
virTUos - Virtuelles Lehren und Lernen an der TU Dresden im Open Source-Kontext
virTUos geht von den Erfahrungen der Entwicklung digital gestützter Hochschullehre weitgehend insulare Lösungen ohne Verankerung in Curricula und Ordnungen aus und innoviert diese nach folgenden Handlungsleitlinien: 1)Hybrides Lehren und Lernen ist eine Säule einer kollaborativen Hochschulentwicklungsstrategie der TUD, die auf den Handlungsfeldern Praktika & Assessment-Formate, Kollaboration & Internationalisierung sowie Kompetenzentwicklung & Offene Lehre vorangetrieben wird. 2)Neuartige Lehr- und Lernszenarien werden durch zwei agile Innovationsteams (Maschinenwesen, Medizin, Sprachwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften), die didaktische wie Digitalkompetenzen berücksichtigen, ständig weiterentwickelt. Ein Integrationsteam koordiniert Skalierung/Transfer und entwickelt in der Strategie HYBRID die Verzahnung zentraler und dezentraler Supportstrukturen entlang der Anforderungen für Studiengangsentwicklung und prüfungsrechtliche Auslegung. 3)Studierende sind nicht nur Nutzer:innen, sondern Partner:innen und Gestalter:innen in genannten Teams sowie dem Steering Committee. 4)In virTUos werden Konzepte Offener Lehre als Open Educational Practices interdisziplinär erarbeitet und hochschulübergreifend weiterentwickelt/genutzt.
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Marburg Transversal Teaching
Lehramtsstudierende brauchen fachübergreifende Kompetenzen im Sinne von Future Skills um große gesellschaftliche Herausforderungen in Schulen zu bearbeiten. Für eine nachhaltige Lehrkräftebildung ist daher die Implementierung von sog. Querschnitts- bzw. Transversalthemen (Nachhaltigkeit, Digitalität, Diversität, Demokratiebildung u.a.) gesellschaftlich notwendig und zunehmend auch in den Lehrkräftebildungsgesetzen formal geregelt. Das Projekt Marburg Transversal Teaching (MarTT) greift diese Entwicklung auf und etabliert eine innovative Kultur der Kooperation zwischen Fächern. Dazu werden die grundlegenden Studienangebote in einem Transversal Teaching Lab (TTL) um Transversalthemen erweitert und deren fachliche Bearbeitung interdisziplinär integriert. Das TTL greift damit Impulse des an der Philipps-Universität für alle B.A.-Studiengänge bereits eingeführten, interdisziplinären Marburg Moduls auf. Die neuen Angebote des TTL überwinden konzeptionell die Verinselung von Fächern im Lehramtsstudium und befördern eine innovative, flexible und multiperspektivische Erweiterung des Studiums. Lehrende können im TTL neue Formen der Kollaboration erproben; und Studierende erwerben nachhaltige, interdisziplinäre Transversalkompetenzen, um später professionell gesellschaftliche Herausforderungen im Team handhaben zu können.
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Mikromodule („MiMos“)
Mikromodule (“MiMos”) sind 90-minütige, multimediale und interaktive Online-Selbstlerneinheiten. Sie enthalten Texte, interaktive Videos, Podcasts, Aufgaben/Quizze etc. Studierende können selbstständig wichtige überfachliche Kompetenzen für Studium und Berufsleben entwickeln, insbesondere in den Bereichen “Selbstorganisation” und “Umgang mit digitalen Medien und künstlicher Intelligenz”. Da sie als OER veröffentlicht werden, können Lehrende MiMos (bzw. einzelne Bestandteile) in ihrer Lehre einsetzen und anpassen, um zentrale fachunabhängige Kompetenzen zu fördern. Sie sind leicht über das Stud.IP-Lernmanagementsystem erreichbar und mit dem Courseware-Plugin bearbeitbar.
Maßnahme anzeigen
„Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“ : Einblick in den Schwerpunkt „Didaktik in (teil-)digitalisierten Werkstätten und Laboren“.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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