
Planetary Health - Wissenstransfer
Der Klimawandel stellt die medizinische Versorgung vor enorme Aufgaben. Nur ein Umdenken nachfolgender Generationen kann die Folgen abmildern. Das Konzept der Planetary Health - der Gesundheit der menschlichen Zivilisation und der natürlichen Ressourcen von denen diese Gesundheit abhängt spielt hierbei eine zentrale Rolle. Ein Wissenstransfer über Generationen hinweg muss so früh wie möglich vollzogen werden, um von klein an für die und Klima- und Gesundheitskrise zu sensibilisieren und Selbstwirksamkeit aufzuzeigen. Hier spielen die ersten Schuljahre eine entscheidende Rolle. Ziel des Projekts ist es, universitäres Wissen aufzubereiten und in geeigneter Form an Grundschulen weiterzugeben. Zunächst setzen Medizinstudierende und Oberstufenschüler*innen sich auf komplexer Ebene mit der Thematik auseinander. Sie werden zu Multiplikator*innen ausgebildet, entwickeln Lehrkonzepte und Materialien für Grundschüler*innen und vermitteln das Wissen in Tandems an Grundschulen. Jedoch führt Wissen nicht automatisch zu Handeln. Es muss ein Problembewusstsein und Verantwortungsgefühl entstehen. Dafür ist Folgewissen (welche Folgen hat mein Handeln/Nichthandeln) und Handlungswissen (wie kann ich dazu beitragen das Problem zu lösen) notwendig. Die Workshops sollen diese Aspekte spielerisch und altersgerecht vermitteln. Die Materialien können im Anschluss open source anderen Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden und so eine schnelle Verbreitung der Inhalte ermöglichen
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Agile Methoden in digitalen Lehrveranstaltungen
In einer aktuellen Befragung der Studierenden hat die Ostfalia Hochschule Herausforderungen identifiziert, die durch die Umstellung auf Online Lehre zugenommen haben. Fehlende Interaktionen und Aktivitäten führen zu einer Verdichtung der Lehrinhalte. Lehrende geben weniger Feedback zum Lernfortschritt, die Kommunikation wirkt unpersönlicher und es zeigen sich Defizite im technischen Know-How bei Studierenden und Lehrenden. Die Folge ist häufig ein niedrigerer Lernerfolg. Das Problem verschärft sich, wenn es sich um Lehrveranstaltungen mit hohem Anwendungsbezug handelt oder weniger aktive und selbstorganisierte Studierende einzubinden sind. Die Ostfalia sieht eine Lösung in der Implementierung agiler Methoden in digitale Lehrveranstaltungen, um den Kompetenzzuwachs der Studierenden zu steigern. Für digitale Hochschullehre ist das eine Innovation. Studierende erhalten durch den Einsatz agiler Methoden Eigenständigkeit in der Planung und Durchführung ihres Lernprozesses, verfolgen kreative Ideen und probieren sich in einem vorgegebenen Rahmen aus. Die Entwicklung und Erprobung eines Baukastens im Peer Review Verfahren vereinfacht es Lehrenden, ihre Online Lehre auf die Visionen und Werte agiler Methoden umzustellen.
Projekt anzeigen
Reflexionswerkstatt für Profilstudierende im Lehramt
Zur Unterstützung des Ausbaus der Reflexionsfähigkeit von Lehramtsstudierenden wurde eine Reflexionswerkstatt eingeführt. Die Reflexionswerkstatt bietet Zeit und Raum zur begleiteten Arbeit am Portfolio bzw. an Reflexionen, gibt inhaltliche und methodische Impulse zum Thema Reflektieren im Lehramtsstudium und hält unterschiedliche Materialien (u.a. Schreib- und Malutensilien, Reflexionsaufgaben, Informationsmaterial, digitale Toolsammlung) in einem Reflexionskoffer bereit. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen