steigern, die Teilhabechancen durch zielgerichtete Unterstützungsangebote zu verbessern und die Prüfungsleistungen von Minoritäten zu verbessern. Erreicht wird dies durch Konzeption eines kommunikationsorientierten, Medizin-fachsprachlichen Begleitcurriculums im klinischen Studienabschnitt mit passgenauen Unterstützungsmodulen. Dieses Konzept ermöglicht es, Studierende gezielt in einem modularen Modell zu fördern, auf bevorstehende Prüfungen vorzubereiten und den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Durch die Bündelung mehrerer Ansätze kann eine Ressourcen-orientierte Unterstützung ausländischer Studierender gewährleistet werden. Insgesamt dient das Angebot dazu, ausländischen Studierenden sowie Minoritäten an der medizinischen Fakultät der LMU langfristig wirksame Fördermaßnahmen zur Verfügung zu stellen, die sich positiv auf die Prüfungsleistungen auswirken und gleichzeitig auf das spätere Berufsleben als Arzt/Ärztin im Krankenhaus oder in der eigenen Praxis optimal vorbereiten. Ferner werden Studierende durch das Angebot gezielt fachlich unterstützt.

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virTUos geht von den Erfahrungen der Entwicklung digital gestützter Hochschullehre – weitgehend insulare Lösungen ohne Verankerung in Curricula und Ordnungen – aus und innoviert diese nach folgenden Handlungsleitlinien: 1)Hybrides Lehren und Lernen ist eine Säule einer kollaborativen Hochschulentwicklungsstrategie der TUD, die auf den Handlungsfeldern Praktika & Assessment-Formate, Kollaboration & Internationalisierung sowie Kompetenzentwicklung & Offene Lehre vorangetrieben wird. 2)Neuartige Lehr- und Lernszenarien werden durch zwei agile Innovationsteams (Maschinenwesen, Medizin, Sprachwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften), die didaktische wie Digitalkompetenzen berücksichtigen, ständig weiterentwickelt. Ein Integrationsteam koordiniert Skalierung/Transfer und entwickelt in der Strategie HYBRID die Verzahnung zentraler und dezentraler Supportstrukturen entlang der Anforderungen für Studiengangsentwicklung und prüfungsrechtliche Auslegung. 3)Studierende sind nicht nur Nutzer:innen, sondern Partner:innen und Gestalter:innen in genannten Teams sowie dem Steering Committee. 4)In virTUos werden Konzepte Offener Lehre als Open Educational Practices interdisziplinär erarbeitet und hochschulübergreifend weiterentwickelt/genutzt.

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Virtuelle Verzweigungssimulationen als interaktive Lehr-Lern-Methode in den Gesundheitsberufen verknüpfen realitätsnahe Fallszenarien mit Entscheidungspunkten und wissenschaftlich fundierten Rückmeldungen. Verzweigungssimulationen bieten damit die Möglichkeit, die Bewältigung beruflicher Situationen in einer virtuellen Lernumgebung zu trainieren. Dieses Review sichtet die Ergebnisse empirischer Studien, die die Wirkung virtueller Verzweigungssimulationen auf den Kompetenzerwerb untersucht haben. Die Ergebnisse einer überschaubaren Anzahl an Studien mit sehr heterogener Qualität zeigen einen positiven Einfluss auf die Zufriedenheit der Lernenden und einen Zuwachs der Kompetenz, jedoch keinen im Vergleich zu etablierten Lehr- und Lernformen höheren Kompetenzzuwachs. Diskutiert werden Implikationen für die Arbeit mit virtuellen Verzweigungssimulationen und die weitere Forschung.

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