
Leerraum oder was braucht es zum Lernen? Ko-kreative Gestaltung von fluiden Lehr-/Lernräumen
Kernidee des Projekts ist es, Lehr-/Lernräume auf Grundlage didaktischer Prinzipien neu zu erfinden. Das geschieht mittels einer positiven Disruption: Gedanklich und experimentell werden einige Räume ihrer starren und unhandlichen Ausstattungen entledigt, die Lehren und Lernen einhegen. Die entstandenen Leerräume werden gemeinsam mit Lehrenden und Lernenden erfinderisch, mutig und mit größtmöglicher Flexibilität zu Musterlernräumen ausgestaltet. Dies erfolgt auf Basis didaktischer und ästhetischer Kriterien, die zuvor in Interviews und Workshops ermittelt und mit Erkenntnissen ähnlicher Vorhaben an anderen Hochschulen verkoppelt werden. Ausgestaltet werden die Räume ko-kreativ, d.h. die jeweils adäquaten Ausstattungen werden gemeinsam entworfen, experimentell und iterativ anhand unterschiedlicher Lehr-/Lernszenarien und mit diversen Zielgruppen im Realbetrieb getestet. Besonderes Augenmerk in den Pilotvorhaben mit Lehrenden und Lernenden aus den vier Fakultäten liegt auf Lehr-/Lernszenarien und Ausstattungskonzepten, die die methodische Vielfalt von Lehren und Lernen erweitern bzw. die innovative Ansätze zur Lösung bisheriger Herausforderungen bieten. Die experimentelle Untersuchung von Wirkfaktoren im Verhältnis zwischen Raum, Ausstattung und Didaktik soll sowohl für Neu- und Umbauvorhaben der Universität (u.a. Lernwerkstatt) genutzt werden als auch Impulse setzen für die lernförderliche und interaktive Gestaltung von Lehr-/Lernräumen an anderen Hochschulen.
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"Musikpädagogik reflektiert" - Zeitschrift für studentische Beiträge zum musikpädagogischen Fachdiskurs
Im Projekt Musikpädagogik reflektiert Zeitschrift für studentische Beiträge zum musikpädagogischen Fachdiskurs soll eine hochschulübergreifende Open-Access Online-Zeitschrift für studentische Beiträge entstehen. Durch die Publikation ihrer Ergebnisse wird Studierenden die Partizipation am Fachdiskurs der Musikpädagogik ermöglicht, bei der sie als Lernende nicht nur Empfänger*innen sind, sondern aktiv zum Diskurs beitragen. Aus hochschuldidaktischer Perspektive vervollständigt die Publikation der Ergebnisse das Durchlaufen eines gesamten Forschungszyklus des Forschenden Lernens. Darüber hinaus ermöglicht die studentische Perspektive die Weiterentwicklung der Hochschullehre. Beitragsformate sind studentische Forschungsergebnisse aus Haus- und Abschlussarbeiten oder Ergebnisse aus Seminardiskussionen, deren Inhalte in Form eines Fachartikels aufgearbeitet wurden. Daneben findet die wissenschaftlich reflektierte Betrachtung der (eigenen) Praxis Raum, die ein wichtiger Bestandteil der Musikpädagogik ist. Sie trägt zu einem erhöhten didaktischen Verständnis, zur Auseinandersetzung mit der Literatur und einer theoretischen Fundierung des eigenen professionellen Handelns bei. Ein Critical-Friend-Review-Verfahren führt die Studierenden an diese Art der Qualitätssicherung der Beiträge heran, ohne jedoch sie mit anonymen Kommentaren allein zu lassen. So kann ein wertschätzender Austausch stattfinden und für Studierende eine Vernetzung in der Fachcommunity angebahnt werden.
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Hochschul-Kartenansicht zur besseren Orientierung
6) Besonders zu Beginn des Studiums ist der eigene Campus oft ein Ort, an dem man sich erstmal zurechtfinden muss. Der Kartendienst stellt die einzelnen Fakultäten der HAWK mit verschiedenen Standortmarken zu wichtigen Orten und Personen dar. So können Studierende schon vorab ihre Hochschule kennenlernen und sich mit der Örtlichkeit vertraut machen.
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Automatisierte Durchführung und Auswertung von ingenieurwissenschaftlichen Online-Praktika in der Messtechnik
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