
Nachhaltiges Lernökosystem für das Verbinden von Disziplinen in modulübergreifenden Projekten
Die Entwicklung innovativer Produkte in interdisziplinären Teams mit Hilfe digitaler Technologien ist heute ein fester Bestandteil des Berufslebens von Ingenieur:innen. Die fortschreitende Technologietransformation, z.B. durch den Einzug KI-basierter Assistenzsysteme und digitaler Kommunikation in den Arbeitsalltag sowie flexible, druckbare Elektronik, beschleunigt die Entwicklung von Innovationen und erfordert von Studierenden zukunftsorientierte, fachliche und überfachliche Kompetenzen (Future Skills) für das digitale, interdisziplinäre und projektbasierte Arbeiten. Es ist daher unerlässlich, eine Lehr- und Lernumgebung zu schaffen, in der Studierende zusammenkommen und gemeinsam eigene, interdisziplinäre Projekte entwickeln können, um diese Future Skills zu erwerben. Um dies zu erreichen wollen wir statische sowie isolierte Lehrmodule überwinden und ein nachhaltiges, interdisziplinäres Lernökosystem schaffen, das von den Studierenden mitgestaltet wird. Durch die Kooperation von Studierenden und Lehrenden aus verschiedenen Studiengängen, einer zukunfts- und kollaborationsorientierten Arbeitsumgebung sowie dem freien Zugang zu innovativen Werkzeugen und Materialien werden individuelle Lernpfade gefördert. Lehrende unterstützen die Studierenden dabei, auf diesen Lernpfaden die spezifischen Modulziele zu erreichen. Durch Beiträge von Studierenden entsteht eine wachsende Materialsammlung, auf die die Lernprozesse und Projekte anderer Studierender aufbauen können.
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Bildung reaktiv, integrativ, dynamisch gestalten
Die Technische Hochschule Deggendorfist geprägt von einem stark steigenden Anteil international Studierender (WS 24/25 bei 48%), was aufgrund kultureller und sprachlicher Barrieren, sowie unterschiedlichen Wissensständen zu spezifischen Problemen wie sehr diversen Lerngruppen, hohen Studienabbruchquoten und sozialen Konflikten führt. Die bisherigen Maßnahmen führten zu keiner zufriedenstellenden Lösung. Mit dem Projekt BRIDGE (Bildung reaktiv, integrativ, dynamisch gestalten) sollen die Lehrstrukturen, Entscheidungsprozesse und begleitenden Studienstrukturen angepasst werden um langfristig eine Verbesserung des Lernerfolgs und der sozialen und beruflichen Integration internationaler Studierender, sowie der Anpassungsfähigkeit der Hochschule zu erreichen. Im Kern stehen dabei die systematische Verbreitung von innovativen Lern- und Lehrformen, die durch Individualisierung, Kompetenzorientierung und sozialen Austausch Lernerfolge, sowie soziale und berufliche Integration fördern. Gleichzeitig soll durch die Etablierung einer partizipativen und datengestützten Hochschulgestaltung die Bedarfsorientierung der Lehre und der Unterstützungsmaßnahmen, und langfristig der Anpassungsfähigkeit der Hochschule sichergestellt werden. Weitere Aspekte umfassen Sozialinnovationen, wie die Erhöhung der interkulturellen Kompetenz von Personal und Studierenden, sowie die Anpassung von technischen Strukturen und den Aufbau von Netzwerken.
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Mediale Unterstützung und interaktive Elemente
Wir haben unsere Materialien um anschauliche Visualisierungen, eingebettete Videos und interaktive Code-Beispiele ergänzt, um einerseits Aufmerksamkeit sinnvoll zu bündeln und andererseits die bestehende Komplexität moderner Bildungsherausforderungen medial angemessen abzubilden. Diese mediale Vielfalt erleichtert die individuelle Erschließung des Lernstoffs und fördert aktives, selbstgesteuertes Lernen. Eingesetzt wurden diese Elemente besonders im Kontext eines Online-Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) für die Hochschullehre und Kursen zu Digital Literacy und Python for Psychologists.
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Be Students not Strangers Englisch Fragenset
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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