Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Digitaler Zwilling durch Minimum Viable Product

In Anlehnung an agile Methoden wurde ausgehend von einem ersten lauffähigen Prototyp (MVP) des digitalen Zwillings schrittweise eine zunehmende Anzahl von Funktionen implementiert. Dadurch konnte der digitale Zwilling frühzeitig mit Studierenden getestet, evaluiert und optimiert werden. So wurde eine langwierige Entwicklung ohne zwischenzeitliches Feedback von Studierenden vermieden.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Minimum Viable Product (MVP
Benutzerzentriertes Design
Digitaler Zwilling
Biotechnologie
Zielgruppe(n)
Lehrbeauftragte
Professor:innen
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen/LfBA
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Lehr-/Studienangebote
Lehr-/Lernmaterialien entwickeln
Lehrkonzepte/-formate entwickeln
Technisch-räumliche Infrastruktur
Lehr-/Lernumgebungen entwickeln
Softwarelösungen & technische Ausstattung entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Durch lange technische Entwicklungszeiten besteht die Gefahr, dass die tatsächlichen Bedürfnisse der Studierenden aus den Augen verloren werden. Wenn die Evaluation erst am Ende des Projekts erfolgt, können unter Umständen größere Anpassungen erforderlich werden, die nicht mehr innerhalb der Projektlaufzeit umgesetzt werden können. Diese Problematik wird durch die Umsetzung des Projekts durch Fachexperten zusätzlich verstärkt, da diese den Bedarf der Studierenden nicht immer richtig einschätzen.

Herangehensweise

Dies geschieht durch die Entwicklung eines ersten einfachen Prototyps des digitalen Zwillings. Dieser Ansatz wird in der Produktentwicklung als Minimum Viable Product (MVP) bezeichnet. Er ermöglichte es, die grundlegenden Funktionen des digitalen Zwillings zu testen und frühzeitig Feedback von den Studierenden zu erhalten. Die Zusammenarbeit mit der Unterstützungsstruktur war entscheidend, um rechtzeitig Methoden zur Erhebung von Nutzeranforderungen und Evaluationsmöglichkeiten abzustimmen. Durch die Anwendung eines nutzerzentrierten Designs konnte sichergestellt werden, dass der Prototyp den tatsächlichen Bedürfnissen der Studierenden entsprach. Der iterative Entwicklungs- und Evaluationsprozess ermöglichte es, auf Feedback zu reagieren und Anpassungen vorzunehmen, sodass der Prototyp besser an die Anforderungen der Studierenden angepasst werden konnte. Dies erhöhte nicht nur die Akzeptanz des digitalen Zwillings, sondern auch seine Effektivität als Lehr- und Lernmedium.

Zusammenhang

Dieser Ansatz wurde die gesamte Laufzeit über im Teilprojekt „Digitaler Zwilling in Bioprozessen“ angewandt Die einzelnen Entwicklungsstufen wurden im Wahlpflichtfach „Bioprozessführung” regelmäßig von Studierenden getestet und evaluiert.

Ziel war die Entwicklung eines digitalen Zwillings für eine bioverfahrenstechnische Versuchsanlage zur Herstellung biologischer Produkte mit Mikroorganismen oder Zellkulturen und dessen Einbindung in Lehrveranstaltungen des Studiengangs „Biotechnologie".

Voraussetzung

Die Integration der übergreifenden Unterstützungsstruktur, die die einzelnen Teilprojekte in den Bereichen Didaktik, Konzeption, Evaluation sowie Medien- und IT-Technik unterstützt hat, war für die Umset-zung sehr wertvoll.

Eignung

Die mit agilen Methoden verbundenen kurzen Entwicklungszyklen unter Verwendung von nutzerzentrierten Gestaltungsrichtlinien und MVPs sind heute in der industriellen Produkt- bzw. Softwareentwicklung Standard. Durch diese Maßnahme konnte die grafische Benutzeroberfläche nutzerfreundlich gestaltet werden, was zu einer intuitiven Bedienung des digitalen Zwillings führte. Zudem konnte die Funktionalität des digitalen Zwillings schrittweise ausgebaut werden. Dies wurde von den Studierenden in mehreren Evaluationen besonders positiv bewertet.

Methoden

Empfohlen

Methoden
Minimum Viable Product (MVP); Qualitative Evaluation

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101204
Projekt

Digital Teaching Plug-in

Im Zuge der ad-hoc Digitalisierung aufgrund der COVID-19 Pandemie wurden an der Universität des Saarlandes innerhalb weniger Monate die für einen Online-Betrieb benötigten Technologien implementiert und digitale Lern-, Lehr- und Prüfungsangebote als Einzellösungen erstellt; zudem wurde die Erstellung digitaler Angebote punktuell zentral unterstützt. Bislang wurden die Angebote der digitalen Lehre nicht systematisch evaluiert, weiterentwickelt und verbreitet. In einem kollaborativen Co-Design Ansatz sollen nun aus guten Einzellösungen übertragbare Best Practice Konzepte erarbeitet und das universitäre Wissensmanagement zu digitalen Lern-, Lehr- und Prüfungsangeboten professionalisiert werden. Außerdem werden gezielt neue innovative Formate zur Nutzbarmachung für die akademische Lehre entwickelt. Das Digital Teaching Plugin wird dazu als zentrale Schnittstelle zur Förderung der Digitalen Lehre mit den drei Funktionsbereichen Knowledge Hub, Competence Building Hub und Innovation Hub an der UdS verankert. Die damit verbundene Organisationsentwicklung wird die bisherigen Ergebnisse des Digitalisierungsprozesses sichern und systematisch weiterentwickeln, so dass die digitale Lehre an der UdS qualitätsbasiert verankert sein wird.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100305
Maßnahme

Erstellung eines Escapespiels für die Vorlesung[.]

Erstellung eines Escapespiels für die Vorlesung Allgemeine Chemie Wir haben für das Escapespiel Rätsel & eine Story konzipiert. Diese haben wir dann in Moodle und H5P realisiert. Anschließend haben wir das Spiel mit KollegInnen und Studierenden getestet. Das erhaltene Feedback haben wir direkt ins Spiel eingebaut. Jedes Foto, Video oder andere Medien haben wir selber erstellt, um das Spiel anschließend als OER zur Verfügung stellen zu können. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Maßnahme anzeigen
Publikation 100168

MarSkills - Strukturen und Inhalte des neuen Studi

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen