Suchergebnisse

Aktive Filter
Global
14 Ergebnisse
  • Maßnahme 100132
    Technische Hochschule Rosenheim
    Maßnahme

    Labor für hybride Gruppenarbeit

    Das Labor für hybride Gruppenarbeit an der Technischen Hochschule Rosenheim schafft einen innovativen Lehr-Experimentierraum, der das Konzept der „Neuen Präsenz“ umsetzt. Der Raum verbindet physische und virtuelle Lernumgebungen, um kollaborative Lernprozesse zu fördern und gleichwertige Lernerfahrungen für Präsenz- und Online-Studierende zu bieten. Die technische Raumausstattung umfasst PTZ-Kameras, ein Deckenmikrofon und Deckenlautsprecher, daneben drei Projektionsflächen sowie mobile Schallschutzwände. An den sechs Gruppentischen befinden sich digitale Whiteboards, 360°-Kameras mit integriertem Mikrofon und Lautsprecher sowie kleine PCs mit Tastatur und Maus. Diese Technik ermöglicht eine ausgezeichnete Kommunikation und Interaktion zwischen physischen und virtuellen Teilnehmenden in verschiedenen Lernsettings. Dozierende können hybride Lehrformate gestalten, bei denen alle Studierenden aktiv und gleichwertig eingebunden werden.

    Maßnahme anzeigen
  • Maßnahme 100658
    Technische Hochschule Rosenheim
    Maßnahme

    Learning Analytics

    Übergeordnetes Feedback für das Studierverhalten mit Hilfe von „Learning Analytics“ unterstützt die Studierenden in ihrem Lernverhalten. Dabei werden die Datenspuren der Studierenden in Moodle mit Zusatzdaten ergänzt und mit Hilfe von selbstprogrammierten KI-Modellen mit Vorgängerkohorten verglichen und Prognosen auf das Bestehen der Prüfung gemacht, sowie aufgrund der persönlichen Datensituation individuelle Tipps zum Wiederholen und Lernen gegeben. Der Maßnahme liegt ein robustes Datenschutzkonzept für die Verarbeitung der persönlichen Daten der Studierenden zugrunde.

    Maßnahme anzeigen
  • Maßnahme 100573
    Technische Hochschule Rosenheim
    Maßnahme

    Studierendenzentrierte aktivierende Lernräume

    Beim SCALE-UP Raum- und Lehrkonzept (Student-Centered Active Learning Environment for Upside Down Pedagogies) unterstützt die Raumgestaltung aktivierende und studierendenzentrierte Lehre (Beichner et al. 2007. DOI: 10.1119/RevPERv1.1.4). An der TH Rosenheim wurden zwei SCALE-UP Räume aufgebaut, in denen sich runde Tische für jeweils sechs bis max. acht Studierende befinden. Die Studierenden arbeiten in Teams von meist drei Studierenden. Die Lehrperson wird durch die räumliche Anordnung (es gibt kein vorne und hinten) fast „von selbst“ zum Lernbegleiter. Raumausstattung: Vier Beamerprojektionen in mehrere Raumrichtungen, Dokumentenkamera, Mini-Whiteboards, Click-Share, Abstimmungssysteme, Steckdosen über Bodentanks an den Tischen, physikalische „hands-on“-Experimente für die einzelnen Gruppentische. Passende Lernaktivitäten wurden entwickelt (Whiteboardaufgaben im Team, Peer Instruction, kollaborative Arbeitsblätter, …) und die Wirkung der Maßnahme untersucht.

    Maßnahme anzeigen
  • Maßnahme 100694
    Technische Hochschule Rosenheim
    Maßnahme

    Förderung innovativer Lehrideen durch Lehrprojekte

    Kreative und innovative Lehrideen kommen häufig aufgrund fehlender zeitlicher Ressourcen oder mangelnder Unterstützungsstrukturen nicht zur Umsetzung. Mit der Projektmaßnahme „Förderung innovativer Lehrideen durch Lehrprojekte" wurde im Kontext einer sich wandelnden Lehr- und Lernkultur experimentierfreudigen Lehrenden durch Lehrentlastung Raum gegeben, neue Lehrkonzepte umzusetzen und dabei auf professionelle medientechnische und didaktische Unterstützung zurückgreifen zu können. Durch den Bewerbungsprozess wurde das innovative Lehrpotential an der Hochschule sichtbar und trug zu einer gezielten Vernetzung der Lehrenden bei. Durch den mit dem Lehrprojekt verbunden Transfer in die Hochschule wurde der Austausch über die Lehre innerhalb der Hochschule intensiviert und auch Kontakte zu hochschulübergreifenden Netzwerken aufgebaut. Durch die Überführung in einen Lehrförderpreis konnte erreicht werden, dass die Maßnahme nach Projektende an der Hochschule weitergeführt wird.

    Maßnahme anzeigen
  • Maßnahme 100693
    Technische Hochschule Rosenheim
    Maßnahme

    Just-in-Time-Teaching JiTT & Peer Instruction PI

    Peer Instruction (PI) ist eine studierendenzentrierte, aktivierende Lehrmethode, die den Erwerb von Konzeptverständnissen fördert und gleichzeitig ein formatives Assessment darstellt. Studierende erklären sich gegenseitig konzeptionelle Zusammenhänge und lernen dabei auch die fachliche Diskussion. Für einen sinnvollen Einsatz der Methode muss zum einen auf Vorwissen aufgebaut werden können, zum anderen muss die erforderliche Zeit im Unterricht zur Verfügung stehen. Beides wird durch Just-in-Time-Teaching (JiTT) erreicht. Dabei handelt es sich um eine studentische Unterrichtsvorbereitung, die eine Passung des Lernprozesses auf das individuelle Vorwissen ermöglicht. Ein digitales Quiz wird als formatives Assessment vor der Lehrveranstaltung durchgeführt. Dies dient zum einen der Selbsteinschätzung der Studierenden, zum anderen erhalten die Lehrenden vor dem Unterricht einen Einblick in die studentischen Schwierigkeiten und können so „just in time“ ihren Unterricht anpassen.

    Maßnahme anzeigen
  • Maßnahme 100460
    Technische Hochschule Rosenheim
    Maßnahme

    WI-Story-Durchgängige Firmengeschichte im Bachelor

    Es handelt sich um ein fiktives Unternehmen, das sich auf kontext- und problembasierte Anwendungen rund um die Herstellung von E-Scootern spezialisiert. Im Rahmen des Grundstudiums im Bachelorstudi-engang Wirtschaftsingenieurwesen wurden Übungen durchgeführt, die einen klaren Bezug zu den Fach-modulen und deren Schnittstellen aufwiesen. Dabei war eine präzise Verzahnung der verschiedenen Dis-ziplinen erforderlich, um die Kohärenz mit der fiktiven Firma aufrechtzuerhalten. Zudem wurde ein Ein-führungsworkshop für Studienanfänger sowie ein Unternehmensplanspiel konzipiert und angepasst.

    Maßnahme anzeigen
  • Projekt 101265
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    Hybride, individuelle und greifbare Hochschullehre in Rosenheimer Qualität

    Mit dem Projekt HigHRoQ möchte die TH Rosenheim den digitalen Transformationsprozess in der Hochschullehre systematisch ausbauen und nachhaltig gestalten. Über die Entwicklung und den Einsatz didaktisch sinnvoller hybrider Lehr-/Lernsettings soll es Studierenden ermöglicht werden, neue bzw. veränderte Lernerfahrungen zu machen, die den Aufbau eines zukunftsfähigen Kompetenzprofils ermöglichen. Hierzu werden in drei Teams aus drei Fakultäten mit insgesamt dreizehn Professor:innen in mehreren Studiengängen und im gegenseitigen Austausch innovative Methoden (wie HyFlex, JiTT mit Learning Analytics, SCALE-UP) und Lernsettings (PBL in einer kontextbezogenen hybriden Lernfabrik, Videographie-gestützte Laborpraktika, 360°-Präsentationstraining und E-Kollaboration) implementiert, angepasst und evaluiert, sowie entsprechende Raumkonzepte entwickelt und umgesetzt. Um die Lehrenden anderer Fakultäten in ihrem Transformationsprozess zu begleiten, wird die hochschulweite Unterstützungsstruktur aus Didaktik, Mediendidaktik und E-Learning-Center auf- und ausgebaut, das Anreizsystem für Lehrende durch E-Tutoren, technisches/didaktisches Coaching und Lehrentlastungen gestärkt und der Austausch und Transfer von good practices vorangetrieben.

    Projekt anzeigen
  • Projekt 101132
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    digi.peer - digitales Peer-Mentoring

    Im digitalen Lehrprojekt „Digitales Peer-Mentoring im Kontext einer Literatur- und Forschungswerkstatt im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit“ (digi.peer), das an ein erprobtes digitales Lehrkonzept anschließt, sollen Studierende im Prozess der Ko-Konstruktion in Peergroups den Umgang mit digitalen Future Skills im Anwendungsbezug beim Verfassen ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeiten als zentrale Zukunftskompetenzen erlernen. Dabei wird didaktisch eine Kombination vier verschiedener Lehr-Lern-Settings genutzt: 1. Asynchrone Lerneinheiten, 2. Peer-Mentoring-Austausch, 3. Plenum-Mentoring-Treffen, 4. Einzel-Coachings. Durch die Verbindung der verschiedenen Lehr- und Lernmethoden im aktivierenden blended-learning Setting können Studierende anhand von zahlreiche Übungen und Techniken die Modulinhalte in ihr eigenes Schreibprojekt übertragen. Die unterschiedlichen Elemente, Gruppenkontexte, Lernorte, Themen und Aufgaben ermöglichen es neben der strukturierten Begleitung auch, Herausforderungen in den verschiedenen Phasen eines Schreibprozesses aus unterschiedlichen Perspektiven zu erfassen, gemeinsam passende Lösungen zu finden und es ist interdisziplinär nutzbar. Dabei greift digi.peer in vier Maßnahmen folgende Methoden auf: 1. Arbeit mit kollaborativen Tools, 2. wissenschaftliches Arbeiten mit und rechtliche Voraussetzungen für die Arbeit mit KI, 3. virtuelle Kooperationen mit VR-Brillen, 4. digitale Abschlusstagung zu Future Skills und Digitalisierungskompetenz.

    Projekt anzeigen
  • Projekt 102017
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    (Social) Science for Starters

    Das Projekt Science for Starters (SfS) stärkt forschendes Lernen am Campus Burghausen und adressiert ein zentrales Problem: Viele Studierende machen ihre ersten wissenschaftlichen Erfahrungen erst in der Abschlussarbeit – oft ohne ausreichende Methodenkenntnisse. SfS setzt früher an: In einem innovativen, partizipativen Lehrformat forschen Studierende an echten Forschungsfragen und wenden qualitative und quantitative Methoden parallel und praxisnah an. Hohe Eigenverantwortung, Interaktion in gemischten Teams und intensive Begleitung durch Lehrende als Coaches fördern Motivation, Methodenverständnis und die Qualität der Arbeiten.Die geplante Weiterentwicklung öffnet SfS für alle BA- und MA-Studiengänge aus Wirtschaft und Technik – auch international. Ein bilingualer, digitaler Methodenwerkzeugkasten (SfS-Toolkit) sowie ein eigenes Forschungslabor (SfS-Lab) schaffen neue Lernräume. Interdisziplinäre Projektgruppen, Tutorien und Workshops stärken die Forschungskultur vor Ort. Studierende lernen, Forschungsprozesse aktiv zu gestalten – von der Frage über die Methode bis zur Präsentation. Dabei entwickeln sie Schlüsselkompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Teamarbeit und Selbstmanagement.SfS kombiniert bewährte didaktische Elemente neuartig: Digitale Tools, Forschung in gemischten Teams („It takes two teams to tango!“) und ein eigener Raum machen Forschung erlebbar – früh im Studium, praxisnah und wirksam.

    Projekt anzeigen
  • Projekt 101879
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    Didaktik Camp: Lehre ohne Grenzen

    Das Netzwerk zielt mit DiCaLoG auf die Förderung hochschulübergreifender Kommunikation der Lehrenden an bayerischen HAWs und deren Erfahrungsaustausch zu lehrbezogenen Themen ab. Der bisherige Aufgabenbereich der Didaktikmentor:innen wird erweitert. Zwei ineinandergreifende Wirkungskreise, mit niederschwelligem Zugang für Lehrende und Studierende, bilden dabei die Basis: 1. DiCaLoG umfasst regelmäßige Präsenztreffen an den HAWs (1x im Semester) mit wechselndem Veranstaltungsort, durch die der Dialog unter Lehrenden belebt, Impulse gesetzt und Bedürfnisse aufgedeckt werden. Der Einsatz innovativer Formate, wie Barcamps, dient als Anreiz und Role Model: Lehrende erleben neue Lehrkonzepte, können voneinander und durch die Perspektive der partizipierenden Studierenden lernen. 2. Die Etablierung von DiCaLoG-Online als Online-Kommunikationsplattform führt die Präsenztreffen fort und fördert den asynchronen Austausch über die Lehre. In Foren werden Themen vom DiCaLoG weiterdiskutiert, Fragen geklärt und kollegiales Feedback eingeholt. Die Wirkungskreise greifen durch analoge und digitale Formate passend ineinander und ergänzen das zweijährig stattfindende Forum der Lehre des BayZiels.

    Projekt anzeigen
  • Projekt 101937
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    Building Responsible Interoperability

    BRIDGE - Building Responsible Interoperability in Digital Health EducationDas Projekt "BRIDGE" schafft eine neuartige Lehr-Lern-Umgebung, die die Brücke zwischen technischer Interoperabilität und verantwortungsvollem Umgang mit Gesundheitsdaten schlägt. Der innovative Ansatz besteht in der Entwicklung eines dreidimensionalen Lernmodells, das technische, organisatorische und ethisch-rechtliche Dimensionen der Interoperabilität nicht nur parallel betrachtet, sondern deren Wechselwirkungen erfahrbar macht. Das didaktische Konzept wird partizipativ mit Studierenden aus den Bereichen Informatik, Gesundheitswirtschaft und Versorgungsforschung entwickelt.Die thematische Bearbeitung erfolgt durch drei spezialisierte Tools: Digital Health Data Journey zur Nachverfolgung von Gesundheitsdaten durch Systeme mit diversen technischen Standards wie HL7 FHIR, SNOMED CT und LOINC Organisational Impact Matrix, die Interoperabilitätsentscheidungen und deren Effekte auf Gesundheitswesen-Stakeholder darstellt, sowie den Decision-Consequence-Simulator, ein gamifiziertes Lernmodul, das nach dem Prinzip eines Dilemma-Kartenspiels ethisch-rechtliche Folgen von Datenentscheidungen simuliert. Studierende werden damit befähigt, Interoperabilitätsentscheidungen ganzheitlich zu bewerten und zu gestalten.

    Projekt anzeigen
  • Projekt 101244
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    BuildingBridges: kohäsive Hochschulcommunity@THRO

    An der Technischen Hochschule Rosenheim werden Tendenzen einer sozial fragmentierten Studierendenschaft, exklusiv wirkende Strukturen und verringertes subjektives Wohlbefinden berichtet. Nicht nur weil die Zahl der internationalen Studierenden sprunghaft zunimmt, ist es dringend erforderlich, soziale Kohäsion umfassend zu stärken.Deutschlandweit sind für Hochschulen ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung und chronische Erkrankung, Lebensalter und sexuelle Identität (Sommer und Thiessen 2023, 109) als Aktionsfelder dokumentiert.Da Bildung als die zentrale Determinante von Inklusion gilt, sind inklusive Hochschularchitekturen unverzichtbar für demokratische Gesellschaften. Eine stärker kohäsive Hochschulgemeinschaft ist ein Zwischenziel in einer Roadmap mit sozialer Inklusion als Orientierungsgröße. In einem inklusiven und partizipativen Prozess werden im Rahmen des Projekts Building Bridges: Kohäsive Hochschulcommunity@THRO (Bridges4RO) Diskriminierungsfenster im Hochschulalltag abgebaut sowie Gelegenheitsfenster für „bridging social capital“ geschaffen. Im Fokus des hochschulweiten Projekts stehen der Zugang zur Hochschulgemeinschaft, die Partizipationskultur und die einschlägige Bildungsgüte. Prototypische Maßnahmen für Kohäsion werden entwickelt, implementiert und mit dem Feedback optimiert. Ihre Wirksamkeit wird formativ (Einzelmaßnahmen) und summativ (Prae- und Post hoc-Surveys zur Kohäsion der Hochschulgemeinschaft) evaluiert.

    Projekt anzeigen
  • Projekt 101098
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    Preventing Praxis Shock for Students and Patients

    Angehende Physiotherapeut:innen sehen sich in der Praxis vor besondere Herausforderungen gestellt. Die therapeutischen Interaktionssituationen werden komplexer, insbesondere wenn Patient:innen mit Unsicherheiten aus der intensiven medizinischen Betreuung ins häusliche Umfeld zurückkehren. Vor dem Hintergrund des Innovationsbedarfs der Gesundheitsversorgung und -ausbildung in Deutschland entwickelt, implementiert und evaluiert das hiermit beantragte transdisziplinäre und partizipativ orientierte Lehrprojekt Preventing Praxis Shocks for Students and Patients (PPPS), Laufzeit 1.04.2025 – 31.3.2027, mit einem 360° Grad Design der Lehr-Lernforschung ein bimodales Seminarkonzept, in dem Studierende in Praxiseinsätzen die konzeptionell und digital gestützte sowie individuell an den Patient:innenbedürfnissen orientierte Therapie und Edukation erlernen. Zentrales Ziel ist, die Studierenden zu reflektierenden Praktikern auszubilden. Die Erkenntnisse aus dem Lehrprojekt PPPS werden mit einem begleitenden Steuerkreis reflektiert reflexiv validiert, für Forschung und Lehre veröffentlicht und in Good Practice Guidelines synthetisiert.

    Projekt anzeigen
  • Projekt 101045
    Technische Hochschule Rosenheim
    Projekt

    Learning Analytics meets Peer-Coaching

    Learning Analytics verwendet Datenspuren von Studierenden im Lernmanagementsystem zur Analyse der Lernmaterialnutzung und des individuellen Lernverhaltens. Es bietet dadurch das Potential, über KI-generiertes Feedback Durchfallquoten zu senken und den Studienerfolg zu erhöhen. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn sowohl das Feedback von den Studierenden angenommen wird als auch damit verbundene Handlungsempfehlungen umgesetzt werden. Da gerade bei Studienanfänger:innen das selbstregulierte Lernen häufig nicht ausgeprägt genug ist, braucht es für eine zielführende Veränderung ihres Lernverhaltens menschliche Unterstützung. Hier setzt das Peer Coaching an: Studierende werden zu Lernbegleitern qualifiziert, die (i) im Beziehungsaufbau geschult werden, (ii) eine Vielfalt an Coaching- und Lernmethoden an die Hand bekommen und (iii) dies zusammen mit dem KI-Feedback nutzen, um den Lernprozess individuell zu unterstützen. Das Coaching liefert Zusatzinformationen über fachliche und methodische Schwierigkeiten, die wiederum genutzt werden, um differenziertes Lernmaterial anzubieten bzw. weiterzuentwickeln. Dadurch wird der fachlichen Heterogenität in MINT-Fächern begegnet und individuelle Lernpfade ermöglicht. Im Projekt FANTASTIC verweben wir KI-generiertes Feedback mit der Pädagogik des Lernens und Lehrens und der Fachdidaktik als drei essentielle Unterstützungsebenen, um das Lernverhalten und damit den Studienerfolg unserer Studierenden auf zukunftsweisende Art zu verbessern.

    Projekt anzeigen

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101747
Projekt

Introduction in Mathematics Education Digital

Das Projekt IntroMathEDigi (Introduction in Mathematics Education Digital) zur Ausgestaltung von (digitalen) Lehrveranstaltungen vereint strukturell-inhaltliche Neugestaltung mit digitaler Innovation. Ausgerichtet an inhaltlichen Spektren im mathematikdidaktischen Diskurs mit einem digitalen Expertenvodcast (per YouTube, o.ä. Plattformen) besitzt die Veranstaltung Modellcharakter über das Fach Mathematikdidaktik hinaus. Lehramtsstudierende erhalten die Möglichkeit, in interaktiven Lehr-Lern-Formaten mathematikdidaktische Konzepte kritisch zu reflektieren. Dabei erhalten sie kontinuierlich authentische Impulse durch prominente fachdidaktische ExpertInnen. Als nachhaltiger Outcome entsteht ein ständig aktualisierter Vodcast zu fachdidaktischen Themen.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100066
Maßnahme

Online Lernplattform fürs externe Rechnungswesen

Studierende bringen aufgrund unterschiedlicher Bildungswege heterogene Vorkenntnisse mit, insbesondere in Grundlagenveranstaltungen wie Buchführung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde eine Website entwickelt, die individuelle Lernpfade ermöglicht und durch interaktive Aufgaben das eigenständige Üben von Buchungssätzen fördert, da genau diese eine Herausforderung darstellen. Ziel ist es, das Verständnis der Studierenden durch direktes Feedback und praxisorientiertes Arbeiten zu verbessern.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100497

Potenziale des Key-Feature-Ansatzes als digitales Prüfungsformat im Kontext von BNE

Dieser Beitrag beschreibt das Projekt »KeNobi« der Universität Bremen, das den Einsatz des Key-Feature-Ansatzes für digitale Prüfungen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) untersucht. Der Artikel erläutert einen adaptierten Key-Feature-Ansatz und diskutiert dessen Eignung als Lehrmaterial im Kontext von BNE.

Publikation anzeigen