
Public Administration Clinic - Multimediale Adaption neuer Lernkonzepte
Die Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) bildet in zwei Bachelor- sowie einem Masterstudiengang derzeit rund 1.700 Studierende für Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung aus. Infolge der SARS-CoV-2-Pandemie wurde die Lehre im April 2020 auf Video-Lehre und eLearning umgestellt. Es besteht ein Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Qualität der eLearning-Materialien, in der Qualifizierung der Lehrenden und bezüglich der technischen sowie organisatorischen Infrastruktur. Die HSVN verfolgt mit diesem Förderantrag drei Ziele: 1. Lehrqualität steigern, 2. Lernerfolge verbessern, 3. Praxisrelevanz stärken. Zur Zielerreichung werden mit diesem Antrag Maßnahmen aus den Bereichen Infrastruktur (Aufnahmestudios einrichten, Kapazitäten für Lehr- und Lernplattformen sowie von Videokonferenz- und Kollaborationssystemen vergrößern), Weiterbildung (Dozierende zu eLearning-Anwendungen, train the trainer-Ansatz zur Vertiefung von eLearning-Fähigkeiten, publishing und editing-Kompetenzen zur Wissensübertragung), Lehrmethodik (Umstellung auf Flipped-Classroom-Ansatz, Stärkung der Praxisrelevanz durch eine Public Administration Clinic (PAC)) und Organisation (Einrichten first level support) zur Förderung vorgeschlagen.
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UX-Lernplattform und mobile Workshopbox
Ziel des Projekts ist es, eine digitale, interaktive Lernplattform sowie eine analoge Workshopbox studierendenzentriert zu entwickeln, die Studierende befähigt, den Human-Centered Design (HCD) Prozess in konkreten Projekten zu durchlaufen. Dabei dient die Lernplattform als Grundgerüst und führt Studierende durch die verschiedenen Phasen. Je nach Phase werden passende UX-Methoden (z.B. Persona-Erstellung, User Journeys) durch die Plattform erklärt, zur Verfügung gestellt und können interaktiv erprobt werden. Zudem ist esmöglich, alle Erkenntnisse und Datenerhebungen, die im Prozess anfallen, strukturiert auf der Plattform zu sammeln und zu reflektieren.Ergänzt wird die digitale Lernplattform durch eine analoge Workshopbox, die für die Phasen des HCD passende Gadgets und Materialien zur Verfügung stellt. So beinhaltet die Workshopbox beispielsweise Methodenkarten, die gescannt und somit mit der Lernplattform verknüpft werden können sowie Materialien für Rapid Prototyping als auch zur Erhebung und Evaluation nützliche Gadgets die durch einfaches Scannen sofort in die Lernplattform integrierbar sind. Scannt man ein derartiges Gadget, wie beispielsweise einen Eye-Tracker, so werden die Daten automatisiert mit der Lernplattform synchronisiert und können dort mühelos ausgewertet werden.Die durch diese Komponenten entstehende multimodale, interaktive Lernumgebung zielt didaktisch auf situiertes, erfahrungsbasiertes und selbstgesteuertes Lernen ab.;
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Workspace „wissenschaftliches Arbeiten“
Lehrinhalte werden häufig im Kontext eines bestimmten Seminars oder Moduls angeboten. Insbesondere das wissenschaftliche Arbeiten stellt einerseits einen wichtigen Inhalt im Studi-um dar, ist andererseits für viele Studierende jedoch etwas völlig Neues und Ungewohntes. Der Workspace zum Thema soll Studierenden den Einstieg erleichtern, aber auch als Nachschlagewerk über das gesamte Studium hinweg dienen. Dadurch werden sie in ihrem Autonomie- und Kompetenzerleben unterstützt.
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Das neue Stud.IP-Forum – asynchrone Kommunikationswege für alle?
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