
Nachhaltiges Lernökosystem für das Verbinden von Disziplinen in modulübergreifenden Projekten
Die Entwicklung innovativer Produkte in interdisziplinären Teams mit Hilfe digitaler Technologien ist heute ein fester Bestandteil des Berufslebens von Ingenieur:innen. Die fortschreitende Technologietransformation, z.B. durch den Einzug KI-basierter Assistenzsysteme und digitaler Kommunikation in den Arbeitsalltag sowie flexible, druckbare Elektronik, beschleunigt die Entwicklung von Innovationen und erfordert von Studierenden zukunftsorientierte, fachliche und überfachliche Kompetenzen (Future Skills) für das digitale, interdisziplinäre und projektbasierte Arbeiten. Es ist daher unerlässlich, eine Lehr- und Lernumgebung zu schaffen, in der Studierende zusammenkommen und gemeinsam eigene, interdisziplinäre Projekte entwickeln können, um diese Future Skills zu erwerben. Um dies zu erreichen wollen wir statische sowie isolierte Lehrmodule überwinden und ein nachhaltiges, interdisziplinäres Lernökosystem schaffen, das von den Studierenden mitgestaltet wird. Durch die Kooperation von Studierenden und Lehrenden aus verschiedenen Studiengängen, einer zukunfts- und kollaborationsorientierten Arbeitsumgebung sowie dem freien Zugang zu innovativen Werkzeugen und Materialien werden individuelle Lernpfade gefördert. Lehrende unterstützen die Studierenden dabei, auf diesen Lernpfaden die spezifischen Modulziele zu erreichen. Durch Beiträge von Studierenden entsteht eine wachsende Materialsammlung, auf die die Lernprozesse und Projekte anderer Studierender aufbauen können.
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Architektur einer Interdisziplinären Zukunftslehre
Das Projekt Architektur einer Interdisziplinären Zukunftslehre (ARCHIPEL) an der Hochschule Neubrandenburg zielt auf eine Neugestaltung von Hochschulstrukturen und Studienangeboten ab. Im Mittelpunkt stehen flexible anwendungsbezogene Studienangebote, die auf gesellschaftliche Transformationen, neue Arbeitsmarktanforderungen, der fortschreitenden Digitalisierung sowie dem Fachkräftemangel in ländlichen Regionen reagieren (CHE, 2024; Destatis, 2024). Neben fachlichen Fähigkeiten werden interdisziplinäre Kompetenzen und Future Skills adressiert. So sollen ein Orientierungssemester für alle berufsqualifizierenden Bachelorstudiengänge implementiert und in den Masterstudiengängen inter- und transdisziplinäre Vertiefungsrichtungen angeboten werden. Die Reorganisation ist inspiriert von Erfahrungen anderer Hochschulen (Zingg, 2010) und beinhaltet die Überführung der Fachbereiche in Kompetenzfelder und flachere Hierarchien, um Agilität zu fördern und neue Zielgruppen anzusprechen. Die zehn Arbeitspakete, die diesen Prozess begleiten, beleuchten unterschiedliche Change-Management-Aspekte, welche die gesamte Hochschule in ihren Lehr- und Verwaltungseinheiten betreffen. Der Prozess zielt perspektivisch auf die Etablierung einer Matrixorganisation und fördert partizipative und co-kreative Prozesse in Bezug auf die Lehre. Die aktive Einbindung aller relevanten Stakeholder sowie die Verankerung zukunftsfähiger Angebote und Formate ist ein Grundpfeiler für die angestrebte Lehrarchitektur.
Projekt anzeigen
Erweiterung der Evaluation mit Fachexperten
Die Rahmenbedingungen für eine empirische Evaluation sind in der Praxis nicht immer gegeben, gerade in kleinen Studiengängen oder Wahlpflichtfächern, die nur im jährlichen Turnus angeboten werden, können nicht immer Best-Practice-Ansätze verfolgt werden. Um den damit verbundenen Nachteilen entgegenzuwirken, wurden zusätzlich Prototypen-Tests mit Fachexperten aus dem Kollegium durchgeführt.
Maßnahme anzeigen
Durchführung hybrider Praktikumsversuche im Bereich der Ingenieurwissenschaften an der HTWK Leipzig
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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