
gP cycle Mit digitalen Innovationen Studierfähigkeit erhöhen und Lehre professionalisieren
Gemäß ihres Leitbilds gefragte Persönlichkeiten (gP) hat sich die Hochschule Augsburg (HSA) verpflichtet, der wachsenden Heterogenität der Lebenslagen von Studierenden und Lehrenden zu begegnen. Es ist unser erklärtes Ziel, für die Studierenden die Studierfähigkeit zu erhöhen, Abbruchzahlen und Durchfallquoten zu reduzieren und auf Seiten der Lehrenden eine stärkere Professionalisierung und Modernisierung der Weiterbildung zu erreichen. Innovative Lehrformen und entsprechende Technologien, die in Einzelprojekten der Fakultäten entwickelt wurden, sollen verstetigt und transferiert werden. Im Projekt gP cycle werden ein ambitioniertes strukturiertes, digital gestütztes Förderprogramm für Lehrende und Studierende sowie eine neue Transferstelle für innovative Lehr- und Lerntechnologien (LLT) entwickelt. Studierende und Lehrende werden mit Hilfe einer neuen digitalen Lifecycle-Plattform begleitet und gemäß eines Kompetenzrasters mit Schulungen, Peer-to-Peer-Formaten und digitalen Badges unterstützt. Ein neues Repositorium für Lehr- und Lernmaterialien erzeugt Synergien und fördert den Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden. Vorhandene innovative LLT werden identifiziert, weiterentwickelt, integriert und transferiert.
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Learning Analytics meets Peer-Coaching
Learning Analytics verwendet Datenspuren von Studierenden im Lernmanagementsystem zur Analyse der Lernmaterialnutzung und des individuellen Lernverhaltens. Es bietet dadurch das Potential, über KI-generiertes Feedback Durchfallquoten zu senken und den Studienerfolg zu erhöhen. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn sowohl das Feedback von den Studierenden angenommen wird als auch damit verbundene Handlungsempfehlungen umgesetzt werden. Da gerade bei Studienanfänger:innen das selbstregulierte Lernen häufig nicht ausgeprägt genug ist, braucht es für eine zielführende Veränderung ihres Lernverhaltens menschliche Unterstützung. Hier setzt das Peer Coaching an: Studierende werden zu Lernbegleitern qualifiziert, die (i) im Beziehungsaufbau geschult werden, (ii) eine Vielfalt an Coaching- und Lernmethoden an die Hand bekommen und (iii) dies zusammen mit dem KI-Feedback nutzen, um den Lernprozess individuell zu unterstützen. Das Coaching liefert Zusatzinformationen über fachliche und methodische Schwierigkeiten, die wiederum genutzt werden, um differenziertes Lernmaterial anzubieten bzw. weiterzuentwickeln. Dadurch wird der fachlichen Heterogenität in MINT-Fächern begegnet und individuelle Lernpfade ermöglicht. Im Projekt FANTASTIC verweben wir KI-generiertes Feedback mit der Pädagogik des Lernens und Lehrens und der Fachdidaktik als drei essentielle Unterstützungsebenen, um das Lernverhalten und damit den Studienerfolg unserer Studierenden auf zukunftsweisende Art zu verbessern.
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Gestaltung mobiler Interaktions- und Infoformate
Die umfassende Partizipation Studierender in der Lehre wird in der Praxis wenig umgesetzt. Gründe dafür können fehlendes Wissen, geringe Motivation sowie ein nicht klar erkennbarer Mehrwert für Lehrende und Hochschulen sein. Im Rahmen des Verbundprojekts D2C2 entwickelte die Community Kunst und Gestaltung ein innovatives Ausstellungs- und Interaktionsformat. Ziel war es, erfolgreiche Beispiele studentischer Mitge-staltung sichtbar und unmittelbar an Hochschulen erlebbar zu machen. Drei mobile Wagen, aufgebaut als Pop-up-Räume, boten Informationsflächen, Workshopbereiche und Präsentationen dieser partizipativen Lehrprojekte, die über 4 Jahre Forschungsarbeit entstanden. Durch niedrigschwelligen Zugang, Präsenz vor Ort, interaktive Formate und ein dreitägiges Workshopprogramm förderte die RoadShow Austausch, Vernet-zung und Bewusstseinsbildung über Partizipation. Die Präsentation erfolgte im Sommer 2025 an zehn Standorten, darunter Festivals, Tagungen und Hochschulveranstaltungen. Für di
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