
Teamorientierte Lehr-Lern-Form für (be-)greifbare Umformtechnik
Innerhalb des Projektes soll ein innovatives Lehr-Lern-Format entwickelt und erprobt werden, welches bisher für das Fach Umformtechnik in dieser Form nicht existiert. Ziel ist es, das bisherige Vorführen von abgeschlossenen, praktischen Lehrinhalten zu ersetzen. Die Studierenden sollen anhand einer kompletten Prozessentwicklung die umformtechnische Fertigung eines Bauteils selbst gestalten und nachvollziehen. Dies umfasst die Erarbeitung von Fachwissen, die Erstellung einer Bauteilgeometrie, die Ableitung der Werkzeuge und die Erstellung der Steuerung bis hin zur Umsetzung der umformenden Fertigung inkl. Datenanalyse und Qualitätskontrolle. Ein vorhandener Prozessdemonstrator bildet die Basis für das Vorhaben, da mit diesem die notwendigen Instrumente in einem hinsichtlich Aufwand und Kosten umsetzbaren Rahmen hergestellt und alle essentiellen Fachkenntnisse und Kompetenzen vermittelt werden können. Das Format erlaubt es den Studierenden, ihre Ideen und erlerntes Wissen einzubringen sowie Verantwortung für den Prozess zu tragen. In Anlehnung an die beruflichen Arbeitsaufgaben erhalten die Studierenden ein konkretes Projekt, welches sie in Teams bearbeiten, sodass auch Soft Skills trainiert werden. Essentielle Bestandteile der Methode sind durch die Studierenden selbst erarbeitete Video-Tutorials sowie digitale Lerntagebücher zum Wissens- und Erfahrungsaustausch. Das ausgearbeitete Konzept soll auf andere Fächer der Produktionstechnik und des Maschinenbaus übertragbar sein.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

HyFlex, HighTech & HighTouch (H³): Studienerfolg ermöglichen durch flexible Kompetenzentwicklung und Lehr-/Lernszenarien
Das Projekt H³ will Lehr-/Lernszenarien in Richtung hybrid-flexibler Varianten weiterdenken, personalisierte, digital unterstützte Lernpfade entwickeln, die Kompetenzentwicklung der Studierenden fokussieren, technische Innovationen nutzen und zu mehr Studienerfolg beitragen. Damit begegnen wir folgenden Problemlagen: 1.Die Teilnahme der berufstätigen Studierenden an Präsenz-Modulen ist nicht (immer) gesichert:aufgrund von Berufstätigkeit, familiären, persönlichen oder strukturellen Kontexten. 2.Dem Bedarf nach Austausch- und Interaktionsmöglichkeiten kann das Studium nicht immergerecht werden (insbesondere in Selbstlernphasen). 3.Studierende haben häufig Probleme, ihr Selbststudium zu organisieren und individuelle Lernprozesse fokussiert zu steuern. Diese Herausforderung gehen wir an, indem wir unsere Studiengänge der Sozialen Arbeit flexibilisieren: durch hybride Lehr-/Lernangebote, den Einsatz von innovativen Technologien und E-Coaching-/E-Assessment-Tools zur selbstgesteuerten Kompetenzentwicklung. Unsere langjährige Erfahrung in der Online-Lehre, verbunden mit mehrstufigen Evaluationsverfahren, garantiert die Qualität unserer Arbeit, die durch die Etablierung von Transferprozessen weit über das Projektumfeld hinauswirkt. Eine übergreifende und vergleichende Wirksamkeitsanalyse ist Teil des Gesamtprojektes.
Projekt anzeigen
WI-Story-Durchgängige Firmengeschichte im Bachelor
Es handelt sich um ein fiktives Unternehmen, das sich auf kontext- und problembasierte Anwendungen rund um die Herstellung von E-Scootern spezialisiert. Im Rahmen des Grundstudiums im Bachelorstudi-engang Wirtschaftsingenieurwesen wurden Übungen durchgeführt, die einen klaren Bezug zu den Fach-modulen und deren Schnittstellen aufwiesen. Dabei war eine präzise Verzahnung der verschiedenen Dis-ziplinen erforderlich, um die Kohärenz mit der fiktiven Firma aufrechtzuerhalten. Zudem wurde ein Ein-führungsworkshop für Studienanfänger sowie ein Unternehmensplanspiel konzipiert und angepasst.
Maßnahme anzeigen
Räume der Hochschullehre
Wie gestalten wir die Hochschullehre der Zukunft? Welche Räume fördern effektives Lernen und kreative Entfaltung? Die Beiträger*innen zeigen aus interdisziplinärer Perspektive die Wechselwirkungen zwischen Raum, Technologie und Lehrmethoden. Von hybriden Lernumgebungen, die Studierende in ihrer Selbstorganisation unterstützen, bis zu digitalen Prüfungsformaten im Nachhaltigkeitskontext verdeutlichen sie, wie universitäre Räume als Katalysatoren für kritisches Denken und kreatives Lernen fungieren. Das Fazit: Interaktive Formate und neue didaktische Konzepte transformieren die Lehre und revolutionieren das Lernen.
Publikation anzeigen