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AddInno
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Integrierter Ansatz der digitalen Innovation in Studium und Lehre

Die Digitalisierung von Studium und Lehre wird seit fast 20 Jahren an der Hochschule Bremen (HSB) als ein hochschulstrategisches Thema erkannt und gefördert, weshalb u.a. die Umstellung auf einen off campus-Betrieb im laufenden Sommersemester 2020 ad hoc möglich war. Gleichzeitig offenbarte die Pandemiesituation aber auch zentrale Herausforderungen digitalen Lehrens und Studierens an der HSB: Dies betrifft die technische Lehr- und Lerninfrastruktur, die Sicherung der Qualität in digitalen Lehr- und Prüfungssettings sowie die (sozialen) Herausforderungen der Studierenden. Anknüpfend an diese Ausgangslage ist es Ziel des Projekts AddInno, einen integrierten Ansatz der digitalen Innovation in Studium und Lehre an der HSB im Zusammenspiel von zentralen Akteur*innen und Fakultäten zu etablieren, um (1) digitale Innovationen im Kontext des Student-Lifecycles entlang von vier Handlungsfeldern qualitätsgesichert und studierendenzentriert voranzutreiben (Online-Self-Assessment, digitale Lehr-/Lernprojekte, E-Assessment und Online-Lehrevaluation) und (2) gleichzeitig durch entsprechende übergeordnete Maßnahmen die Rahmenbedingungen für deren Verankerung und Transfer zu schaffen.

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Maßnahmen zu diesem Projekt
  • Maßnahme 100124
    Maßnahme

    Digitales Praxismodul - Internationalisierung@Home

    Im Rahmen des Moduls „International Research Network & English C1“ im Internationalern Studiengang Technische und Angewandte Biologie (B. Sc.; ISTAB) an der Hochschule Bremen bringen wir internationale Wissenschaftler:innen online in den Englischunterricht. So kombinieren wir Englischlernen mit Internationalisierung@Home und fördern praxisnahe, interkulturelle Kommunikation. Dies bereitet Studierende gezielt auf ihr späteres Auslandspraxissemester vor.

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  • Maßnahme 100125
    Maßnahme

    Digitales Praxismodul – Facetten der Berufsbilder

    Im digitalen Praxismodul „Facetten der Berufsbilder“ erhalten ISTAB-Masterstudierende (Internationaler Studiengang Technische und Angewandte Biologie) praxisnahe Einblicke in biologische Berufsfelder durch Alumni- und Expert:innenvorträge aus Forschung, Industrie und Diagnostik. Ziel ist es, Übergänge zu Projekt- und Masterarbeiten zu erleichtern und berufsrelevante Netzwerke aufzubauen.

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Projekt 101117
Projekt

Digitales Mentoring

Die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule möchten mit der Projektidee Digitales Mentoring gemeinsam ein neues System der Lehr-/Lernbegleitung als zeitgemäßen Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung schaffen. Aus Sicht der drei Hochschulen eignet sich das System des Digitalen Mentorings, um gleichzeitig verschiedenen aktuellen Herausforderungen der Lehre und des Lernens zu begegnen, wie z.B. der Heterogenität ihrer Studierendenschaft, der Zunahme der Studiendauer aber auch der Veränderung der Lehr-/Lernsituation durch den deutlich gestiegenen Einsatz von Elementen der digitalen Lehre. Dazu möchten sie mit Hilfe von Learning Analytics und Künstlicher Intelligenz (KI) die Potenziale der Digitalisierung nutzen, um ein System zur Erfassung, Reflexion und Unterstützung von Lernprozessen aufzubauen. Gemeinsam mit den Zielgruppen Studierende, Lehrende und Serviceeinrichtungen soll – unter konsequenter Beachtung des Datenschutzes – in einem evolutionären Entwicklungsprozess ein attraktives und intuitives, digital unterstütztes Mentoringsystem konzipiert und etabliert werden.

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Maßnahme 100302
Maßnahme

Laterale Führung in der Projektkoordination

Projektkoordinator:innen in Hochschulentwicklungsprojekten tragen Mitverantwortung für den Projekterfolg, haben aber meist keine formale Weisungsbefugnis gegenüber den Teilprojekten und Projektmitarbeitenden. Diese Maßnahme dokumentiert Strategien für eine wirksame Koordination ohne Hierarchie. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: aktive Legitimation durch die Projektleitung, Aufbau tragfähiger Arbeitsbeziehungen zu allen Beteiligten und das Schaffen von erkennbarem Mehrwert für das Gesamtprojekt. Ziel ist es, dass die Koordination als hilfreiche Instanz wahrge-nommen wird, nicht als zusätzliche Kontrollschicht.

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Publikation 100702

Schmitz, Sigrid (2025): Postcolonial Feminist Science Technology Studies. Inhalt und Strategie zur Dekolonialisierung der Lehre.

Die Auseinandersetzung mit feministisch-postkolonialen Science & Technology Studies bietet Ansatzpunkte für eine Dekolonialisierung der Lehre mit heterogenen Studierendengruppen. In diesem Beitrag stelle ich mein Seminarkonzept aus Natur-/Technikwissenschaften und Gender Studies vor. Die Studierenden können gemeinsam Konzepte und Themen des Forschungsfeldes bearbeiten und reflektieren dabei kontinuierlich die eigenen Positionen und Verständnismöglichkeiten. Entlang ihrer Erfahrungen und Rückmeldungen diskutiere ich Impulse und Herausforderungen für eine Dekolonisierung der Lehre. In: Maureen Maisha Auma, Denise Bergold-Caldwell, Inka Greusing, Ilona Pache, Marianne Schmidbaur, Susanne Völker, &. Christine Vogt-William (Hrsg.), Gender Studies otherwise? Reflexionen und Praxen der Dekolonisierung (S. 135-156). Wiesbaden: Springer VS.

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