
Adaptive digitale Lernräume
Das Potential digitaler Hochschullehre wird aktuell noch nicht ausgeschöpft. Anknüpfend daran wurde die Idee der adaptiven digitalen Lernräume (kurz AdLer) entwickelt. AdLer ist geplant als frei verfügbares Instrument, mit welchem Lehrende mit einem einfachen Autorentool vernetzte virtuelle Lernräume mit 2D- und 3D-immersiver Visualisierung erstellen und in ihrer Lehre in unterschiedlichen Formen (z.B. in einem Blended-Learning-Format) einsetzen können. AdLer, welches als eigenständige Anwendung oder integriert in bestehenden Learning-Management-Systemen verwendet werden kann,unterstützt nicht nur die Lehrenden bei der Konzeption und bei didaktischen Fragestellungen, sondern rückt die Studierenden aktiv in den Mittelpunkt und stellt eine anregende Lernumgebung bereit, welche die Motivation der Studierenden anspricht und individuelles, adaptives Lernen ermöglicht. Das interdisziplinäre Team der Antragsteller:innen mit pädagogischer, mediendidaktischer und technischer Expertise, hat sich zum Ziel gesetzt, das Tool basierend auf aktuellen Forschungserkenntnissen zu entwickeln, in verschiedenen Kontexten in der Hochschullehre zu integrieren und allen Hochschullehrenden fach- und institutionsübergreifend zur Verfügung zu stellen.
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KoALa Eine kollaborative Analyseumgebung für die Lehre
Im KoALa-Projekt wird ein Tool entwickelt, das einen kollaborativen Austausch über Musik ermöglicht. Kerngedanke ist die Sammlung von Annotationen, die zeitlich den Ereignissen auf einem Zeitstrahl (z. B. in einem Soundfile) zugeordnet sind. Die von den Teilnehmer*innen erstellten Annotationen können anschließend in einer Zusammenschau mit den anderen geteilt und in Kombination dargestellt werden. Die so entstehende Synopse dient dann als Ausgangspunkt für einen Austausch über das Musikstück. Im Projekt wird das Tool zunächst mit dem Fokus auf Unterrichtssituationen entwickelt. Einzelne Sets von Annotationsmarkern (wie z. B. verschiedene Kadenzbegriffe, Klauseln) werden in Templates vorbereitet und zur Verfügung gestellt. Die möglichen Einsatzszenarien von KoALa sind vielfältig sei es Musikunterricht (in Schule, Musikschule oder Hochschule), in Konzertsituationen oder in Reflexion einer eigenen künstlerischen Praxis. Dabei kann es u. a. um Fragen der Interpretationsforschung, der Analyse oder des hörenden Wiedererkennens gehen. Nach der Fertigstellung soll mittel- und langfristig eine Nutzung des Tools auch außerhalb der HfM Freiburg möglich sein.
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Digitaler Fachbereich: Digitale Studienorganisation
Im Rahmen der Maßnahme „Digitale Studienorganisation“ entwickelten und erprobten die Pilotfachbereiche bauen-kunst-werkstoffe (b-k-w) sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) digitale Lösungen zur Vereinfachung administrativer Abläufe. Ziel war es, die Studienorganisation auf System- und Prozessebene so weiterzuentwickeln, dass ein orts- und zeitunabhängiges Studium möglich wird. Zugleich sollten Studierende ihren Studienverlauf einfacher planen und steuern können. Darüber hinaus galt es, die Transparenz bei Modulwahl, Stundenplanung und Leistungsübersicht deutlich zu erhöhen.
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