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Planetary Health - Wissenstransfer

Der Klimawandel stellt die medizinische Versorgung vor enorme Aufgaben. Nur ein Umdenken nachfolgender Generationen kann die Folgen abmildern. Das Konzept der „Planetary Health“ - der Gesundheit der menschlichen Zivilisation und der natürlichen Ressourcen von denen diese Gesundheit abhängt – spielt hierbei eine zentrale Rolle. Ein Wissenstransfer über Generationen hinweg muss so früh wie möglich vollzogen werden, um von klein an für die und Klima- und Gesundheitskrise zu sensibilisieren und Selbstwirksamkeit aufzuzeigen. Hier spielen die ersten Schuljahre eine entscheidende Rolle. Ziel des Projekts ist es, universitäres Wissen aufzubereiten und in geeigneter Form an Grundschulen weiterzugeben. Zunächst setzen Medizinstudierende und Oberstufenschüler*innen sich auf komplexer Ebene mit der Thematik auseinander. Sie werden zu Multiplikator*innen ausgebildet, entwickeln Lehrkonzepte und –Materialien für Grundschüler*innen und vermitteln das Wissen in Tandems an Grundschulen. Jedoch führt Wissen nicht automatisch zu Handeln. Es muss ein Problembewusstsein und Verantwortungsgefühl entstehen. Dafür ist Folgewissen (welche Folgen hat mein Handeln/Nichthandeln) und Handlungswissen (wie kann ich dazu beitragen das Problem zu lösen) notwendig. Die Workshops sollen diese Aspekte spielerisch und altersgerecht vermitteln. Die Materialien können im Anschluss open source anderen Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden und so eine schnelle Verbreitung der Inhalte ermöglichen

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Projekt 101844
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Vernetztes Lehren und Lernen für die Zukunft

Langfristig profitieren Wirtschaft und Gesellschaft von Absolvent:innen, die zukunftsrelevante Herausforderungen aktiv angehen und kreative, inter- und transdisziplinär erarbeitete Lösungen in die Praxis umsetzen. Die hierfür erforderliche Kompetenzentwicklung bei den Studierenden setzt verstärkt inter- und transdisziplinäre Lernformate voraus, die das Projekt „INTERACT“ an der Universität Stuttgart nachhaltig in der Lehre verankern will. Studierende lernen, über Disziplingrenzen hinweg in Teams zu arbeiten und praxisnahe ganzheitliche Lösungen gemeinsam mit Akteuren aus Wissenschaft und Gesellschaft zu entwickeln. Sie erwerben Problemlösefähigkeiten, die in einer globalisierten und vernetzten Welt unverzichtbar sind und sie zu gefragten Fachkräften machen.Um diese Kompetenzen zu fördern, arbeitet „INTERACT“ daran, inter- und transdisziplinäre Projektmodule in alle Bachelorstudiengänge zu integrieren, Mikromodule für mindestens 40 integrierte Module zu schaffen und neue interdisziplinäre Studiengänge zu etablieren. Unterstützende Maßnahmen wie Schulungen für Lehrende, KI-gestützte Studienbegleitung und eine Plattform zur Einbindung von Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft sorgen für eine gezielte Umsetzung und steigern die Reichweite dieser innovativen Lehrangebote. So stärkt „INTERACT“ den „Stuttgarter Weg“ der Inter- und Transdisziplinarität in der Lehre und baut ihn zukunftsweisend aus.

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Maßnahme 100224
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Online-Selbstlernumgebung zur Curriculumsvernetzun

Das Biologiestudium hat den Anspruch alle grundlegenden Fachdisziplinen (von Biochemie bis Zoologie) und die naturwissenschaftlichen Grundlagen in den ersten Semestern zu vermitteln. Dabei werden Inhalte oft iso-liert betrachtet, obwohl es viele Überschneidungen gäbe. Um in diesem eingespielten Curriculum Platz für übergreifende Inhalte zu finden, wurde das Online-Selbstlernmodul „Prinzipien der Biologie“ als Unterstützung geschaffen. Es ermöglicht den Studierenden, den Lernstoff fächerübergreifend zu strukturieren, zu vernetzen und neu zu erleben. Dabei sind oft Anknüpfungen an die Inhalte der Vorlesungen gegeben, um das Curriculum nicht weiter aufzublähen, aber Vernetzung zwischen den Disziplinen als neue Perspektive im Vordergrund.

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Publikation 100142

Reflexionsprozesse in einem stärkenorientierten Mentoring-Programm im Studium des Sozial- und Gesundheitswesens

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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