Maßnahme Bühne
Zum Projekt

WI-Story-Durchgängige Firmengeschichte im Bachelor

Es handelt sich um ein fiktives Unternehmen, das sich auf kontext- und problembasierte Anwendungen rund um die Herstellung von E-Scootern spezialisiert. Im Rahmen des Grundstudiums im Bachelorstudi-engang Wirtschaftsingenieurwesen wurden Übungen durchgeführt, die einen klaren Bezug zu den Fach-modulen und deren Schnittstellen aufwiesen. Dabei war eine präzise Verzahnung der verschiedenen Dis-ziplinen erforderlich, um die Kohärenz mit der fiktiven Firma aufrechtzuerhalten. Zudem wurde ein Ein-führungsworkshop für Studienanfänger sowie ein Unternehmensplanspiel konzipiert und angepasst.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
1. Kontextbasiertes Lernen
2. Problembasiertes Lernen
3. Lerninhalte greifbarer
4. Roter Faden durchs Studium
Zielgruppe(n)
Handlungsfeld & Aktivität(en)

Beschreibung

Herausforderung

Die Zusammenarbeit, Koordination und der enge Austausch mit allen Dozierenden der Fakultät waren entscheidend. Neben Workshops wurden auch Einzelgespräche sowie Zweier- und Dreiergespräche organisiert, um den roten Faden im Detail einzubauen. Es war notwendig, klar zu definieren, welche Inputs im Projektteam selbst erarbeitet wurden und welche Ergebnisse (Outputs) aus den Übungen für die nächsten Module zur Verfügung gestellt wurden.

Herangehensweise

Durch viele Gespräche und laufend der Überblick im Detail zu halten.

Zusammenhang

Curriculumweiterentwicklung im Bachelor Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen.

Voraussetzung

Die Bereitschaft der Dozierenden die WI-Story in ihren Vorlesungen zu integrieren.

Eignung

Der direkte Praxisbezug und der Gesamtüberblick über den Zusammenhang der einzelnen Lernmodule. Jedes Fachmodul ist wie eine Firmenabteilung und die Studierenden merken spätestens in der Praxis-phase die Nutzen davon. Zusätzlich wurde informelles Feedback nach Workshops und Vorlesungen ein-geholt.

Vorgehen/Schritte

Eine gute und enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Ein Produkt, bzw. eine produzierende Firma die sich in den unterschiedlichen Modulen integrieren und ggf. ausbauen lässt.

Hinweise

Effekte

Ursprünglich der Einbau der WI-Story fokussierte sich auf die Module im Grundstudium. Allerdings inte-grierten auch weitere Dozierende die WI-Story eigenständig in den Schwerpunkten vom Hauptstudium und sogar im Masterstudiengang.

Learnings

Man schafft viele Dozierenden in einem Boot zu holen.

Empfehlung

Ursprünglich hatten wir geplant, einen Zwischenworkshop am Ende des Grundstudiums einzuführen. Al-lerdings erwies sich der Umbau eines Unternehmensplanspiels als die bessere Option. Wir können daher empfehlen, wenn möglich, ein Unternehmensplanspiel umzubauen.

Tipps

Unternehmensdaten der WI-Firma und des WI-Produkts (bspw. Zeichnungen. Stückliste, des e-Scooters) zentral zum Beispiel im Learning Management System zur Verfügung stellen. Außerdem empfehlen wir die einzelnen Lerninhalte mit Bezug auf die WI-Firma zu dokumentieren und ebenfalls zentral bereitzustellen.

Sonstiges

Solche große Maßnahmen funktionieren mit einer guten Arbeitsklima in der Fakultät.

Methoden

Empfohlen

Methoden
Kontext- und Problembasiertes Lernen
Formate
Kombination von Selbstlerneinheiten mit Präsenzphasen, Einführungsworkshop, Unternehmensplanspiel
Technische Tools
e-Learning-Tools, Unternehmensplanspiel

Nicht empfohlen

Formate
Hybride Team-Meetings. Virtuelle Teilnehmer konnten nicht alle Konversationen anderer Meetingbeteiligten verfolgen.

Kontakt

Projekt Kontakt
Material
NameDownload / LinkBeschreibungLizenzFormatGröße
Artikel zur WI-Story an der TH RosenheimDownloadDie Handreichung beschreibt die Umsetzung der WI-Story an der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der TH RosenheimCC-BY 4.0PDF464.85 kB
Präsentation zum Projekt WI-Story an der TH RosenheimDownloadDie Handreichung ist eine Präsentation über die Umsetzung des Projekts WI-Story an der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen an der Th RosenheimCC-BY 4.0PDF6.95 MB

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101107
Projekt

ressourcenschonendes kollaboratives Labor

In vielen Hochschulen sind Labore oft historisch gewachsen. So werden beispielsweise neue Laborausstattungen in bestehenden Aufbewahrungsschränken untergebracht und neue Laborversuche werden an gerade freiwerdenden Flächen aufgebaut. Eine systematische Analyse für die optimale Gestaltung erfolgt aus Kapazitätsgründen oft nicht. Dadurch entsteht eine Ineffizienz, welche meist einen Mehraufwand an Zeit, Geld und Material verursacht. In der Industrie ist daher schon seit vielen Jahren „Lean Management“ ein fester Bestandteil im täglichen Arbeiten. Diese hat das Ziel, Verschwendung in vielfältiger Hinsicht zu minimieren und die Effizienz und Qualität der Produkte zu erhöhen. In der Hochschullandschaft fehlen zur Umsetzung der Lean-Prinzipien maßgeschneiderte Vorgehensweisen. An diesem Problem setzt das Projekt an. Das Ziel des Projektes ist es, einfache Vorgehensweisen und Werkzeuge zu entwickeln, welche Ressourcenverschwendung im Bereich der Lehrlabore reduzieren und somit eine Verbesserung der Arbeitsumgebung herbeiführen sollen. Die Lean-Methoden werden zunächst auf ein Labor angewandt und optimiert. Danach werden diese auf weitere Labore adaptiert und deren Akzeptanz und Wirkung untersucht. Die Studierenden spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie die Kunden in den Laboren sind und von einer höheren Qualität am meisten profitieren. Durch das aktive Einbinden der Studierenden sammeln sie wichtige Erfahrungen im ressourcenschonenden und kollaborativen Arbeiten.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100023
Maßnahme

Studie „Haltung gegenüber (digitalen) Prüfungen"

Im Rahmen der Maßnahme werden die Haltungen von Studierenden und Lehrenden gegenüber digitalen Prüfungen erfasst, um authentische Leistungen zu fördern und Täuschung zu reduzieren. Das digitale Prüfen während der Corona-Pandemie hat sowohl bei Lehrenden als auch bei Studierenden zunehmend zu Unsicherheiten und gegenseitigen Vorurteilen und bisweilen Ressentiments geführt. Daher war es besonders wichtig, sich dem Thema mit einer Methode zu nähern, die Austausch, Reflexion und Vertrauen ermöglicht. Daher wurde die Thematik mit einer qualitativen Studie bearbeitet. Aufbauend auf Thesen, die aus bestehender Literatur abgeleitet wurden, wurden insgesamt 42 leitfadengestützte Interviews, 20 mit Lehrpersonen und 22 mit Studierenden durchgeführt, die wiederum relevante Perspektiven beider Zielgruppen erfasst haben. Daraus wurden praxisnahe Handlungsempfehlungen für eine faire, transparente und motivierende Prüfungskultur abgeleitet.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100146

Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften [1]

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen