
Innovative Zusammenarbeit und Selbstlernkompetenzen durch Working Out Loud fördern
Das Projekt erschließt Working Out Loud-Prozesse (WOL) für fächerübergreifende Hochschullehre, die gekennzeichnet sind durch selbstgesteuerte Lernorganisation, selbsttätige Entwicklung und Bearbeitung eines lehrveranstaltungsbezogenen Themas (Definition eigener Lernziele), Unterstützung des Lernprozesses durch einen Guide mit Übungen, (Video-)Lernmaterialien sowie den Austausch in einer Peer-Group (sog. WOL-Circle). Es handelt sich um einen strukturierten netzwerkbasierten Selbstlernprozess. Lehrveranstaltungen sind häufig noch stark strukturiert und bieten nur begrenzten Freiraum für selbsttätiges kollaboratives Lernen. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt dieses Projekt, Lehrveranstaltungen konzeptionell neu zu denken und den Fokus auf Selbstlernprozesse und vernetztes Lernen auszurichten, indem eine fächerübergreifende Seminarform (Sozial-/Organisationspädagogik und Wirtschaftsinformatik) als Working Out Loud-Prozess etabliert wird. Das Projekt trägt selbst zur Innovation der WOL-Methode bei, indem didaktisch motiviert eine Integration mit dem Portfolio-Ansatz verfolgt wird. Das in den Projektgruppen gepflegte Portfolio ist geeignet, den gelebten Wissenstransfer im Projekt explizit sichtbar zu machen. Studierende dokumentieren in einem Portfolio ihre Lernreise als Gruppe (WOL-Circle) und reflektieren so die Prozesse der Kollaboration und Vernetzung inmitten ihrer Lebenswelt. Damit wird der Kompetenzerwerb auch für Dritte nachvollziehbar.
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Diversität im Lehramt der UT auf 3 Ebenen fördern
TriDivers - Diversität im Lehramt der Universität Trier auf drei Ebenen fördern. Wie divers ist die Universität? Diversität als Potenzial zu nutzen ist nicht nur ein bildungs- und gesellschaftspolitischer Anspruch. Diversität ist auch integraler Baustein des Profils *Lehramt3D* der Universität Trier. Somit liegen Rahmenkonzept und erste Schritte in die Lehrer:innenbildung vor. Im Projekt soll Diversität in Beratung und Lehre als Potenzial genutzt und gezielt ausgebaut werden, um nicht nur die Qualität der Lehrer:innenbildung zu erhöhen, sondern zugleich modellierend für die Schule aufzuzeigen, wieviel Chancen in Vielfalt stecken. Konkret soll Diversität auf drei Projektebenen durch innovative Settings und Maßnahmen entwickelt und gestärkt werden: Ebene A: Individuelle Entwicklung durch diversitätsbezogene Beratung/Coaching; Ebene B: Lehrentwicklung durch diversitätsbezogene Peer-to-Peer-Lehre; Ebene C: Qualitätsentwicklung im Lehramt durch mehr Diversität. Die drei Projektebenen Beratung, Lehre und Studiengang bzw. Individuum, Gruppe und System sind sowohl komplementär als auch kongruent angelegt, sie verstärken sich wechselseitig und entfalten eine Breitenwirkung in der Lehrer:innenbildung. Obwohl sich die geplanten Maßnahmen im Projekt unmittelbar auf die Stärkung und Nutzung von Diversität in der Ersten Phase der Lehrer:innenbildung beziehen, werden durch die Multiplikator:innen und die Modellfunktion von Lehrpersonen mittelbare Effekte auf die Schüler:innen und die Schule avisiert.
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Sensibilisierung für Barrierefreiheit in der Lehre
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Bedeutung und Potenziale studentischer Partizipation
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